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Ruhige Sturmflutsaison für Niedersachsen Ports

09.05.201717:14 UhrLogistik & Transport

(openPR) Oldenburg | 08. Mai 2017
Auch wenn der Mai sich derzeit von seiner wechselhaften Seite zeigt, ist die Sturmflutsaison 2016/17 für die Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) ruhig zu Ende gegangen. Aus den Hafenstandorten Brake, Cuxhaven, Emden, Norden und Wilhelmshaven sind kaum Schäden zu vermelden. NPorts ist als Gesellschaft für Hafeninfrastruktur gemeinsam mit der Hafenbehörde für den Hochwasserschutz in den Hafenbereichen verantwortlich. Im Falle einer drohenden Sturmflut werden beide vom Bundesamt für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) alarmiert. Erhöhte Gefahr besteht in den Monaten Oktober bis April, in dieser Zeit sind Arbeiten am Deich untersagt. Trotzdem wird er sorgfältig beobachtet und kontrolliert. „Hochwasserschutz ist wichtig für das Leben und Wirtschaften der Bevölkerung in der Region. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst“, betont der Geschäftsführer der Niedersachsen Ports, Holger Banik.


Während einer Sturmflut sind die Einsatzkräfte des Technischen Service und des Port Office in ständiger Rufbereitschaft. Zum Schutz der Deiche schließen sie die Deichlinie und verstärken diese gegebenenfalls mit Sandsäcken oder anderen Materialien. Außerdem werden die betroffenen Hafenbereiche geräumt und alle Fahrzeuge entfernt. So können Umweltschäden und Gefahren für die Schifffahrt frühzeitig abgewendet werden.
Schneller im Einsatz dank „RapidReach“
Durch die sukzessive Einführung des digitalen Notfall-Alarmierungssystems „RapidReach“ wird NPorts die Abläufe im Bereich Hochwasserschutz künftig noch weiter verbessern. Innerhalb weniger Sekunden kann die Person, die Wache hält, alle Beteiligten über das neue System informieren. Die telefonische Meldekette wird mit nur einem Knopfdruck ausgelöst, der Eingang über Handy bestätigt. „Dank RapidReach können wir unsere Ressourcen im Notfall noch gezielter bündeln. Gerade für den Hochwasserschutz bringt dies viele Vorteile“, erklärt Banik. Konkret bedeutet das kürzere Alarmierungszeiten und eine automatische Dokumentation. Am Standort Cuxhaven, wo das System schon seit längerem eingesetzt wird, hat man bereits gute Erfahrungen gesammelt. Für alle Standorte ist ein Einsatz für die Sturmflutsaison 2017/18 geplant.
Brake
In Brake gab es in dieser Saison genau 16 Sturmflutwarnungen. Die Intensität war mittelmäßig. Nur bei vier der 16 Sturmfluten ragte der Wasserstand über die Pierkante und gelangte somit an das Hochwasserschutztor. Auf die Beschäftigten von Niedersachsen Ports kommt mit der Sicherung der Mobilkräne im Falle einer Sturmflut eine spezielle Aufgabe hinzu. Diese müssen sturmsicher gemacht oder hinter die Tore verbracht werden. 2016/17 sind keine Schäden durch Sturmfluten entstanden.
Cuxhaven
Am NPorts-Standort Cuxhaven gab es in dieser Saison nur wenige Sturmfluten mit geringer Intensität. Außer den üblichen, leichten Erdversackungen am Deich kam es zu keinen weiteren Schäden. Die Versackungen wurden bereits behoben.
Emden
Der Hafen Emden war von fünf leichten und einer schweren Sturmflut Mitte Januar 2017 betroffen. Am 14. Januar stieg das Wasser auf 2,74 m über dem Mittleren Tidehochwasser (MThw). Hier mussten alle Deichscharte durch Niedersachsen Ports geschlossen und eine zusätzliche Deichsicherung mit Alu-Rohren aufgebaut werden. Größere Schäden sind dennoch nicht entstanden. Der durch Schlick verunreinigte Emspier wurde mit Wasser schnellst möglich gereinigt, um den reibungslosen Autoumschlag zu gewährleisten. Außerdem hat der Technische Service Emden Treibgut aufgenommen und entsorgt.
Norden/ Norddeich
Im Hafen Norddeich ist NPorts zuständig für den Deichabschnitt beginnend westlich des Hafenrestaurant „Utkiek“ und endend östlich der sogenannten „Granatdarre“. Dies umfasst eine Strecke von circa 1000 m. In der Sturmflutsaison 2016/17 gab es hier drei Sturmfluten: vom 3. auf den 4. Januar, am 12. Januar und vom 13. auf den 14. Januar. Den höchsten Stand erreichte die letzte Flut mit 1,97 m über MThw. Schäden gab es keine, da die Mitarbeiter der Bauhöfe rechtzeitige Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben. Allerdings mussten dazu während der Sturmfluten viele neugierige Passanten aufgrund der Gefahr aus dem Hafen verwiesen werden. Auch Autos wurden abgeschleppt.
Wilhelmshaven
In Wilhelmshaven sichert NPorts die landeseigenen Hafenanlagen bei Sturmlagen im Überflutungsbereich. Insbesondere in Hooksiel, am Helgolandkai und am Wangeoogkai werden Parkplätze durch die Hafenaufsicht gesperrt und geräumt. In dieser Saison wurden die Parkplätze dreimal abgesperrt. Es sind keine Schäden an den Hafenanlagen entstanden.

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