(openPR) Erding. Wer hoch hinaus will, liegt im Trend – vor allem im Sommer. Kein anderes Sportgerät ist in den letzten Jahren mehr in die Muskeln und Herzen von Jung und Alt gehüpft wie das Trampolin! Das freut insbesondere die Verkäufer von Trampolin & Co: Unzählige Anbieter der ufoförmigen Hüpfmatten tummeln sich mittlerweile auf dem deutschen Markt. Ebenso groß wie die Auswahl ist zum Teil aber auch der Preisunterschied bei den Sprung-Sport-Geräten. Wehe dem, der sich bei der Schnäppchenjagd vom bloßen Schein blenden lässt. Denn wie bei einem guten Fahrrad, sollte auch beim Kauf eines Trampolins der Sicherheitsaspekt im Vordergrund stehen.
„Safer Jumping“ ist der Leitfaden des Erdinger Trampolin-Spezialisten „Jumping Star“. Deshalb haben die Findigen Spring-Sterne aus Oberbayern sich auch eine besondere Innovation einfallen lassen: Damit ein Hineinspringen der Turner auf dem Trampolin in die Federn ausgeschlossen ist, werden von nun ab alle Jumping Star Trampoline mit einem besonders stabilen Klett-Verschluss versehen, der die Randabdeckung und die Sprungmatte sicher miteinander verbindet.
Besonders schwierig für Neujumper ist in der Tat die Qual der Wahl beim Trampolinkauf, denn obwohl es erhebliche Qualitätsunterschiede gibt, sehen die Sprunggeräte auf den ersten Blick ziemlich gleich aus. Unbedingt achten sollte man in jedem Fall auf folgende Qualitätskriterien:
TÜV-Zertifikat
Gesamtgewicht
Rahmenstärke
Anzahl und Länge der Federn
Verarbeitung der Sprungmatte
Beschaffenheit der Randabdeckung
Eine ausschlaggebende Größe beim Kauf eines Gartentrampolins ist das Gesamtgewicht. Denn vom Gewicht kann man schließen auf die Materialstärke des Rahmens und der Sprungmatte. Ein großes Gartentrampolin mit einem Durchmesser von 4,30 m sollte mindestens 90 kg auf die Waage bringen. Schließlich wird das Sportgerät selbst mit rund 120 kg Sprunggewicht belastet. Dass das Trampolin solch schweren Sprüngen standhält, dafür sorgen in erster Linie die galvanisch - oder im Idealfall feuerverzinkten Rohre, die in ihrer Gesamtheit den Rahmen bilden. Diese Rohre haben bei guten Trampolinen mindestens eine Wandstärke von 1,8 mm. An diesem Rahmen wird mit den sogenannten Sprungfedern die Sprungmatte durch beidseitiges einhängen der Federn an Rahmen und Matte befestigt. Diese Matte sollte auf jeden Fall mehrfach vernäht sowie UV-beständig sein.
Die Anzahl sowie die Länge der Federn spielt bei der Elastizität der Sprungmatte eine ausschlaggebende Rolle. Nur eine korrekt berechnete Anzahl von Federn gewährleistet optimalen Sprungkomfort und Sicherheit gegen das Durchschlagen auf den Boden. Ein großes Gartentrampolin mit einem Durchmesser von zirka 4,30 m sollte mindestens 96 Federn haben. Gute Federn haben eine Länge von zirka 20 cm. Generell gilt: Je länger die Federn und je hochwertiger der Federnstahl, desto sanfter werden Sie zurückgefedert, die Matte wirkt elastischer. Kürzere Federn lassen der Matte beim Jumpen weniger Spielraum, der Springer landet etwas härter auf dem Tuch. Generell ist die Schwingeigenschaft abhängig von der Qualität der eingesetzten Materialien.
Damit der Springer beim Turnen nicht von den Federn behindert wird, sind diese mit einer Randabdeckung geschützt. Diese wird ebenfalls am Rahmen befestigt und überdeckt nicht nur die Federn sondern auch noch einen kleinen Teil der Sprungmatte. So soll verhindert werden, dass der Turner in die Federn springen und sich verletzen kann. Die Randabdeckung sollte im Idealfall möglichst viele Befestigungsmöglichkeiten bieten, damit sie wirklich fest auf den Federn liegt und nicht verrutschen kann.
Der Federnschutz sollte nicht zu dünn und das Material der Schutzhülle wirklich wetterbeständig sein. Denn schließlich steht das Trampolin ja viele Monate im Garten und ist somit ständig den Launen unseres doch recht wechselhaften Wetters ausgesetzt. Ein Materialmix aus PVC und Gummi hat sich gut bewährt.
Ein weiteres Kriterium für die Qualität der Randabdeckung ist die Beschaffenheit des verwendeten Schaumstoffes. Dieser sollte nicht zu dünn sein. Wesentliches Sicherheitsmerkmal hierbei ist aber die Stauchhärte des Schaumstoffes. Dicker, aber zu weicher Schaumstoff bietet keinen ausreichenden Schutz für den Springer.
Im Vergleich zu Wettkampftrampolinen, sind die meisten Gartentrampoline rund und nicht eckig. Ein rundes Trampolin hat den Vorteil, dass der Springer immer wieder in die Mitte der Sprungmatte getragen wird. Der Grund hierfür: Die Matte ist außen weniger elastisch als in der Mitte. Dies ist insofern von Bedeutung, da beim Hobby-Springen meist kein qualifizierter Übungsleiter zur Seite steht, der Hilfestellung leisten kann. Zudem ist die Materialbeschaffenheit sowie die Verarbeitung der Gartentrampoline nicht mit denen der Wettkampftrampoline vergleichbar. Profitrampoline dürfen ohne eigens dafür qualifizierte Trainer nicht benutzt werden. Sie sind nicht nur wesentlich höher als die Freizeittrampoline, sondern haben auch eine sehr elastische Sprungmatte. Dadurch sinkt der Springer nicht nur sehr tief in die Matte ein, sondern er ist einer enormen Katapultwirkung ausgesetzt. D. h. der Springer wird in, für den Laien, schwindelerregende Höhen, hinausgeworfen. Wie der Name schon sagt, dienen Wettkampftrampoline dem Training von erfahrenen Springern und dem Einsatz bei professionellen Meisterschaften.
Für den Freizeitgebrauch gibt es Trampoline in den verschiedensten Größen. In der Regel werden die Größen in der amerikanischen Maßeinheit feet angegeben. Damit Sie sich darunter etwas vorstellen können, hier eine kleine Übersetzungshilfe für die gängigen Trampoline:
Ø 6 `(feet) entspricht Ø ca. 1,8 m
Ø 8 `(feet) entspricht Ø ca. 2,5 m
Ø 10`(feet) entspricht Ø ca. 3,1 m
Ø 12`(feet) entspricht Ø ca. 3,7 m
Ø 13`(feet) entspricht Ø ca. 4,0 m
Ø 14`(feet) entspricht Ø ca. 4,3 m
Ø 15`(feet) entspricht Ø ca. 4,6 m
Der angegebene Durchmesser bezieht sich immer auf den Gesamtdurchmesser der Trampoline, d.h. Sprungmatte und Randabdeckung.
Als Aufstiegshilfe für die Trampoline bietet sich gerade bei kleinern Kindern eine Leiter an. Diese lässt sich direkt am Rahmen befestigen und verrutscht somit nicht. Gerade, wenn ein Sicherheitsnetz verwendet wird, ist eine Leiter zu empfehlen, da man durch die meist kleine Öffnung des Netzes hindurchkrabbeln muss, und sich hierbei mit den Füßen auf der Leiter gut abstützen kann.
Sicherheitsnetze verhindern, vor allem bei Kleinkindern, die ihre Sprünge noch nicht so gut koordinieren können, das Herunterpurzeln vom Trampolin. Sie verhindern aber weder den Zusammenstoß zweier Hitzköpfe auf dem Sportgerät noch unsanfte, gefährliche Landungen.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten für die Nutzung eines Sicherheitsnetzes: Wird das Sicherheitsnetz außerhalb der Randabdeckung befestigt, steht den Springern der gesamte Durchmesser des Trampolins während des Sprunges zur Verfügung. Sie haben also den vollen Innenraum zum „fliegen“ und somit die größtmögliche Bewegungsfreiheit innerhalb des Netzes. Zwar wird die Randabdeckung zum Springen, oder besser zum Abspringen und Landen, in der Regel nicht benutzt, aber sind sie erst einmal abgesprungen, wird der Luftraum nicht um die Breite dieser Abdeckung begrenzt. Zudem ist eine Landung auf einer guten Randabdeckung unbedenklich. Bei einer Befestigung des Sicherheitsnetzes innerhalb der Randabdeckung steht ein um die Breite der Randabdeckung kleinerer Innenraum zur Verfügung. Das Verkaufsargument bei diesen Netzen ist, dass die Springer bei der Landung nicht versehentlich zwischen die Federn rutschen und sich hierbei verletzen können. Diese Gefahr ist aber bei Trampolinen mit einer hochwertigen Randabdeckung bzw. bei Trampolinen deren Randabdeckung und Sprungmatte mit einem Klett-Verschluss verbunden sind ausgeschlossen. Von guter Qualität spricht man, wenn die Abdeckung durchgehend zirka drei cm dick und mit entsprechender Stauchhärte gepolstert ist sowie ein wenig über die Sprungmatte lappt. Zudem lässt sie sich an mindestens 16 Stellen gut befestigen, so dass ein Verrutschen nicht möglich ist. Weitere Information www.jumping-star.de oder Saldaña Bravo, Sabine „Jump Dich fit!“ Effektives Ganzkörpertraining auf dem Gartentrampolin, BOD, ISBN 3-8334-2050-2.
Pressekontakt:
Jumping Star®
Sabine Saldaña
Am Mühlgraben 7
D – 85435 Erding
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