openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Kopfkino in der Neuköllner Oper

18.04.201708:49 UhrKunst & Kultur
Bild: Kopfkino in der Neuköllner Oper
Original-Plakatfoto von Matthias Heyde
Original-Plakatfoto von Matthias Heyde

(openPR) … oder: „Sei einfach du selbst!“
Die „Neuköllner Oper“ hat mit dem neuen Stück „Kopfkino“ viel Musik, Tanz, Freude und Lebendigkeit gepaart mit einem Stück Nachdenklichkeit auf die Bühne gebracht. Ein junges Musical, das Lust auf mehr macht!
Die Macher bezeichnen die Kunstform des Stückes selbst als „Ein musikalisches Filmprojekt. Oder ein filmisches Musical“. Man kann es auch als ein junges und frisches Musical mit filmischen Einlagen bezeichnen. Egal wie, die Zuschauer der Premiere waren begeistert von dem Stück von Thomas Zaufke und Peter Lund, die schon öfters gemeinsam für die Neuköllner Oper Stücke produziert haben. Das Stück ist eine Koproduktion mit dem Studiengang Musical der Universität der Künste (UdK Berlin), was mittlerweile eine 20-jährige Tradition hat.
Der 18-jährige Lennard flieht aus der schwäbischen bzw. badensischen Provinz nach Berlin. Er strandet in einer Wohngemeinschaft bei dem tiefenentspannten Ben und der durchgeknallten Fine. Aber Lennard kam nicht ganz alleine, denn zumindest in seinem Kopf schwirren viele Mitbewohner rum. Jede Stimme weiß genau, was für Lennard richtig ist. Aber jeder versteht darunter etwas ganz Anderes. Und diese Unsicherheit spürt man in allen Fasern dieses unsicheren und verängstigten jungen Mannes. In Lennards Oberstübchen geht es wild Zu: Mit dabei ist der Heteromacker Boris und seine weibliche Seite Helena, die vernünftige Jutta mit Lennards innerem Kind Theo, die saucoole Tess und natürlich sein gesammeltes Angstpotential Günter. Und alle sagen Lennard ungefragt ihre Meinung. Das kann einen wahrlich verrückt machen. Also absolut kein Wunder, dass Lennard so viel Zeit braucht, sich zu entscheiden. Besonders in den Liebesdingen zeigt sich die Zerrissenheit von Lennard, der die WG- und die Großstadteindrücke erst einmal verkraften muss. Der Song „Meine Stimmen und ich, sind eine Sache für sich“ bringen die fast schon schizophrenen Züge musikalisch auf den Punkt.
Natürlich wird im Musical viel gesungen und getanzt. Das aber die Qualität der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler soviel Power und Ausstrahlung hat, ist schon faszinierend. Da kann man keinen rausnehmen. Das gesamte Ensemble ist Klasse. Stimmlich brillant, tänzerisch bei der ansprechenden Choreographie absolut fit und eine auf den Punkt kommende Darstellung der eigenwilligen Charaktere. Immer wieder kommen Filme zum Tragen, die gut in die Handlung eingepasst sind.
Das der brillanten Band musikalisch keiner etwas vormachen kann, hätte ich fast vergessen zu erwähnen. Da ist man halt sowieso nur Gutes von der Neuköllner Oper gewöhnt.
Beim „Kopfkino“ geht es um Drogenerfahrungen, Kriminalität, Standpunkte, ums Versagen, um das Suchen nach seiner Sexualität, um Ängste, ums Kindisch sein, aber auch nur einfach darum seinen Weg zu finden. Das Ganze aber mit viel Humor und ohne den moralischen Zeigefinger. Eine Moral der Geschichte gibt es schon: „Sei einfach du selbst, egal was für Entscheidungen du triffst.“ Wenn das kein lohnenswertes Lebensziel ist.
Auch wenn das Ende ein langer, teils auch mühsamer, skurriler und psychedelischer Abschluss ist, spürt man, dass es wie im Leben auch nicht so einfach ist, stets das „richtige Ende“ zu finden.
Das Markenzeichen „Neuköllner Oper“ hat mit seinem neuen Projekt mal wieder gezeigt, wieviel künstlerisches Potential in dieser Stadt liegt. Ein Musical mit Hauptstadtniveau, das Kunstliebhaber aber auch „normale“ Berlin-Besucher sicher gut in Erinnerung behalten werden. Einfach richtig gut!
Thomas Moser BerLi-Press
Regie: Peter Lund | Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg, Tobias Bartholmeß | Choreographie: Neva Howard | Bühne und Kostüm: Darja Kornysheva | Video: Richard Marx
Ensemble: Sophia ist Jasmin Eberl, Fine ist Linda Hartmann, Mona ist Lisa Hörl, Tess ist Friederike Kury, Helena ist Lisa Katharina Toh, Boris ist Adrian Burri, Lennard ist Markus Fetter, Ben ist Jonathan Franke, Jürgen ist Helge Lodder und Theo ist Nico Went.
Spieltermine 13./14., 17., 20.-23., 27.-30. April, 2., 5.-7., 9. und 12.-14. Mai 2017, 20 Uhr
Spielort NEUKÖLLNER OPER, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
Verkehrsanbindung: U 7 - Karl-Marx-Straße, S 41/42/46/47 – Neukölln, Bus 104
Karten 16 bis 25 Euro, ermäßigt 9 Euro. Vorbestellung unter 030/6889 0777 sowie unter E-Mail und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Tel: 030/68 89 07-0 Fax: 030/68 89 07 89 E-Mail www.neukoellneroper.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 947346
 1016

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Kopfkino in der Neuköllner Oper“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BerLi-Press

Bild: Marius Müller-Westernhagen begeistert ohne viel Schnickschnack BerlinBild: Marius Müller-Westernhagen begeistert ohne viel Schnickschnack Berlin
Marius Müller-Westernhagen begeistert ohne viel Schnickschnack Berlin
Marius Müller-Westernhagen begeistert ohne viel Schnickschnack Berlin Man muss gar nicht lange drumherum reden: Marius Müller-Westernhagen hat sein Publikum mit seinem Unplugged-Konzert ganz und gar beglückt. Das Leben von Marius Müller-Westernhagen ist tatsächlich ein Leben mit und für die Musik. Nach einer langen Musikerkarriere tourt er immer noch voller Energie durch die großen Arenen und beglückt seine Fans, aber nicht zuletzt auch sich selbst. Am Anfang des Konzertes seiner „MTV Unplugged Tour“ in Berlin, die ihn und seine grandiose i…
27.08.2018
Bild: Ganz großes Kino: West-Eastern Divan OrchestraBild: Ganz großes Kino: West-Eastern Divan Orchestra
Ganz großes Kino: West-Eastern Divan Orchestra
Daniel Barenboim & Lisa Batiashvili 19. August 2018 Die Berliner Waldbühne bot auch 2018 die perfekte Bühne für das West-Eastern Divan Orchestra unter Leitung von Daniel Barenboim. Und es war wieder ein perfektes Klassikvergnügen. Das sommerliche Wetter war für diesen Open-Air-Abend mit diesem ganz besonderen Orchester wie gemacht. Seit fast 20 Jahren ist das von Daniel Barenboim und Edward W. Said gegründete West-Eastern Divan Orchestra als globaler Botschafter der kulturellen Verständigung ein Begriff in der Musikwelt. Die jungen Künstler …
21.08.2018

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: BERLINERLEBEN: Bunt und schrill in der Neuköllner OperBild: BERLINERLEBEN: Bunt und schrill in der Neuköllner Oper
BERLINERLEBEN: Bunt und schrill in der Neuköllner Oper
Berlin-Neukölln, 15. März 2012 Pariser Leben in Berlin? Wie lässt es sich besser darstellen, als in einem bunten und schrillen Musiktheater der Neuköllner Oper: „BERLINERLEBEN“. Und alles unter dem Motto „freizügig nach Offenbach“, genauer gesagt frei nach Jacques Offenbach, der als französischer Komponist mit deutschen Wurzeln als Begründer der modernen …
Tango Türk – Eine musikalische Reise zwischen Berlin und Istanbul
Tango Türk – Eine musikalische Reise zwischen Berlin und Istanbul
„Tango Türk“ ist die neue multikulturelle Musikproduktion der Neuköllner Oper, die die türkische und deutsche Seele gleichermaßen anspricht. Der plötzliche Tod seiner Mutter bringt den international vernetzten Cihan, nicht ganz freiwillig, zu seiner Familie zurück. Laptop und Internet-Telefonie waren seine bisherige Welt, die keine Zeit ließ seine Mutter …
„babytalk“ –Das Kinder-Krieg-Musical in der Neuköllner Oper
„babytalk“ –Das Kinder-Krieg-Musical in der Neuköllner Oper
„babytalk“ –Das Kinder-Krieg-Musical in der Neuköllner Oper Die Neuköllner Oper hat nach acht Jahren Pause und Inszenierungen an vielen anderen Häusern das wunderbare Sommerstück wieder wach geküsst. Die Neueinstudierung von „babytalk“ an der Geburtswiege des Musicals, in der Neuköllner Oper in Berlin, ist zeitlose aktuelle und gut umgesetzte Unterhaltung. Das …
Bild: Türkisch für Liebhaber in der Neuköllner OperBild: Türkisch für Liebhaber in der Neuköllner Oper
Türkisch für Liebhaber in der Neuköllner Oper
Mit „Türkisch für Liebhaber“ wurde in der Neuköllner Oper ein neues Mozart-Singspiel geschaffen, dass inhaltlich die Wirrungen des Lebens von Türken in Deutschland aufs Korn nimmt. Das zeitgenössische Singspiel entstand aus dem Geist der Türkenoper „Der wohltätige Derwisch“ des 18. Jahrhunderts und erzählt aus der Perspektive junger Künstler mit türkischen …
Bild: Besuchermeinung im Rampenlicht: exklusive Vorpremiere wird vom gesamten Publikum bewertetBild: Besuchermeinung im Rampenlicht: exklusive Vorpremiere wird vom gesamten Publikum bewertet
Besuchermeinung im Rampenlicht: exklusive Vorpremiere wird vom gesamten Publikum bewertet
Berlin, 17. September 2012. Die Neuköllner Oper und das Kulturportal livekritik.de veranstalten am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ein in Deutschland bisher einmaliges Kulturereignis: Die Vorpremiere von „BERLINERLEBEN“ ist exklusiv knapp 200 rezensionsbereiten Zuschauern vorbehalten, die das Stück zur meistbesprochenen Operette Deutschlands …
Bild: Barrierefrei? - Na klar! Kulturelle Teilhabe zwischen Anspruch und WirklichkeitBild: Barrierefrei? - Na klar! Kulturelle Teilhabe zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Barrierefrei? - Na klar! Kulturelle Teilhabe zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Einladung zur Pressekonferenz 23. Juli 2012 - 13:00 bis 15:00 Uhr - Neuköllner Oper Berlin Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Kultur für alle! – Kulturelle Inklusion“ Kulturvermittlung für Menschen mit geringem Einkommen in sozialen Einrichtungen Mit einer Pressekonferenz eröffnen die Kulturloge Berlin und der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin …
Bild: CHANGEMAKERS – Vokalkünstler verzaubern die Neuköllner OperBild: CHANGEMAKERS – Vokalkünstler verzaubern die Neuköllner Oper
CHANGEMAKERS – Vokalkünstler verzaubern die Neuköllner Oper
WirWebWeltveränderer – ein Vokalspiel Berlin-Neukölln, 17. Februar 2011 Weltveränderer erstürmen die Studiobühne der Neuköllner Oper! In der Ankündigung wird das Vokalspiel von Jirí Adámek (Text) und Ondrej Adámek (Musik) so angekündigt: „Changemakers ist eine aus Blogs, Chats und Websites zusammengestellte Collage origineller und originaler Texte, montiert …
Bild: „Platée. Ein Begehren“: Eitelkeiten und Eifersucht in der Neuköllner OperBild: „Platée. Ein Begehren“: Eitelkeiten und Eifersucht in der Neuköllner Oper
„Platée. Ein Begehren“: Eitelkeiten und Eifersucht in der Neuköllner Oper
Ob Eitelkeiten am französischen Hof oder in der Neuköllner Oper, der Unterschied ist nicht so groß! Robert Lehmeier und Jakob Vinje haben die Ballet-Comédie von Jean-Philippe Rameau, eine 1745 in Versailles aufgeführte Oper, in die Neuzeit gebeamt. Und da die Neuzeit in der Neuköllner Oper stattfindet, hat Regisseur Robert Lehmeier, Komponist Jakob Vinje …
Bild: Reise nach JerusalemBild: Reise nach Jerusalem
Reise nach Jerusalem
Tagebuchschnipsel zwischen Liebe und Politik in der Neuköllner Oper Die Inszenierung „Nächstes Jahr in Jerusalem“ in der Neuköllner Oper verbindet in einer Video-Collage gekonnt private Tagebuchschnipsel mit Liebe und brennenden Fragen zum Thema Judentum. Miriam Sachs und Karsten Troyke haben nach der Romanvorlage „Reise nach Jerusalem oder 141 Tage …
Moshammer in Neukölln beliebt? - Die Moshammeroper in der Neuköllner Oper
Moshammer in Neukölln beliebt? - Die Moshammeroper in der Neuköllner Oper
Rudolph Moshammer wurde als „Moshammeroper“ in der Neuköllner Oper inszeniert und uraufgeführt. Nicht alle Zuschauer haben sich die Darstellung des Lebens des exzentrischen Moshammer in der Oper jedoch so vorgestellt. Für reichlich Diskussionsstoff hat die musikalische Umsetzung, sicher nicht nur bei den Moshammer-Fans, gesorgt. Der gut besuchte Saal …
Sie lesen gerade: Kopfkino in der Neuköllner Oper