(openPR) 20. Juli 2006
· Brandenburg droht zu versteppen
· Ursache sind Klimagase und ungünstige Landschaftsgestaltung
· Demeter Bauern laden zum Baumpflanzen gegen Klimawandel ein
Müncheberg, 18. Juli, 2006 – Brandenburg droht die allmähliche Versteppung, so berichtete kürzlich das Max-Planck-Institut. Die einheitliche Meinung der Forscher lautet: Ursache dieser Entwicklung ist der Mensch und sein stetiger der Ausstoß von CO2 und anderen klimawirksamen Gasen. Die Brandenburger Demeter-Bauern wollen diesem Trend entgegen wirken. Sie laden alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger dazu ein, Bäume gegen den Klimawandel in Brandenburg zu pflanzen.
„Die offene Brandenburger Landschaft und die trockenen Kieferwälder speichern nur wenig von den geringen Regenmengen die im Jahr fallen,“ sagt Jakob Ganten von Demeter Brandenburg, „ständen in Brandenburg viele Laub- oder Obstbäume, sehe die Situation besser aus.“ Denn im Gegensatz zur derzeitigen Fauna in Brandenburg besitzen Laubwälder, Allen und Obstwiesen eine positive Wasserbilanz. Sie speichern den kargen Regen und wirken der drohenden Versteppung entgegen. „Mit unserer Pflanzaktion wollen wir ein Zeichen gegen diese Entwicklung setzen“, sagt Ganten, „die Brandenburger Demeter-Bauern stellen Flächen für die Pflanzung zur Verfügung und kümmern sich um die Pflege. Jetzt suchen wir engagierte Bürger, die die Bäume spenden und pflanzen.“
Ein Baum kostet 30 Euro. Ab sofort liegen Spendenpostkarten in zahlreichen Bioläden und Naturheilpraxen in Berlin und Brandenburg aus. „Wer nicht in diesem Gebiet wohnt und Brandenburg aber helfen will, kann sich das Spendenformular auch unter http://www.demeter-bb.de/aktion/pflanzen.pdf
herunterladen“, erklärt Jakob Ganten, „Ebenfalls erhält jeder Baumspender die Möglichkeit, seine Bäume selber einzupflanzen, wenn gewünscht.“
Wie viele Bäume nötig sind, um die eigenen Emissionen wieder auszugleichen, können Interessierte auf der Internetseite des Sponsoren der Pflanzaktion Märkisches Landbrot Brotbäckerei ausrechnen. Märkisches Landbrot forstet seit 2005 den Urwald auf Madagaskar auf, um Emissionsneutral zu backen. Den CO2-Emmissionsrechner erreicht man über www.landbrot.de.











