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Kenia erfasst Fahrzeuge mit RFID-Technologie aus Deutschland

10.02.201712:10 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Kenia erfasst Fahrzeuge mit RFID-Technologie aus Deutschland
Der kenianische RFID-Windshield-Sticker von TÖNNJES C.A.R.D. (c) TÖNNJES C.A.R.D.
Der kenianische RFID-Windshield-Sticker von TÖNNJES C.A.R.D. (c) TÖNNJES C.A.R.D.

(openPR) Bremen, Februar 2017. In Kenia leben rund 38 Millionen Menschen. Kenntnisse darüber, wie viele von ihnen Fahrzeughalter sind, entziehen sich bisher den Behörden. Auf diese Weise gehen dringend benötigte Steuereinnahmen zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verloren. Das will die kenianische National Transport & Safety Authority (NTSA) jetzt ändern. Ihr Ziel ist es, auf nationaler Ebene ein zentrales Fahrzeug- und Halterregister zu schaffen. Dafür liefert das Delmenhorster Unternehmen TÖNNJES C.A.R.D. rund 3,3 Millionen Sticker für Windschutzscheiben in das Land. Versehen mit einem RFID-Chip, ermöglicht dieser sogenannte Windshield-Sticker die Identifikation und Authentifizierung von Fahrzeugen. In den kommenden drei Jahren verpflichtet Kenia alle Halter zum Umstieg auf die neue Technik. „Obwohl wir in einer ganzen Reihe afrikanischer Staaten in Sachen Fahrzeugidentifikation aktiv sind, ist dieser Auftrag ein Meilenstein. Wir liefern nicht nur die Sticker, sondern helfen beratend bei der Einführung des Systems“, erläutert Jochen Betz, Geschäftsführer von TÖNNJES C.A.R.D.



Mit dem RFID-Windshield-Sticker setzt Kenia auf modernste Technik: Die Chip-Aufkleber werden vor Ort personalisiert und mit einem sogenannten QR-Code versehen. Wer ein Smartphone zur Hand hat, kann diesen scannen und über die NTSA-Internetseite die wichtigsten Automerkmale einsehen. Dazu gehören Kennzeichennummer, Autofarbe, Marke und das Modell. „So werden Diebstähle und Betrügereien deutlich schwieriger, denn es lässt sich sofort erkennen, ob das richtige Auto auf das Kennzeichen zugelassen ist“, erklärt Jochen Betz. Den Sticker einfach zu entfernen, um etwa einen Fahrzeugdiebstahl zu verbergen, funktioniert nicht. Jochen Betz: „Das System ist doppelt gesichert. Einerseits wird der RFID-Chip durch das Abreißen der Folie zerstört, andererseits sind alle Informationen auf dem Chip nach höchsten Standards verschlüsselt. Dies macht die Technologie unseres Kooperationspartners NXP Semiconductors, Spezialist in dem Bereich Verschlüsselung, in Kombination mit speziellen RFID-Lesegeräte möglich.“ Ein Traffic Information & Management System (TIMS), eine zentrale Registrationsdatenbank, soll bis 2020 eingerichtet sein.

Mit dem Windshield-Sticker nutzt Kenia nur einen Teil des RFID-Systems von TÖNNJES C.A.R.D., zu dem auch Kennzeichen mit integriertem RFID-Chip und mobile oder stationäre Lesegeräte gehören. Neben der sicheren Identifikation von Fahrzeugen sind viele weitere Anwendungen möglich. Als Ergänzung für kamerabasierte Verkehrsüberwachung von Mautsystemen oder beim Thema Section Control ließe sich die Erfassungsquote deutlich steigern. „Es wäre schön, wenn sich auch in Deutschland die zuständigen Stellen mit dieser Technologie auseinandersetzen würden“, meint der Geschäftsführer. Hier gebe es, bis auf die Kennzeichen-Identifikation durch Kameras, keine Sicherheitsmerkmale, mit denen sich Fahrzeuge authentifizieren lassen. „Fotos müssen erst mit Datenbanken abgeglichen werden - im Fall eines Kennzeichendiebstahls bringt dies aber nichts. Außerdem wäre es gerechter für alle Autofahrer in Deutschland, wenn die Kennzeichen-Erfassung auch bei schlechtem Wetter besser funktionieren würde. Mit RFID basierter Technologie steht eine echte Alternative zur Verfügung“, meint Jochen Betz.

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