(openPR) München, Dezember 2016 – Bei Gewitter denkt jeder an schwül-warmes Sommerwetter. Kaum zu glauben: Auch im Winter kommt das spannungsgeladene Wetterphänomen vor. Wie aber ist es an Heiligabend? Die Experten von nowcast erfassen mit ihrem hochpräzisen Blitzortungssystem jeden einzelnen Blitz weltweit und wissen genau, ob an Weihnachten Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum blitzen oder echte Wintergewitter den Himmel erhellen.
Auch an Weihnachten unterliegt das Wetter den üblichen Schwankungen. Während nowcast im vergangenen Jahr am 24. und 25. Dezember keinen einzigen Blitz über Deutschland erfasste (Europa: 794 Blitze), bekam man 2014 von den 211 Blitzen in ganz Europa hierzulande ganze 70 zu sehen. Der ein oder andere Dithmarscher wird sich noch an das ungewöhnliche Weihnachtswetter erinnern: Am 25. Dezember tobte ab Mitternacht ein echtes Wintergewitter über Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Um 0:02 Uhr schlugen die ersten beiden Blitze in Marne im Kreis Dithmarschen ein.
Blitzfreie Weihnachten 2016?
Ob uns in diesem Jahr erneut ein blitzfreies Weihnachtsfest in Deutschland erwartet, wird bei nowcast mit Hochspannung verfolgt. Die Voraussetzungen stehen nicht schlecht: „In Deutschland heizt die Sonne die Erdoberfläche und somit die unteren Luftschichten in der Atmosphäre nicht so stark auf. Daher ist der Temperaturunterschied in der Atmosphäre oft nicht groß genug, um schnell aufsteigende Luft und mögliche Gewitter als Folge zu haben. Aber: Blitzeinschläge an Weihnachten, so wie wir sie 2014 erlebt haben, sind natürlich möglich“, erklärt Prof. Dr. Hans-Dieter Betz, Gründer von nowcast und weltweit anerkannter Gewitterexperte. Allerdings sind die Temperaturunterschiede der verschiedenen Luftmassen im Winter über dem Meer und in Küstennähe höher als an Land. Deshalb entladen sich die energiereichen Naturschauspiele mit ihren kräftigen Regen-, Graupel- oder Schneeschauern vornehmlich außerhalb der deutschen Landesgrenzen.













