(openPR) 70 französische Unternehmen der Branche präsentieren ihre Produkte und Innovationen bei der vom 19. bis 26. Oktober 2016 in Düsseldorf stattfindenden K 2016
Business France, die französische Agentur für internationale Unternehmensentwicklung, organisiert erneut einen französischen Gemeinschaftsstand bei der K 2016 mit mehr als 70 Unternehmen und etwa zehn institutionellen Vertretern (Kompetenzzentren, Verbände, Handelskammern) und vereint damit die gesamte Branche der Kunststoffverarbeitung, von den Rohstoffen über verarbeitete Produkte bis hin zu Ausrüstungen. Mit einem Weltmarktanteil von 3,4 Prozent (Rang 6 weltweit) und mehr als 3.000 Unternehmen und 128.000 Beschäftigten nimmt Frankreich einen bedeutenden Platz im Bereich der Kunststoffverarbeitung ein. Der Umsatz der französischen Branche erreichte 2015 29 Milliarden Euro. Der Aufwärtstrend von Kunststoff in allen Bereichen der französischen Wirtschaft hält unvermindert an.
Als einer der drei wichtigsten Zulieferer der deutschen Kunststoffindustrie nimmt Frankreich als Partner Deutschlands eine besondere Stellung ein. Mit einem Weltmarktanteil von 3,4 Prozent liegt Frankreich weiterhin auf Rang 6 weltweit, nach China, den USA, Deutschland, Japan und Italien. Der Export von Kunststoffprodukten betrug 2014 7,7 Mrd Euro (das entspricht einem Plus von vier Prozent). Der Exportanteil der Branche ist um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent des Umsatzes gestiegen.
Bei der Schaffung von Mehrwert im Verhältnis zu den verarbeiteten Mengen belegt Frankreich mit 6.500 € pro Tonne Rang 1 weltweit, gefolgt von Großbritannien, den USA, Deutschland, Italien und Japan. Das Segment der technischen Teile stellt mit einem Plus von 5,7 Prozent im Jahr 2013 den Exportmotor der Branche dar. 73 Prozent des Exports erfolgen innerhalb der Europäischen Union, nach Deutschland, Großbritannien, Belgien, Italien und Spanien. Der Spritzguss ist nach wie vor das am weitesten verbreitete Verfahren in der französischen Kunststoffverarbeitung, während die Verbundwerkstoffe die Sparte mit dem größten Mehrwert (40 Prozent im Jahr 2013) und der stärksten Dynamik (durchschnittlich +5 Prozent Wachstum pro Jahr seit 2010) sind.
Die französische kunststoffverarbeitende Industrie verfügt über innovative Produkte, Werkstoffe, Ausrüstungen und Werkzeuge - ein klarer Wettbewerbsvorteil. Kunststoffe und Verbundwerkstoffe werden künftig im Mittelpunkt sämtlicher Industriebereiche wie Medizintechnik, Bauwesen, Verkehr, Verpackung, Elektronik, Nahrungsmittelindustrie stehen, um nur einige zu nennen. Die Kunststoffverarbeitung ist somit von strategischer Bedeutung für die französische Wirtschaft und Industrie.
Die französische kunststoffverarbeitende Industrie in Zahlen:
- Geschätzter Umsatz: 29 Milliarden Euro 2015 (28 Milliarden Euro 2014)
- 3.500 Unternehmen mit 128.000 Beschäftigten
- Frankreich auf Rang 6 weltweit mit einem Weltmarktanteil von 3,4 Prozent
- Die französische kunststoffverarbeitende Industrie erwirtschaftet 1,5 Prozent des BIP und stellt 9 Prozent der verarbeitenden Industrie
- Sie ist an über 100 Bereichen der Kunststoffproduktion und -anwendung beteiligt
- 25 Prozent der kunststoffverarbeitenden Unternehmen zählen zu den Top 100 der Zulieferer in Frankreich
- 3 große Kunden-Branchen: Automobil (29 Prozent), Verpackung (26 Prozent), Hoch- und Tiefbau (18 Prozent)
- Einen Aufschwung der Weltwirtschaft vorausgesetzt, sollte der Umsatz 2017 wieder auf das Niveau von 2008 (30 Mrd. Euro) steigen.
Quelle: Panorama de la plasturgie 2015 - Fédération de la plasturgie et des composites
Französische Regionen
Vier französische Regionen treten durch die Anzahl an Unternehmen und Beschäftigten besonders hervor: Rhône-Alpes/Auvergne (825 Unternehmen), Nord-Pas-de-Calais/Picardie (312), Champagne-Ardenne/Lothringen/Elsass (298) und Pays de la Loire (295). Die Regionen zeichnen sich durch Besonderheiten der Produktion und industrielle Traditionen aus. So ist die Normandie bekannt für Verpackungen, der Westen (Bretagne, Pays de la Loire und Poitou-Charentes) ist ein wichtiger Standort der PVC-Tischlerei, die Region Nord (Nord-Pas-de-Calais/Picardie) ist auf das Transportwesen (Automobil, Bahnindustrie) spezialisiert.
Aussteller
Die französischen Unternehmen stehen an vorderster Front der neuen Werkstoffe und Verfahren in der Kunststoffverarbeitung und setzen den Schwerpunkt auf eine umweltgerechte Gestaltung und die Recycelbarkeit der Produkte. Zu den von französischen Unternehmen entwickelten Neuheiten gehören unter anderem intelligente Kunststoffe (Biotec) und Biokunststoffe (Natureplast).
Zu den französischen Ausstellern bei der K 2016 zählen auch Hersteller von Maschinen (Mondon, Pellec ST), Ultraschall-Geräten (Sonimat), Streckvorrichtungen für Folien aus Kunststoff (Marchante), Simulationssoftware (Transvalor) oder fälschungssicheren Markierungen (Olnica).
Journalisten und Besucher können sich über die Unternehmen am französischen Gemeinschaftstand in den Hallen 1, 3, 5, 8A und 11 informieren. Weitere Informationen über die ausstellenden Unternehmen gibt es im Pressedossier:
http://www.youbuyfrance.com/medias/document/Pressedossier_K_Messe_Business_France_08_09_16_11_13.pdf
Bildunterschrift: Die französische Kunststoffbranche ist allein mit 70 französischen Unternehmen auf dem französischen Gemeinschaftsstand (Halle 1, 3, 5 ,8A, 11) vertreten. (Foto: Business France).











