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Zahnmedizinische Infos zu Schnarchen, Zahnfleischbluten und Obstgenuss

03.06.201616:06 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Zahnmedizinische Infos zu Schnarchen, Zahnfleischbluten und Obstgenuss
Schnarchen durch Zahnprobleme
Schnarchen durch Zahnprobleme

(openPR) In unserer Reihe „Was Sie ihren Zahnarzt schon immer fragen wollten“, werden im zweiten Teil folgende Themen behandelt: Hilfe ich Schnarche!? Kann mein Zahnarzt helfen? Ist Obstgenuss wirklich schädlich für die Zähne? Und was tun bei Zahnfleischbluten?



1. Hilfe ich Schnarche! Kann mein Zahnarzt helfen?

Ja! Die Praxis Dr. Pink & Dr. Lutzenberger kann helfen!
Etwa 30 Millionen Deutsche oder 40% der Bevölkerung in Industrienationen schnarchen. Was anfänglich noch niedlich oder witzig erscheint, kann langfristig zu Schlaflosigkeit und gesundheitlichen Beschwerden in deutschen Schlafzimmern führen.

Woher kommen die Schnarchgeräusche?

Eine nachlassende Muskelspannung im Schlaf verursacht eine Verengung der oberen Atemwege. Die Atmung wird beschleunigt, damit mehr Sauerstoff transportiert werden kann. Weichteile im Bereich des Kehlkopfs und des Rachens beginnen aufgrund der erhöhten Frequenz zu flattern und verursachen das Schnarchgeräusch. Oft stecken anatomische Besonderheiten wie ein zu langes Gaumenzäpfchen, verengte Nasennebenhöhlen, vergrößerte Mandeln, Kieferfehlstellungen oder eine ungünstig verkrümmte Nasenscheidewand dahinter. Über 3/4 der starken Schnarcher schnarchen in einer bestimmten Schlafposition, meistens in Rückenlage. Dabei kippt die Zunge aufgrund der Schwerkraft nach hinten und verengt wie oben beschrieben die Atemwege.
Auch Alkohol und Übergewicht können das Schnarchen forcieren. Nur eine geringe Alkohol am Abend lässt den Muskeltonus abnehmen. Bei starkem Übergewicht lagert sich Fett in der hinteren Rachenregion ab und verengt die Atemwege. Allergiker sind ebenso betroffen: Milben und Hausstaub lassen die Nasenschleimhäute anschwellen und beeinträchtigen die Atmung. Die Ursachen des Schnarchens sind vielschichtig und meist liegen mehrere Gegebenheiten vor.

Diagnose & Therapie

Wird das Schnarchen unerträglich und/oder zeigen sich Anzeichen von permanenter Übermüdung, Depression und allgemeinem Unwohlsein, ist dringend der Gang zum Hausarzt angeraten. Dieser überweist in der Regel zu einem Lungenfacharzt, damit dort eine Diagnostik des Schlafes aufgezeichnet werden kann. Wenn die genaue Diagnose steht, wird entschieden, welche Therapie die Richtige ist. In sehr vielen Fällen kann in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Zahnmediziner eine Protrusionsschiene Abhilfe leisten. Diese „Anti-Schnarchschiene“ zieht den Unterkiefer ein wenig nach vorne, was Protrusion genannt wird. Dadurch wird der hintere Zungenraum im Rachen während der Atmung frei gehalten und es entstehen keine Schnarchgeräusche mehr. Die Zahnarztpraxis Dr. Pink & Dr. Lutzenberger fertigt individuell angepasste Protrusionsschienen in Rücksprache mit HNO-Ärzten. Ein Zweischienen-System über Ober- und Unterkiefer ermöglicht eine optimale Anpassung an den Kiefer und einen hohen Tragekomfort. Grundlegend hierbei ist das tägliche Tragen der Schiene, sowie eine halbjährliche Kontrolle.

2. Ist Obstgenuss wirklich schädlich für die Zähne?

Früchte und Fruchtsäfte enthalten von Natur aus Zucker und Fruchtsäuren, die dem Zahnschmelz
schaden und schlimmstenfalls zur Zahnerosion führen.
Das soll natürlich nicht heißen, dass auf Obst und Fruchtsaft generell verzichten werden muss. Jedoch können Sie mit der richtigen Prophylaxe mögliche Schäden des Zahnschmelzes vorbeugen:

• Fruchtsäfte lassen sich wunderbar als Schorle trinken. Das senkt den Säuregehalt und löscht trotzdem den Durst
• Säfte sollen zügig getrunken werden. Wer in kleinen Schlucken trinkt, der untersetzt seine Zähne mit ständiger Zucker-und Säurezufuhr.
• Nach dem Genuss von säurehaltigen Speisen oder Getränken, den Mund mit lauwarmen Wasser ausspülen.
• Zähneputzen erst nach ca. 60 Minuten wenn der pH-Wert in der Mundhöhle wieder abgesunken ist

Den Säureangriff auf die Zähne erkennen Sie am stumpfen Zahngefühl. Wer dem mit anschließendem Zähneputzen nachhelfen möchte, muss jedoch aufpassen. Es dauert in etwa eine Stunde, bis sich der Zahnschmelz von dem Säurebefall erholt hat. Erst dann können Sie risikofrei die Zahnpflege betreiben. Für bedenkenlosen Genuss, kaufen Sie Säfte ohne Zuckerzusatz oder pressen Sie Ihren Saft selbst aus frischen Früchten. So schützen Sie Ihre Zähne am besten!

3. Was tun bei Zahnfleischbluten?

Zahnfleischbluten kann mehrere Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist eine Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) oder des Zahnhalte-Apparates (Parodontitis). Zum Zahnhalte-Apparat gehören neben dem Zahnfleisch auch die Zahnwurzel oder der Kieferknochen. Erkrankungen des Zahnfleisches können auch durch hormonelle Veränderungen (z.B. Schwangerschaft), Diabetes oder Störungen der Schilddrüse entstehen.
Eine korrekte und regelmäßige Zahnpflege ist nun besonders wichtig. Ohne gute Mundhygiene vermehren sich Bakterien noch mehr und reizen das Zahnfleisch weiter. Mit der Zeit entsteht kann aus einer Gingivitis eine Parodontitis entstehen, welche deutlich schwerer zu behandeln ist. Zögern Sie deswegen bei regelmäßigem Zahnfleischbluten nicht und suchen Sie schnellstens den Zahnarzt auf.

Ursachen für die Entstehung einer Parodontitis

In der Mundhöhle gibt es mehr als 600 unterschiedliche Bakterienarten, die meisten von ihnen sind harmlose natürliche Bewohner des Mundes, die unsere Gesundheit nicht gefährden. Einige wenige jedoch greifen aktiv durch Enzyme und Giftstoffe das Zahnfleisch an und können zu deutlich sichtbaren Entzündungen führen. Wirklich gefährlich können diese Bakterien jedoch nur dann werden, wenn sie sich meist durch nachlässiges Zähneputzen begünstigt – in großer Zahl als zäh anhaftender Belag auf den Zahnoberflächen festgesetzt haben.

Behandlung der Parodontitis

Ist die Diagnose gestellt, werden in einem ersten Termin eine umfassende Zahnreinigung (Prophylaxe) aller Zähne sowie eine Vorreinigung der Zahntaschen des Patienten vorgenommen. In einer zweiten Sitzung beginnt dann die gezielte Parodontitis-Behandlung. Schwerpunkt ist dabei die Beseitigung des Bakterienbiofilms an den Zahnwurzeln, der für das Ausbrechen und Fortschreiten der Entzündung verantwortlich ist. Dazu werden mit kleinen Geräten die Zahnwurzeln maschinell (mit Ultraschall) sowie manuell (mit speziellen Küretten) „geglättet“ und von dem Biofilm befreit. Diese Tiefenreinigung geschieht unter lokaler Betäubung und ist schmerzlos.

Weiterführende Informationen zu diesen Themen finden Sie unter: https://www.max34.de/zahnarzt-fragen-kostenlos-teil-2/

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