(openPR) Einen Ausflug der ganz besonderen Art machten dieser Tage die Schüler der 3. Klasse der Grundschule St. Laurentius Saarburg: Im Rahmen eines Schulprojektes wollten sie ein Krankenhaus „live“ erleben und besuchten dazu das Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg. Die Besichtigung führte die 22 Schülerinnen und Schüler in die chirurgische Ambulanz, die Röntgenabteilung, die Zentrale Ambulante Versorgung, eine Pflegestation und die Wäscherei. Zum Abschluss des Rundgangs ging es zum Deutschen Roten Kreuz, wo die Kinder einen Notarztwagen „inspizieren“ durften.
„Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Besuch von interessierten Schülerinnen und Schülern bekommen“, sind sich Irene Schuster und Jutta Burkhardt, die die Kinder durch die Abteilungen des Kreiskrankenhauses führten, einig. „Auf diese Weise können wir ihnen die Abläufe und Apparate in einem Krankenhaus spielerisch näher bringen und ihnen so vielleicht auch die Angst davor nehmen und Vertrauen schaffen.
Schöne Tradition
Die Schulklasse stattete aber nicht nur dem Kreiskrankenhaus einen Besuch ab. Seit dem ersten Schuljahr besuchen die Schülerinnen und Schüler regelmäßig das angeschlossene Seniorenheim. So auch jetzt wieder. Gemeinsam mit den Bewohnern des Hauses malten und bastelten sie und sangen Frühlingslieder. Einige Schüler spielten kleine Musikstücke auf der Flöte, der Klarinette oder dem Klavier und die Senioren erzählten vieles aus ihrer eigenen Kindheit und Schulzeit.
„Das regelmäßige freundschaftliche Miteinander tut allen gut“, weiß Arist Hartjes, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses und des Seniorenzentrums St. Franziskus Saarburg. „Die Senioren werden durch den Besuch an ihre Kindheit und Jugend sowie den eigenen Nachwuchs erinnert. Das gemeinsame Basteln, Geschichten erzählen und Musizieren sorgt für Unterhaltung und Spaß und trainiert gleichzeitig auch noch das Gehirn.“ Aber auch für die Schulkinder ist der Besuch im Seniorenzentrum eine Bereicherung: „Sie bekommen ein Bild davon, wie sich Menschen im Laufe eines Lebens verändern und lernen den Umgang mit Senioren – vor allem, dass man ihnen mit Respekt und Achtung begegnet“, so Hartjes abschließend.











