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Deutscher Venentag 2016: Kompressionsklasse I wirkungsvoller Einstieg in die Kompressionstherapie

21.04.201616:49 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Deutscher Venentag 2016: Kompressionsklasse I wirkungsvoller Einstieg in die Kompressionstherapie

(openPR) eurocom verweist auf Bedeutung medizinischer Kompressionsstrümpfe

Düren, 21. April 2016. Vor 14 Jahren rief die Deutsche Venenliga den Deutschen Venentag ins Leben. Seitdem wird jedes Jahr im Frühjahr mit zahlreichen, bundesweit stattfindenden Aktionen über Venenerkrankungen sowie deren Diagnose- und Therapiemöglichkeiten aufgeklärt. Anlässlich des diesjährigen Deutschen Venentages, der am 30. April begangen wird, verweist der Industrieverband eurocom auf die Bedeutung der Kompressionstherapie bei der Behandlung von Krampfadern und Co..



Venenerkrankungen sind weit verbreitet und längst nicht auf ältere Frauen beschränkt. Das haben die Bonner Venenstudien von 2003 und 2009 deutlich gezeigt. Etwas über 50 Prozent aller Deutschen im Alter von 18 bis 79 Jahren haben bereits leichte Veränderungen an ihren Venen. Bei knapp einem Viertel lässt sich ein Krampfaderleiden feststellen und immerhin 17 % leiden an einer symptomatischen Venenkrankheit vom venösen Ödem über Hautveränderungen bis hin zum Unterschenkelgeschwür, die ärztlich behandelt werden müssen.

Druck am Beschwerdebild anpassen

Basisbehandlung aller Venenerkrankungen ist die Therapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen. „Kompressionsstrümpfe üben einen genau definierten Druck auf das Gewebe und die Gefäße aus. Dadurch werden erweiterte Venen auf ihren normalen Durchmesser zusammengepresst und die noch nicht zerstörten Venenklappen schließen wieder. Das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen, sondern fließt wieder zurück zum Herzen“, erklärt Dr. Ernst Pohlen, Geschäftsführer der eurocom, die Wirkung medizinischer Kompressionsstrümpfe.

Damit der behandelnde Arzt die Dosis der Kompressionstherapie dem individuellen Beschwerdebild seines Patienten anpassen kann, gibt es Kompressionsstrümpfe in vier so genannten Kompressionsklassen – vom eher leichteren Druck der Kompressionsklasse I bis hin zum sehr starken Druck der Kompressionsklasse IV.

Dabei eignet sich insbesondere die leichtere Kompressionsklasse I besonders gut, um Patienten an die Behandlung heranzuführen, wie Dr. Pohlen erläutert: „Kompressionsstrümpfe mit einem leichteren Druck werden von vielen Patienten, die noch keine Erfahrung mit der Kompressionstherapie haben, oftmals besser toleriert. Außerdem lassen sie sich etwas leichter anziehen. Das kommt insbesondere Älteren und übergewichtigen Patienten entgegen.“ Und das wiederum beeinflusst die Compliance der Patienten positiv.

Kompressionsstrümpfe der Klasse I stehen denen höherer Kompressionsklassen in nichts nach. „Die Datenlage zur medizinischen Wirksamkeit von Klasse I-Strümpfen ist sehr gut“, weiß Professor Markus Stücker, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. „Im Gegensatz zu Stützstrümpfen sind diese Kompressionsstrümpfe hochwirksam und ernstzunehmende Medizinprodukte, die ihre Berechtigung bei der Behandlung von Venenerkrankungen haben.“

Und nicht nur das: Medizinische Kompressionsstrümpfe der Kompressionsklasse I können vom behandelnden Arzt genauso verordnet werden wie die der Klassen II bis IV. Die gute Studienlage erlaubt es den Verordnern bereits seit elf Jahren, frei zu wählen, mit welcher Kompressionsklasse ihr Patient am besten versorgt ist.

Hohe Akzeptanz der Kompressionstherapie

Dass die Patienten mit ihren Kompressionsstrümpfen ganz unabhängig von der jeweiligen Kompressionsklasse mehr als zufrieden sind, ergab auch eine repräsentative Patientenumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von eurocom. Acht von zehn Patienten, die Kompressionsstrümpfe tragen, gewinnen dadurch an Lebensqualität. 70 Prozent der befragten Patienten hatten durch ihre Strümpfe weniger Beschwerden, bei 51 Prozent gingen Schwellungen zurück, 38 Prozent gaben an, dass sich die Durchblutung verbesserte.
Haus- und Fachärzte können medizinische Kompressionsstrümpfe zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnen – ohne Risiko für ihr Budget.

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