(openPR) Endlich wieder Lob für Deutschland nach den Pisa-Pleiten der vergangenen Jahre: Die OECD-Bildungsstudie Bildung auf einen Blick 2015 (http://www.oecd.org/berlin/publikationen/bildung-auf-einen-blick.htm), welche am 24.11.2015 in Berlin vorgestellt wurde, bescheinigt Deutschland eine Spitzenposition unter den Industrienationen in der Integration junger Menschen in das Erwerbsleben. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor hierfür ist das in Deutschland bewährte duale Bildungssystem. „Obwohl sich die OECD-Studie auf die duale Berufsausbildung bezieht, können die Ergebnisse auch auf die duale Hochschulausbildung übertragen werden“, sagt Prof. Dr. Jürgen Wagenmann, Leiter des Steinbeis-Transfer-Instituts Global Business Expertise der Steinbeis-Hochschule Berlin [SHB]. Im Gegensatz zur klassischen theorielastigen Universitätsausbildung lernen Studierende in dualen Studiengängen die Theorie und parallel deren Anwendung bei konkreten Fragestellungen im Unternehmen. „Das ist eine Win-Win-Situation für alle: Die Studierenden lernen bereits während ihres Studiums die praktische Umsetzung der Theorien kennen und begreifen die theoretisch-praktischen Zusammenhänge viel besser. Die Unternehmen kommen in den Genuss wissenschaftlich begleiteter Problemlösungen und lernen zudem noch potenzielle zukünftige Mitarbeiter kennen. Und die deutsche Volkswirtschaft gewinnt damit an Wettbewerbsfähigkeit“, so Professor Wagenmann.
Namensgeber des Steinbeis-Netzwerks und auch der Steinbeis-Hochschule Berlin ist Ferdinand von Steinbeis (geb. 1807 in Ölbronn bei Pforzheim, gest. 1893 in Leipzig), der in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Württemberg die ersten Gewerbeschulen gründete und damit als Vater der dualen Ausbildung und Pionier im Technologietransfer gilt. Ferdinand von Steinbeis plädierte stets für eine doppelseitige Ausbildung. Erst in der Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Können sah er das Ausbildungsziel qualifizierter Industriearbeitskräfte der Zukunft. „Industriearbeitskräfte der Zukunft benötigen theoretisches Wissen gekoppelt mit praktischem Können.“ (Ferdinand von Steinbeis).
Das Steinbeis-Transfer-Institut Global Business Expertise hat in der dualen Bildung ausgewiesene Fachkompetenz: Aufgrund jahrelanger Erfahrungen und Insider-Wissen aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Duale Hochschule Baden-Württemberg und Steinbeis-Hochschule Berlin kennt Professor Wagenmann die verschiedenen Konzepte dualer Hochschulbildung ganz genau. „Die eierlegende Wollmilchsau kann es in der dualen Hochschulausbildung nicht geben, jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile“, gibt er offen und unparteiisch zu. Sein Hochschulinstitut ist daher gefragter Ratgeber - sowohl für duale Studiengänge bei ausländischen Hochschulen als auch für duale Berufsbildung (VET Vocational Education and Training) bei deutschen IHKs, HWKs und ausländischen Bildungsbehörden. „Unser bewährtes deutsches duales Bildungssystem kann man nicht einfach 1:1 auf andere Länder kopieren …“, merkt Prof. Wagenmann kritisch an, „… da müssen andere Rahmenbedingungen beachtet und Feinjustierungen vorgenommen werden.“
Professor Wagenmann ist ein glühender Verfechter der Internationalisierung in der Hochschulausbildung. So hat er neben seinen Aktivitäten in Deutschland auch eine außerordentliche Professur an einer renommierten Wirtschaftsuniversität in China inne, ferner ist er Beiratsvorsitzender im Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreis e.V. – German-Asian Business Circle, Frankfurt am Main. Globalisierung der Wirtschaft ist nicht mehr die Domäne der Großunternehmen, auch kleine und mittelständische Unternehmen benötigen mehr und mehr internationale Kompetenzen für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere an den neuen asiatischen Schwergewichten der Weltwirtschaft - China und Indien – kommt die deutsche Wirtschaft nicht mehr vorbei. „Internationalisierung muss daher auch in der dualen Hochschulausbildung vorangetrieben werden, auch wenn die Dualität in ihrer internationalen Umsetzung zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt“, so Wagenmann.
Zu diesem Zweck sucht das Steinbeis-Transfer-Institut Global Business Expertise Unternehmen / Institutionen / Organisationen / Behörden in Deutschland, die bereit sind, Studierende wirtschaftlicher oder technischer Studiengänge aus Asien für einen Zeitraum von 3 – 6 Monaten als Werkstudenten für ein sog. Zwischenpraktikum aufzunehmen, und zwar entweder ohne Entgelt (sozialversicherungsfrei) oder als geringfügig entlohnte Beschäftigung. Die Werkstudenten sollen das Unternehmen möglichst in Geschäftsaktivitäten mit ihren asiatischen Heimatländern unterstützen. Darüber wird eine Projektarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien geschrieben, welche von dem Hochschulinstitut bewertet und als Studienleistung anerkannt wird. Ferner wird erwartet, dass das Unternehmen dem Werkstudenten nach Abschluss des Praktikums ein Praktikumszeugnis in englischer Sprache ausstellt. Die Studierenden sprechen fließend Englisch.
„Das ist eine super Chance für deutsche Unternehmen, insbesondere für KMUs …“, sagt Professor Wagenmann begeistert, „… die erhalten eine hochqualitative Projektarbeit für lau oder für kleines Geld, und Kontakte mit Geschäftspartnern aus Asien gibt’s gratis obendrauf.“
Interessierte Unternehmen können sich direkt mit dem Steinbeis-Transfer-Institut Global Business Expertise in Verbindung setzen.
Kontakt:
Steinbeis-Transfer-Institut Global Business Expertise
der Steinbeis-Hochschule Berlin [SHB]
Leiter: Prof. Dr. Jürgen Wagenmann
Friedrichstraße 65 a
77933 Lahr
E-Mail:








