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Google Lunar XPRIZE: Deutsches Team bietet Nutzlastmöglichkeiten für 2017 stattfindende Mondmission

18.11.201513:36 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Google Lunar XPRIZE: Deutsches Team bietet Nutzlastmöglichkeiten für 2017 stattfindende Mondmission

(openPR) Berlin, 18.11.2015. „Günstig zum Mond“ – so könnte man nicht nur die Mission des deutschen Google-Lunar-XPRIZE-Teilnehmers „Part-Time Scientists“ zusammenfassen, sondern auch das Angebot, das das Team jetzt wissenschaftlichen Einrichtungen und kommerziellen Interessenten unterbreitet, die vielleicht auf eine solch einmalige Chance gewartet haben: Verschiedene Nutzlastmöglichkeiten zu gestaffelten Preisen erlauben es, etwa wissenschaftliche Experimente oder technisches Gerät auf die Mondoberfläche nahe der Apollo-17-Landestelle oder in einen Mondorbit zu befördern. Damit für die Integration in die Mission ausreichend Zeit zur Verfügung steht, sollten entsprechende Anfragen bis Ablauf des ersten Quartals 2016 erfolgen. Einige Plätze in den beiden „Audi lunar quattro“, den Mondrovern, die ihre Reise an Bord einer indischen PSLV-Trägerrakete antreten werden, sind auch bereits vergeben.



So hat sich beispielsweise das zur NASA gehörende Ames Research Center einen Platz für sein „Lunar Plant Growth Experiment“ gesichert. Es belegt eine der zwei Einheiten, die pro Mondrover für sogenannte „Drop Container“ vorgesehen sind: Behälter, die der Mondrover auf die Mondoberfläche „fallenlassen“ kann. Insgesamt drei Einheiten stehen für den Verbleib in den Rovern zur Verfügung. Die Einheiten entsprechen dem CubeSat-Format und messen somit handliche 11,35 x 10 x 10 Zentimeter. Deutlich mehr Einheiten kann der Lander mitführen, der die Rover auf dem Mond absetzen wird. Auch hier kann eine Nutzlast entweder abgeworfen werden oder im Lander verbleiben. Die Preisgestaltung für das „Ticket zum Mond“ sieht wie folgt aus: Liegt das Nutzlastgewicht zwischen 500 und 999 Gramm, wird ein Kilopreis von 800.000 Euro veranschlagt. Bei 1.000 bis 1.999 Gramm sinkt er auf 750.000 Euro und bei Nutzlasten ab zwei Kilo auf 700.000 Euro. „Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, ein Foto seines Ex-Partners auf den Mond zu schießen, sollte beachten, dass unser Angebot nur für Nutzlasten ab 500 Gramm gilt“, sagt Teamchef Robert Böhme mit einem Augenzwinkern. „Wir sind zwar für viele Ideen offen, aber zu kleinteilig darf es nicht werden.“

Zumal es den „Teilzeitwissenschaftlern“ vorwiegend um wissenschaftlichen Gewinn geht. Ein willkommener Kunde ist daher auch das kanadische Unternehmen Gedex, das ein Gravimeter auf den Mond senden wird, um Aufschluss über bestimmte Schwereanomalien zu erhalten, die vor über 40 Jahren bei der Apollo-17-Mission gemessen wurden. Auch wer Technologien für den Mond ausprobieren möchte, ist herzlich willkommen. „Bisher haben Kosten und technologische Herausforderungen eher davon abgeschreckt“, erklärt Böhme. „Aber CubeSats haben gezeigt, dass man nicht immer extrem aufwendige Hardware braucht, sondern auch normale Komponenten ausreichend sein können.“ Mit ihrem Angebot machen die Part-Time Scientists den Zugang zum Mond auch für kleinere Akteure erschwinglich. Wer derzeit an der europäischen Space Tech Expo in Bremen teilnimmt, kann dies und anderes persönlich mit Böhme diskutieren: An Stand F31 ist er mit einigen Teamkollegen noch bis morgen vor Ort.

Der Google Lunar XPRIZE ist ein 2007 von der XPRIZE Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Im Wettbewerb vertreten sind 16 Teams aus aller Welt. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.

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