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BVMW-Präsident Ohoven: Mittelstand besinnt sich auf eigene Kraft – Konzernmanager fordern staatliche Subventionen

23.05.200612:13 UhrVereine & Verbände

(openPR) Bonn/Düsseldorf – Konjunktur-, Wetter- und Marktprognosen haben eine Gemeinsamkeit: Sie basieren auf Erfahrungen der Vergangenheit, die in die Zukunft fortgeschrieben werden. „Wenn wir systematisch die Frage beantworten wollen, was den Mittelstand in der Zukunft erwartet, müssen wir also einen Blick in die jüngste Vergangenheit riskieren“, schreibt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmwonline.de, in der aktuellen Ausgabe von „Der NRW-Mittelstand“. Der Mittelstand habe den Umbau von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft getragen und sich dem globalen Wettbewerb gestellt. Und obgleich der Mittelstand 70 Prozent aller Arbeitnehmer beschäftigt, trägt er die Hauptlast bei Steuern und Sozialabgaben.

Bei allen rational aufgestellten Prognosen gebe es jedoch ein Problem, so Ohoven: „Weil sie auf Entwicklungen der Vergangenheit basieren, bemerken sie Strukturveränderungen zu spät oder gar nicht. Eine gegenwärtig stattfindende Strukturveränderung ist, dass in osteuropäischen Fabriken längst nicht mehr nur arbeitsintensive Produkte erzeugt werden, sondern diese auch Engineering, Vertrieb und Marketing anbieten.“ Um für die Zukunft gewappnet zu sein, besinne sich der Mittelstand lieber auf die eigene Kraft, „statt wie die Konzernmanager für jede Betriebseröffnung, -verlegung und –schließung Subventionen bei der Politik anzufordern“. Und diese Kraft sei da: Der Mittelstand sei innovativ, dezentral und flexibel. Selbst Konzerne versuchten mittlerweile, bei ihren Konzerntöchtern mittelständische Strukturen nachzubauen, da dezentrale Einheiten schnell und selbständig entscheiden können.

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