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direct/ Taipeh Presseabteilung Hamburg: Wem schadet Taiwans Ausschluss aus der globalen Gesundheitsgemeinschaft?

22.05.200610:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) von Cheng Wen-tsang
Regierungssprecher der Republik China (Taiwan)

Taiwans Antrag auf Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung wird seit zehn Jahren ritualmäßig abgelehnt. Wenn man die Entwicklungen der jüngsten Zeit bedenkt, sollte die Angelegenheit in diesem Jahr gründlicher geprüft werden.



Die Weltgesundheitsorganisation war mit erhabenen Idealen gegründet worden. Sie sollte ungeachtet nationaler Grenzen und politischer Konflikte Krankheiten bekämpfen und Gesundheitsfürsorge für die gesamte Menschheit fördern.

Die Republik China (Taiwan) war Gründungsmitglied der WHO. Der Beistand der Organisation war für unser Land damals von großem Nutzen. Nachdem Taiwan in den Vereinten Nationen im Jahre 1971 durch China ersetzt wurde, musste es die WHO verlassen. Inzwischen hat sich Taiwan von einem Nehmer- zu einem Geberland internationaler humanitärer Hilfe entwickelt. Zwischen 1995 und 2004 spendete Taiwans Regierung 230 Millionen US$ für Hilfsprojekte.

Die Bitte um Aufnahme in die WHO ist legitim für einen souveränen Staat wie Taiwan. Gemäß der WHO-Verfassung ist Gesundheit ein grundlegendes Recht jedes Menschen. Der Ausbruch von Krankheiten wie SARS hat das Bemühen Taiwans um eine WHO-Mitgliedschaft umso dringender gemacht. Leider stellt man sich gegenüber Taiwans Appellen taub und beugt sich dem Druck Chinas.

Krankheiten kennen keine Grenzen. Im Fall der Vogelgrippe, von der Taiwan bedroht, aber bislang verschont geblieben ist, nahm die WHO sogar an, Taiwan unterstehe der Verwaltung Chinas, und bezeichnete Taiwan fälschlicherweise als betroffenes Gebiet. Taiwan hat nicht die Absicht, eine Konfrontation mit China herbeizuführen. Trotzdem muss Taiwan das Recht seines Volkes auf Gesundheit schützen und Chinas Blockade durchbrechen, damit es an den Konferenzen, dem Frühwarnsystem und den Vorbeugungsprogrammen beteiligt wird.

Die WHO für ihren Teil muss die Angelegenheit entpolitisieren und das Recht der Taiwaner auf Gesundheit und Würde voranstellen. Anstelle des Spiels zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße, bei dem eine Seite auf Kosten der anderen gewinnt, würde Taiwans Eintritt in die WHO für die ganze Welt von Vorteil sein.


Kontakt:

Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland
Presseabteilung
Mittelweg 144
20148 Hamburg

Christiane Gesell, Anette Richter
TEL: (040) 410 44 33, - 410 44 93
FAX: (040) 410 44 25
E-Mail: E-Mail




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