(openPR) Die Ökodesign-Richtlinie als europäischer Rechtsrahmen für energieverbrauchsrelevante Produkte verbietet seit spätestens April 2015 den Einsatz von Leuchtstofflampen, Hochdruckentladungslampen, Quecksilberdampflampen sowie ineffiziente Vorschaltgeräte. Eine bereits lange auch in privaten Haushalten gerne eingesetzte und bewährte Technik sind LED- Straßenleuchten. Doch im Zuge des Austausches der inzwischen verbotenen herkömmlichen Straßenbeleuchtungsglühbirnen setzen Kommunen diese neue Technik falsch – weil mit zu hohen Investitionen verbunden – ein. Dr. Jong Woo Kim, Ingenieur aus Calw im Nordschwarzwald beobachten den Markt ganz genau: „Die Städte und Kommunen beauftragen teilweise externe Ingenieurbüros mit der Erarbeitung neuer, effizienter Beleuchtungskonzepte. Dabei wird leider das Hauptaugenmerk auf die Innenstädte, die Fußgängerzonen gelegt. Da werden einheitlich schöne neue LED-Straßenlaternen verbaut. Doch wer in die Nebenstraßen und auf die Parkplätze schaut, der sieht kaum etwas von neuern Beleuchtungskonzepten. Da werden auf die alten Laternen neue LED-Straßenlaternenköpfe teuer aufmontiert .“
Die Ausschreibungsdaten bestätigen den Experten. Selbst kleinere Gemeinden größer 7.000 Einwohnern schreiben Millionenbudgets zum Austausch ihrer Straßenlaternen aus. In Deutschland gibt es schätzungsweise über 13 Millionen davon, davon ca. ein Drittel in den 1960ern Jahren verbaut. Die Ökodesign-Richtlinie bedeutet dementsprechend ein Riesengeschäft für Platzhirsche wie bspw. Siemens. Experte Dr. Kim kennt aber günstigere, kommunale Haushalte schonendere Lösungen: „Ein qualitativ guter LED-Laternenkopf kosten eien Kommune schnell mal mehr als 300 €. Doch viele Laternenköpfe sind noch gut in Schuß. Hier reicht es , das alte, herkömmliche und nicht mehr erlaubte Leuchtmittel auszutauschen. Das hat den Vorteil von weniger Verschmutzung, längerer Wartungsintervalle sowie auch schöneren Lichts. Ein qualitativ gutes neues LED-Leuchtmittel, 20 Watt, kostet gerade mal einen Bruchteil eines neuen Laternenkopfes. Städte und Kommunen müssen also nicht Millionensummen ausgeben, um die Ökodesign-Richtlinie zu erfüllen. Das geht insgesamt kosteneffizienter.“









