(openPR) Rheinkreis Neuss/Düsseldorf, August 2015. Seit Mitte des Jahres gibt es einen etwas anderen Ratgeber im Internet für Menschen mit Angst vorm Zahnarzt. Die neue Website ist unter http://www.zahnarztangstratgeber.de zu finden und trägt den Untertitel „Ihr persönlicher Weg zur Zahnbehandlung“. Das neue Beratungsangebot vertritt ganz bewusst einen Ansatz der Empathie, also des Einfühlens, und versetzt sich weitgehend in die Perspektive von Patienten mit Angst vor Zahnbehandlung. Um deren Notlage und Leidensdruck gerecht zu werden, sind daher auch Zahnarzt-Angstpatienten Mitverfasser des Textes. Eine direkte Resonanz- und Anregungsmöglichkeit für Patienten mit Zahnbehandlungsangst kann jederzeit auch in die Weiterentwicklung des Textes einfließen. Initiator und Verfasser ist der Zahnarzt Dr. Christoph Boeger, der seit über 30 Jahren schwerpunktmäßig Dentalphobiker behandelt und nach eigenem Bekunden konsequent patientenspezifische Internet-Hilfeangebote von Zahnärzten für diese immer noch große Patientengruppe bisher vermisst.
„Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind die meisten von Zahnarztkollegen verfassten Internetplattformen für Menschen mit massiver Zahnarztangst tatsächlich eher zu angebotsbezogen und selbstdarstellend oder aber zu medizinisch-sachlich gehalten. Mir war wichtig, den Menschen im Patienten, seine Leidenssituation und Notlage in den Vordergrund zu rücken.“, so Christoph Boeger.
Diesem Ansatz entsprechen auch Ansprache und Inhalte der Website. „Sie sind nicht allein“ lautet da gleich anfangs eine Überschrift oder „Welche Praxis ist die richtige?“ wo eine Reihe von Kriterien genannt werden, die eine für Angstpatienten geeignete Zahnarztpraxis erfüllen sollte. Durchgängig und ausführlich geht dieser Ratgeber immer wieder auf die Ausgangslage der Patienten ein, die oftmals seit vielen Jahren keinen Zahnarzt mehr aufgesucht haben, während sich ihre Zahnerkrankung immer weiter verschlimmert und vielfach zur Isolation geführt hat.
Zutreffend werden auch ihre schier unüberwindlich erscheinenden Schamgefühle beschrieben, die Patienten mit stark erkrankten Zähnen und angegriffenem Zahnfleisch empfinden, verbunden wiederum mit der großen, sehr ernst zu nehmenden Angst, ausgelacht und verächtlich behandelt zu werden. Ein weiteres Kapitel widmet sich der von vielen Patienten geschilderten Angst vor dem Kontrollverlust auf dem Zahnarztstuhl, vor der Vorstellung von Hilflosigkeit und dem Ausgeliefertsein während der Behandlung.
Zugleich liefert dieser Ratgeber aber auch ganz einfache, Mut machende Hinweise, z. B. sich als Angstpatient zu outen und raus aus der Isolation zu gehen – und sei es zunächst nur durch das Aufsuchen von Patientenforen im Internet. Auch elementare und für jeden leicht zu befolgende praktischeTipps zur Entspannung, Konzentration und Wohlbefinden fehlen hier nicht.
Besondere „Motivationsleckerbissen“ liefert der Ratgeber am Ende: Anzuhören sind hier unverstellte persönliche Originalschilderungen realer Angstpatientinnen und Angstpatienten, die am Ende das Glück und den Mut hatten, sich in eine gut verlaufene Zahnbehandlung zu begeben. Ihre Erleichterung könnte durchaus ansteckend wirken auf viele, die noch verzweifelt zu Hause sitzen.
Fließtext: 427 Wörter • 3.261 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
Abdruck honorarfrei • Belegexemplar erbeten













