(openPR) Im Bestand des Rostocker Kulturhistorischen Museum befindet sich eine weltbedeutende Plastik des deutschen Künstlers Wilhelm Lehmbruck. Durch Haarrisse am Torso war zu vermuten, dass bei kleinsten Erschütterungen der Kopf der Skulptur abbrechen könnte. Die Mitarbeiter des Museums brauchten schnell Klarheit. Die Kooperation zwischen dem Kulturhistorischen Museum und der Firma Oehm und Rehbein, Rostock, spezialisiert auf digitales portables Röntgen, bot die Lösung: Mit Hilfe eines transportablen Röntgengerätes wurde das Kunstwerk vor Ort durchleuchtet. Das Ergebnis: Die Mitarbeiter des Museums konnten aufatmen. Der Torso enthält eine Armierung. Eine akute Gefährdung dieses Kunstwerkes von Weltbedeutung besteht also nicht. Durch die Röntgenanalyse konnte sogar das Rätsel der Herkunft des Kunstwerks aufgeklärt werden. Der Rostocker Torso soll aus dem Nachlass des Kunsthändlers Bernhard A. Böhmer, Freund und Nachlassverwalter des Güstrower Bildhauers Ernst Barlach, in das Kulturhistorische Museum Rostock gelangt sein.
Die Zusammenarbeit mit dem Museum ist ein weiteres Projekt der Firma Oehm und Rehbein GmbH im NDT-Bereich. Die Röntgensysteme und Softwarelösungen des Unternehmens sind vielseitig einsetzbar. Das Rostocker Unternehmen, spezialisiert auf digitale Soft- und Hardware in den Bereichen Industrie und Medizin, kann bereits auf mehrere tausend installierte Röntgen- und Bildverarbeitungssysteme in über 70 Ländern verweisen. Die im Rostocker Museum durch Oehm und Rehbein angewandte portable Röntgentechnik zur Analyse könnte für museale Forschungen ganz neue Möglichkeiten schaffen.












