(openPR) Frauen im Journalismus sind heute keine Exotinnen mehr. Längst haben sie sich ihren Platz in einer einstigen Domäne der Männer erobert. Heute sind ungefähr zwei Drittel der Bewerber um journalistische Ausbil-dungsgänge weiblich.
Worin die Anziehungskraft des Journalistenberufs auf junge Frauen besteht und wie sich ihre Berufswahlmotive von denen der Männer unterscheiden, beschreibt die vorliegende Studie.
In einem mehrstufigen Verfahren wurden angehende Journalistinnen und Journalisten zu den Motiven befragt, die ihre Berufswahl beeinflusst haben. Vor dem Hintergrund, welche Bedeutung Medienvertretern als Teil der vierten Gewalt im Staat zukommt, sind die Studienergebnisse von höchster Brisanz und Relevanz. Die vorlie-gende Studie ist ebenso für Medien- und KommunikationswissenschaftlerInnen ebenso relevant wie für Sozial- und PolitikwissenschaftlerInnen und alle, die sich für die Rolle von Frauen im Journalismus interessieren.
Die Presse gilt als vierte Gewalt im Staat. Somit kommt jenen, die journalistisch tätig sind, eine hohe, gesell-schaftliche Verantwortung zu. Doch welche Motive leiten junge Frauen und Männer bei der Entscheidung, einen Beruf im Bereich des Journalismus zu ergreifen, wirklich? Was sind die Träume, Hoffnungen und Vorstel-lungen angehender Journalistinnen und Journalisten? Wie wichtig ist journalistisches Selbstverständnis? Welche Rolle spielen Bezahlung, Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Was bedeutet das für die Qualität im Journalismus? Warum wollen heute immer mehr Frauen in einem Berufsfeld arbeiten, das noch vor wenigen Jahrzehnten eine Domäne der Männer war? Welche Rolle spielen und spielten Frauen im Journa-lismus? Darauf gibt dieses Buch Antworten. Heute sind ungefähr zwei Drittel der Bewerber um journalistische Ausbildungsplätze weiblich – Tendenz steigend.
Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen begleiteten diesen Genderswitch? Und wie unterscheiden sich die Motive von Männern und Frauen? Auf diese und weitere Fragen präsentiert dieses Buch wissenschaftlich fundierte Antworten. Mehr als 250 angehende Journalistinnen und Journalisten wurden dafür in einem mehrstufigen Verfahren zu ihren Berufswahlmotiven befragt. Der umfangreiche Anhang gibt detaillierte Einblicke preis. Das Buch ist erschienen im Disserta Verlag und wurde unterstützt und gefördert von der Aus- und Fortbildungsredaktion des Westdeutschen Rundfunks.













