(openPR) TROY, Mich. – 13. Mai 2015 – Altair gibt heute bekannt, dass GeonX S.A. der Altair Partner Alliance (APA) beigetreten ist. Damit können bestehende HyperWorks Kunden nun auch auf die Schweißsimulationssoftware Virfac® zugreifen. Virfac kann bei der Qualitätsvorhersage für industriegefertigte Bauteile eingesetzt werden und ermöglicht, noch bevor ein Prototyp benötigt wird, eine Verbesserung der Produktlebensdauer und des Designs.
Mit Virfac können die aufgrund des Herstellungsprozesses auftretende Eigenspannungen und der Verzug eines Bauteils vorhergesagt werden. Dies unterstützt die Lebensdauerberechnung für das Bauteil. Das Werkzeug ist besonders gut geeignet, um realitätsgetreue Ergebnisse bei komplexen Industrieanwendungen zu erhalten. Das Werkzeug sichert die Qualität eines produzierten Bauteils, da sowohl die während des Prozesses auftretenden Materialumwandlungen als auch die Eigenschaften des finalen Bauteils vorhergesagt werden können.
„Virfac ist innerhalb des HyperWorks-Angebots eine völlig neue Technologie und ich bin davon überzeugt, dass es uns ermöglichen wird, viele verschiedene Wege der Zusammenarbeit zu identifizieren“, sagte Laurent D’Alvise, CEO of GeonX. „GeonX freut sich darauf, alle Möglichkeiten, die sich aus der Partnerschaft mit Altair ergeben werden, zu entdecken.“
Abhängig von der erforderlichen Genauigkeit und der vorherrschenden Physik eines bestimmten Modells nutzt Virfac verschiedene Solver als Berechnungskern. Dadurch kann die Software viele Aufgabenbereiche adressieren. Der von Virfac hauptsächlich genutzte Berechnungskern ist Morfeo, ein massiv paralleler Finite Elemente (FE) Solver, der die detaillierte, nichtlineare thermo-mechanisch-metallurgische Modellierung von Fertigungsprozessen ermöglicht. Morfeo wird für die Simulation verschiedener Fertigungsprozesse auf High-Performance-Systemen (HPC) verwendet. Dank dieser Verbindung ist es mit Virfac möglich, umfassende Simulationen von Schweißprozessen durchzuführen – darunter Schmelzschweißen sowie Reib- und Schwungradreibschweißen. Darüber hinaus können, basierend auf der XFEM-Technologie, die Ergebnisse verschiedener Wärme- und Oberflächenbehandlungen, additiver Fertigungsverfahren und Schadenstoleranz nachvollzogen werden.
„Durch seinen hochentwickelten, multiphysikalischen Ansatz können mit Virfac wichtige Phänomene in Fertigungsprozessen erfasst werden“, sagte Subir Roy, Senior Director of Industry Solutions bei Altair. „Die Simulation von Eigenspannungen, Verzug beim Schweißen und bei der Wärmebehandlung schließt die Lücke zwischen physikalischer und virtueller Realität. Altair freut sich darauf, seinen Kunden diese Simulationstechnologie für komplexe Fertigungsvorgänge näher zu bringen.“
Virfac kann in vielen Industrien eingesetzt werden, z. B. im Automobilbau, der Luft- und Raumfahrt, dem Schwermaschinenbau, dem Schiffsbau und der Energieindustrie. Die Software unterstützt die Vorhersage und die Lösung von Herausforderungen bei Schweiß- und anderen Herstellungsprozessen.
Wenn Sie mehr über Virfac erfahren möchten, melden Sie sich für das Einführungs-Webinar am 12. Juni um 15:00 und 19:00 Uhr (MESZ) an oder besuchen Sie die APA Webseite von GeonX.













