(openPR) Der 2. Platz des jährlich ausgetragenen „Open Innovation Slam“ ging 2014 an das Forschungsprojekt „zemi-sec“ (Zero Emission Silent Electric Carriage), das unter der Konsortialführerschaft des Instituts für postfossile Logistik (PFL) steht. Die Münsteraner überzeugten in Berlin mit ihrer Darstellung von einem weitestgehend emissions- und lärmfreien Warenverkehr in stark frequentierten Innenstädten und Ballungsräumen, wie etwa dem Ruhrgebiet.
„Bislang gibt es zwar Pkw, aber keine Lkw mit serienmäßigem Elektroantrieb auf dem Markt. Um diese Lücke zu schließen, untersuchen wir den Einsatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen in der Transportlogistik. Diese Auszeichnung ist für unser Team nicht nur Bestätigung für die zurückliegende, harte Arbeit der vergangenen Monate und Jahre, sondern ermutigt uns auch, unser Projekt zeitnah in den Markt zu bringen“, betonte Alexander Zarle, Institutsleiter des PFL, in seiner Danksagung an die Veranstalter des „Open Innovation Slam“ - das Climate-KIC, ein europaweites Klimanetzwerk des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie. Ziel dieses Netzwerkes ist, Ideen zum Klimaschutz in nachhaltige Geschäftsmodelle zu überführen.
„zemi-sec“ – elektromobiler Warenverkehr
Für „zemi-sec“ und die daran beteiligten Partner ist der 2. Platz beim „Open Innovation Slam 2014“ nicht die erste Auszeichnung. Zuvor wurde das mit zwei Millionen Euro dotierte Forschungsprojekt bereits im Rahmen des bundesweiten Innovationswettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2013/2014“ als einer von 100 Preisträgern prämiert. Die an „zemi-sec“ beteiligten Projektpartner untersuchen - auch vor dem Hintergrund eines weiter steigenden Verkehrsaufkommens -, wie Warentransporte zukünftig nachhaltig und ressourceneffizient organisiert werden können.
Im Mittelpunkt stehen der Einsatz leistungsstarker Elektromotoren bei Sammel- und Verteilerverkehren sowie die Bereitstellung elektrischer Energie in entsprechenden Akkumulatoren. Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist, dass die E-Mobilitätskomponenten Elektromotor, Akkumulator, Ladesystem und Leistungsregelung exakt aufeinander abgestimmt sind und in ein adäquates Logistikkonzept integriert werden können. Die ersten Elektro-Kleintransporter mit einer möglichen Nutzlast von 3,5 Tonnen sollen im Januar 2015 in Köln einem ersten Praxistest unterzogen werden.
www.institut-pfl.de
www.openinnovationslam.org













