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Glaukom-Forschungspreis 2014 für Professor Norbert Körber als Pionier der Kanaloplastik

29.09.201418:54 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Berlin, 29.09.2014 - Die gemeinnützige Patientenorganisation Bundesverband Auge e.V. verlieh an Herrn Professor Dr. med. Norbert Körber (61) vom Augencentrum Köln, den diesjährigen Glaukom-Forschungspreis 2014 für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Kanaloplastik. Der Preis ist mit € 5000 dotiert. Der Jury gehörten an: Prof. Dr. Berthold Seitz (Homburg/Saar), Prof. Dr. Anselm Jünemann (Rostock) und Prof. Dr. Jost B. Jonas (Heidelberg). Die Verleihung erfolgte im Rahmen des 112. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) am 27.09.2014 in Leipzig. Die Urkunde überreichte der Präsident der DOG, Prof. Dr. Johann Roider und der Bundesvorsitzende vom Bundesverband Auge, Dieter Staubitzer (Bild). Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützte das Projekt aus Mittel der Selbsthilfeförderung in Höhe von € 5000. Das Preisgeld wurde durch Spenden der Firma Fritz Ruck GmbH in Eschweiler und der Firma Ergo-Tec GmbH in Wilhelmsdorf, ermöglicht. Über diese großzügige Unterstützung sind wir außerordentlich froh, weil dadurch auch unsere ehrenamtliche Arbeit sehr beflügelt wird", so der Vereinsvorsitzende Dieter Staubitzer.



Die Kanaloplastik ist eine neue Operationsmethode zur Behandlung des Glaukoms (Grüner Star). Diese Methode wird inzwischen an vielen Universitäts-Augenkliniken und Privatkliniken bereits angewandt. „Das für die Patienten sehr schonende Verfahren, führt durch die Verbesserung und Wiederherstellung des natürlichen Dränagesystems im Auge zu einer Verminderung des Augeninnendrucks. „Dadurch können die gefährlichen Druckspitzen im Auge verhindert werden und die Patienten brauchen weniger oder gar keine Glaukom-Augentropfen mehr um den Augeninnendruck zu regulieren. Gegenüber herkömmlichen Glaukomoperationen besteht ein geringeres Risikopotential, verminderte Narbenbildung und zukünftige Behandlungsalternativen sind nicht ausgeschlossen “, berichtet Professor Körber.
Glaukom (Grüner Star), unter diesem Begriff ist eine ganze Reihe von Augenerkrankungen zusammengefasst. Gemeinsames Merkmal ist die langsame Zerstörung des Sehnervs. Weltweit ist das Glaukom die zweithäufigste Ursache für Erblindungen. In Deutschland leben rund 1 Million diagnostizierte Glaukompatienten; mindestens eine weitere Million ist an Glaukom erkrankt, ohne es zu wissen. Das Glaukom verläuft fast immer schleichend und schmerzfrei. Im Frühstadium wird die Erkrankung vom Betroffenen nicht bemerkt. Erst wenn die unheilbare Krankheit schon weit fortgeschritten ist, fällt dem Betroffenen die Veränderung seines Sehvermögens auf. Was bis dahin an Sehvermögen eingebüßte wurde, ist unwiederbringlich verloren. Das Gute: Der weitere Sehverlust kann heute mit modernen Therapien, Medikamenten und Operationsmethoden meist erfolgreich gestoppt werden. Früherkennung und die richtige Therapie sind entscheidend. Der Verein Bundesverband Auge e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung über diese heimtückische Augenerkrankung Glaukom aufzuklären.
Bei der Kanaloplastik wird ein Mikrokatheter am Hornhautrand in den Schlemmschen Kanal (Abflusskanal) des Auges eingeführt und dehnt diesen mit einem Gel auf, d.h. der Schlemmsche Kanal im Auge wird erweitert. Nach Entfernung des Katheters wird im Kanal ein feiner Faden gespannt, der dafür sorgt, dass der Kanal offen bleibt. Das Kammerwasser kann wieder ungehindert abfließen und der Augeninnendruck normalisiert sich. Der Vorteil der Kanaloplastik gegenüber herkömmlichen Operationsmethoden besteht darin, dass die natürlichen Strukturen, d.h. die Abflusswege, im Auge erhalten bleiben und für den Abfluss besser genutzt werden. Bei den herkömmlichen Operationsmethoden hingegen wird ein künstlicher Abfluss unter die Bindehaut geschaffen, was mit mehr Risiken und Schädigungen für den Patienten verbunden sein kann. Die Kanaloplastik besticht somit durch die vergleichsweise schnellere Genesung nach dem Eingriff und somit kürzere Ausfallzeit im Beruf sowie die für Patient und Arzt bequemere Nachsorge nach dem Eingriff; auch die postoperativen [nach der Operation] Komplikationen sind im Vergleich zu andern chirurgischen Verfahren geringer. Die Kanaloplastik kann als Alternative zu der medikamentösen Behandlung eingesetzt werden. Lassen sich Patienten medikamentös nicht mehr behandeln, weil sie mit der Verabreichung überfordert sind oder haben die Medikamente im Lauf der Zeit ihre Wirkung verloren, kann die Kanaloplastik Abhilfe schaffen. Auch nach einer nicht erfolgreich verlaufenen herkömmlichen Operation kann die Kanaloplastik die Erkrankung aufhalten.
Quelle: Augencentrum Köln, www.lasik-koeln.info/glaukom/kanaloplastik/

Prof. Dr. med. Norbert Körber, FEBO, Facharzt seit 1984, ist seit 1987 mit eigener Praxis als Augenarzt niedergelassen. 1979 Promotion. 1972 – 1978 Medizinstudium. Spezialisierung: Katarakt (grauer Star)-OP, Glaukom-OP (grüner Star): Kanaloplastik, Refraktive Chirurgie: Artisan Linse. Prof. Dr. Körber hat seit 1997 Erfahrung mit der so genannten Viscocanalostomie nach Stegmann, einer Operations-Methode, die bei Glaukom - Patienten angewendet wird. Er ist unter den ersten drei Augenarzt-Anwendern dieser Methode in Deutschland und im internationalen Vergleich sicher unter den Anwendern mit der längsten Erfahrung nach Prof. Stegmann. Prof. Dr. Körber, Augenarzt Köln, ist Mitglied der internationalen Untersuchungsgruppe zur 360°- Kanaloplastik.
Quelle: http://www.lasik-koeln.info/augenarzt/

Die DOG ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint mehr als 6.300 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln. Wesentliches Anliegen der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg, ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt. Quelle: www.dog.org

Der Bundesverband Auge e.V. (vormals Initiative Auge e.V.) kümmert sich um Betroffene, die hauptsächlich unter chronischen Augenerkrankungen, wie Glaukom (Grüner Star) und altersbedingte Makuladegeneration (AMD) leiden. Beide Erkrankungen können die Sehkraft erheblich einschränken und bei fehlender Behandlung teilweise zur Erblindung führen. Sie gibt Glaukom- und AMD- Betroffenen und Angehörigen Tipps und Hilfestellung zum richtigen Umgang mit der Augenerkrankung und unterstützt die Gründung und Fortführung von lokalen und regionalen Selbsthilfegruppen in allen Bundesländern. Der Bundesverband Auge informiert die Bevölkerung über die Krankheitsbilder der chronischer Augen-erkrankungen und ruft zur Früherkennung auf. In den Mitglieder-Infos berichtet der Verein über die aktuellen Entwicklungen aus Wissenschaft und Forschung und alternative Behandlungsmethoden. Die Interessensvertretung besteht seit dem Jahr 1999 und ist eine gemeinnützige Patienten-Selbsthilfeorganisation mit bundesweit rund 1000 Mitgliedern und Selbsthilfegruppen in fast allen Bundesländern. Der gemeinnützige Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, öffentlichen Projektmitteln der Krankenkassen und freiwilligen Spenden. Er ist berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Der Vereinssitz ist seit 2013 in Berlin.

Beratungstelefon: 030- 82324 44 (Mo-Do von 10 bis 12 Uhr). Weitere Informationen unter: www.bundesverband-auge.de

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