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Angestellte im öffentlichen Sektor bereiten sich auf den Arbeitsplatz der Zukunft vor

14.08.201418:58 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Europäische Angestellte im öffentlichen Sektor sehen voraus, dass an ihren Arbeitsplätzen innerhalb der nächsten 20 Jahre hochentwickelte Technologien zum Einsatz kommen werden, durch die sich ihre Arbeitsweise sehr stark verändern wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Ricoh Europe in Auftrag gegebene und von Coleman Parkes durchgeführte Studie, die sich mit dem Arbeitsplatz der Zukunft beschäftigt. 70 Prozent der Befragten rechnen damit, an ihrem Arbeitsplatz zukünftig Augmented-Reality-Brillen zu verwenden. 62 Prozent gehen davon aus, mit Tisch-Robotern und Drohnen zu arbeiten.



Studienteilnehmer aus dem öffentlichen Sektor erwarten im Vergleich zu ihren Kollegen aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Bildungs- und Gesundheitswesen eine etwas langsamere Übernahme neuer Technologien innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. Sie gehen aber fest davon aus, dass in der Zukunft viele Innovationen an ihrem Arbeitsplatz Einzug halten werden. Für 56 Prozent der Befragten umfasst dies auch die Verwendung kleiner Geräte, die im Ohr getragen werden und Informationen als elektronische Signale direkt an das Gehirn übertragen können. So könnten beispielsweise Schlüsseldaten zu Dienstleistungen, internen Initiativen sowie lokalen, nationalen und EU-weiten Vorschriften vor einem wichtigen Meeting schnell an den jeweiligen Mitarbeiter des öffentlichen Sektors übertragen werden.

Als Vorteil des Arbeitsplatzes der Zukunft sehen die befragten Mitarbeiter eine Arbeitskultur, in der der Austausch von Informationen und die Kommunikation effizienter gestaltet werden. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter (59 Prozent) glauben, dass ihnen neue Technologie am Arbeitsplatz besseren Zugriff auf Informationen bieten wird, die sie für ihre Tätigkeit benötigen. 55 Prozent sind der Meinung, dass sie ihre Aufgaben auf diese Weise schneller erledigen könnten, und 51 Prozent finden, dass Technologie die Zusammenarbeit verbessern wird. Durch die Einführung fortschrittlicher Technologien und der dazugehörigen Kernprozesse sparen Institutionen des öffentlichen Sektors Zeit und Energie. Infolgedessen können sie Ressourcen und Personal neu ausrichten und damit die Services für Bürger verbessern. Vorab müssen jedoch einige Herausforderungen bewältigt werden.

Vom sich wandelnden Wirtschaftsklima bis hin zu dem Druck, Geschäftsprozesse zu optimieren – Geschäftsführer sind immer noch gezwungen, mehr mit weniger zu erledigen. Die Studie zeigt, dass neben Kosten (56 Prozent) und Sicherheit (46 Prozent) die Vorgaben der eigenen Regierung (43 Prozent) als größte Hindernisse bei der Einführung neuer Technologien im öffentlichen Sektor angesehen werden. Zusätzliche Hürden sind für mehr als ein Viertel der Befragten der Widerstand der Mitarbeiter (33 Prozent), das Zögern bei der Übernahme neuer Arbeitsweisen und neuer interner Prozesse (27 Prozent) sowie die Fähigkeit der Verknüpfung mit älteren Technologien und Systemen (27 Prozent)

Carsten Bruhn, Executive Vice President von Ricoh Europe, sagt: „Es gibt wenig Zweifel, dass sich der zukünftige Arbeitsplatz im öffentlichen Sektor vom heutigen unterscheiden wird, da neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Empfangs von Informationen in den Vordergrund rücken. Eine Zukunft, in der Augmented-Reality-Brillen Mitarbeitern ermöglichen könnten, ‚einzutreten‘ und so beispielsweise mit geplanten Infrastrukturen zu interagieren, ist nicht mehr fern. Mitarbeiter haben jedoch aufgezeigt, dass noch einige wichtige Schritte erforderlich sind, bevor sie von zukünftigen Innovationen profitieren können. Kleinere Schritte umfassen die bessere Digitalisierung von geschäftskritischen Prozessen und die Prüfung der Art und Weise, wie Mitarbeiter auf Informationen zugreifen. Beispielsweise zeigte die Studie, dass fast ein Drittel der Befragten noch keine Plattformen für die interne Zusammenarbeit verwendet und Follow-Me-Druck und webbasierte Meetings ebenfalls noch viel zu selten im Einsatz sind.“

Die Pläne der Europäischen Kommission enthalten zusätzliche Leitlinien zur Förderung digitaler Arbeitsweisen und des Wandels hin zu einem stärker technologieorientierten Arbeitsplatz. Ziel der Kommission ist es, die Verwendung von eGovernment-Services bis 2015 um 50 Prozent bei Bürgern und 80 Prozent bei Unternehmen zu steigern*. Dadurch erhält der öffentliche Sektor weitere Unterstützung bei seinem Engagement für eine technologiebasierte Optimierung von Unternehmensprozessen.

Bruhn fügt hinzu: „Zusätzlich zur Beschleunigung der Digitalisierung können auch nationale und EU-Vorschriften bei der Entwicklung flexiblerer Dienstleistungen im öffentlichen Sektor helfen. Eine konstant aktuelle Umgebung, die die Zusammenarbeit fördert, wird sicher zu einer Steigerung der Produktivität und effektiver Kommunikation mit Bürgern führen. Es ist eine vielversprechende Vorstellung, dass neue Technologie dazu beitragen könnte, den Druck auf Unternehmen im öffentlichen Sektor zu senken, die versuchen, ihre Effizienz zu steigern und den Service für Bürger zu verbessern. Das Jahr 2034 könnte der Moment sein, an dem der Arbeitsplatz der Zukunft im öffentlichen Sektor vollständig realisiert wird. Dies wäre dann der Beginn einer neuen Ära, in der Innovationen wie gedankenbasierte Befehle vielleicht zur Norm am Arbeitsplatz werden.“

Weitere Informationen über die Auswirkungen des technologischen Wandels finden Sie unter www.ricoh.de/thoughtleadership.


* http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/european-egovernment-action-plan-2011-2015

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