(openPR) Im fünften Jahr der Wiedergründung und nach über 125 Jahren seit der ersten Erwähnung als Humboldt-Loge organisierten Brüder der Humboldt-Loge Leipzig eine „Offene-Fest-Logensitzung“ im Völkerschlachtdenkmal. „Offene-Logensitzung“ bedeutet, nicht nur Brüder der Logen sondern auch deren Frauen und geladene Gäste konnten teilnehmen.
Am ersten Wochenende nach Pfingsten fanden sich Schwestern und Brüder aus über 28 Logen des Deutschen Druidenordens in der Messestadt ein, von Konstanz bis Kiel von Frankfurt bis Guben. Auch die erst im Februar gegründete Frauenloge Brunonia aus Braunschweig war dabei. Logen, deren Mitglieder sich durch das Leitbild des Deutschen-Druiden-Ordens, „Einigkeit, Frieden und Eintracht“ freundschaftlich verbunden fühlen. Dafür war das Völkerschlachtdenkmal, in seiner Eigenschaft als „Mahnmal für die Bewahrung des Friedens“ gut gewählt.
Gemeinsam wurde bereits am Samstag Vormittag das Panoramabild „Die Völkerschlacht von 1813“ im Panometer besucht. Am Nachmittag traf man sich dann zu Kaffee, Kuchen und guten Worten vor dem Parkrestaurant ein. Mehr als gute Worte sollten natürlich gute Taten zählen. Die Kindervereinigung -Leipzig e.V. konnte mit einer Spende über 9.000,- € beim Wiederaufbau eines, vom Hochwasser 2013 zerstörten Jugendclubs in Döbeln, unterstützt werden. Auch das gehört zum Logenleben, wenn auch die persönliche Weiterentwicklung im humanistischen Sinne, interessante Vorträge und anregende Diskussionen im Vordergrund stehen.
Der Präsident des Deutschen Druiden-Ordens, Frank Graffenberger, dankte den Brüdern der Humboldt-Loge in seinem Grußwort, auch im Namen der anwesenden Logen und Groß-Logen.
Zur Offenen-Fest-Loge versammelten sich dann 180 Teilnehmern zu einer rituellen Fest-Sitzung in der Krypta. Musikalisch wurde der Festakt von Christiane Werner begleitet, ihre Harfe brachte die spezielle Akustik innerhalb des Denkmals besonders zur Geltung.
Dann ging es noch in die sonst verschlossenen Katakomben, im Fundament des Monuments. Dort vermittelte Steffen Poser, als Kurator und Leiter mit seinem launigen Vortrag interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte „seines“ Denkmals.
Anschließend ließen die Druiden, wie sich die Mitglieder dieser Logen auch nennen, den Abend mit einem rustikalen Grillbuffet ausklingen. Die keltischen Druiden waren zwar Namensgeber, haben aber mit dem heutigen Druiden-Orden und den angeschlossenen Logen nichts zu tun, auf diese Feststellung wird dann doch schon Wert gelegt. Auch vom bekannten Zaubertrank, wenn man mal vom Faßbier einer regionalen Brauerei absieht und von verborgenen Geheimnissen war wenig zu spüren. Dafür aber der Geist einer harmonischen Gemeinschaft die auch zu feiern versteht.
Die Brüder der Humboldt-Loge Leipzig treffen sich zweimal monatlich im gepflegten Rahmen des Logenhauses, in der Naunhofer Straße. Die Loge strebt nicht danach möglichst viele Mitglieder zu zählen, gleichwohl weiß man aber auch, ein lebendiges Logenleben braucht immer wieder neue Impulse und Interessenten um interessant zu bleiben und nicht zu überaltern. In diesem Sinne sind auch Gastanfragen interessierter Herren willkommen.
Mehr Information auf www.humboldt-loge.de oder http://www.druiden-orden.de/allgemeinhumboldt.html











