(openPR) Blockheizkraftwerke liefern künftig ein Drittel des Klinikstroms
Offenburg, 5. Juni 2014. Der Energiehunger einer Klinik ist enorm: Der jährliche Strom- und Wärmebedarf pro Bett ist mitunter so hoch wie der eines Einfamilienhauses.
Ziel der MediClin ist es, die Kliniken im Verbund möglichst energieeffizient zu betreiben und von den steigenden Energiepreisen abzukoppeln.
Deshalb baut das Unternehmen derzeit verstärkt Blockheizkraftwerke ein. Ab August 2014 werden an 17 Standorten 20 Blockheizkraftwerke für eine dezentrale Stromerzeugung sorgen. Dadurch produziert das Unternehmen künftig ein Drittel des benötigten Stroms selbst. Nicht zuletzt dadurch können auch energieintensive Therapien angeboten werden, die in manchen anderen Rehabilitationseinrichtungen inzwischen eingestellt werden mussten.
Blockheizkraftwerke erzeugen nach dem Prinzip der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme: Anders als bei der zentralen Stromerzeugung durch Großkraftwerke wird die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern kann für die Erwärmung von Heizung und Brauchwasser genutzt werden.
Mit dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung senkt MediClin nicht zuletzt seit Jahren kontinuierlich den CO2-Ausstoß, künftig im Durchschnitt um rund 5.000 Tonnen pro Jahr.
Energielösungen speziell für Reha-Kliniken:
Eine Besonderheit bei MediClin sind eigens erarbeitete Lösungen für einen optimalen Betrieb der Blockheizkraftwerke in Rehabilitationskliniken. So werden beispielsweise zusätzliche Wärmetauscher installiert, um die Wärme aus dem rund 120 Grad heißen Abgas des Blockheizkraftwerks „abzufangen“, bevor diese ungenutzt über den Schornstein entweicht. Diese Wärme dient dann dazu, das Trinkwasser im Durchlauf vorzuerwärmen oder Wasser für die therapeutischen Bewegungsbäder zu erwärmen – nahezu kostenlos.
„Wir schaffen es, den Gesamtwirkungsgrad eines Blockheizkraftwerks noch einmal deutlich zu erhöhen“, erklärt Franz Ebert, Leiter der Technischen Gebäudeausrüstung bei MediClin. „Wir quetschen den Energieträger quasi wie eine Zitrone aus und erreichen so eine energetische Qualität unserer Anlagen, die nicht nur im Klinikbereich weit über die gängigen Lösungen hinaus geht.“







