(openPR) Das Matineekonzert von Tenor Mark Padmore und Pianist Andrew West bildete am Sonntag, 11. Mai 2014, den krönenden Abschluss des Kammermusikfestivals „Musik im Riesen“ 2014. An den sechs Konzertabenden zuvor standen Gesang und gesprochenes Wort, Kammermusik für große Ensembles sowie Kompositionen für Klavier und Streicher im Mittelpunkt.
Es war ein Festival der Klangvielfalt und jener kompositorischen Bandbreite, wie sie nur in der Kammermusik denkbar ist. Im Gesangsschwerpunkt spannte sich der Bogen vom berührenden Vokal- und Streicherkonzert am Eröffnungsabend, bei dem Bariton Matthias Goerne unter anderem Hanns Eislers Spätwerk „Ernste Gesänge“ feinsinnig interpretierte, über den lichten, leichten Gesang des Barockensembles Vox Luminis, das das Swarovski Business Building Brandtgut mit Heinrich Schütz’ „Musikalischen Exequien“ und Werken der Familie Bach in einen sakralen Klangraum verwandelte, bis hin zur Sonntagsmatinee mit Tenor Mark Padmore, der, am Klavier begleitet von Andrew West, das romantische Liedschaffen Schumanns und Beethovens in Beziehung zu einem neuen Werk von Harrison Birtwistle setzte.
Werke des 20. und 21. Jahrhunderts prägten auch die weiteren Auftritte bei „Musik im Riesen" 2014, darunter ein unterhaltsames Wechselspiel von Text und Musik bei einer Hommage an George Antheil mit dem Pianisten Gottlieb Wallisch, dem Schauspieler Karl Markovics und dem Geiger Vahid Khadem-Missagh. Einen Glanzpunkt ganz anderer Art setzten die vier Solisten Patricia Kopatchinskaja, Pekka Kuusisto, Lilli Maijala und Pieter Wispelwey mit Werken von György Kurtág, Benjamin Britten u. a., vor allem aber mit George Crumbs spektakulärem elektrischem Streichquartett „Black Angels“.
Virtuosität und die hohe Kunst einer schlüssigen Programmierung zeichneten auch den Duo- und Recitalabend der Pianistin Tamara Stefanovich und der Cellistin Natalie Clein am Donnerstag aus: unter anderem mit Musik von Thomas Larcher und Benjamin Britten sowie dicht ineinander verwobenen Klavieretüden von György Ligeti und Sergej Rachmaninow. Große Musikalität, Offenheit und Leidenschaft bestimmte zwei Tage zuvor das Abschlusskonzert des Masterclass-Programms „Impuls“, für das Tamara Stefanovich und Thomas Larcher mit Musikschülern und -studenten zeitgenössische Klavierwerke erarbeitet hatten. Hier zeigte sich einmal mehr, welch großes musikalisches Potenzial in Tirol vorhanden ist.
Festivalkurator Thomas Larcher erklärte rückblickend auf die vergangene Woche: „Das Kammermusikfestival ‚Musik im Riesen‘ 2014 war künstlerisch ein sehr großer Erfolg, da viele schöne und wunderbare Stücke und selten gehörtes Repertoire aufgeführt worden sind. Damit wurden die künstlerischen Erwartungen übertroffen. Auch das Nachwuchsförderungsprojekt ‚Impuls‘, das heuer zum zweiten Mal stattgefunden hat, war für Tamara Stefanovich und mich eine tiefgreifende musikalische Begegnung. Dieses Konzept, Nachwuchsmusiker in Kontakt mit erfahrenen Künstlern zu bringen und ihnen entscheidende Anstöße für Interpretationen und Auftritte zu geben, wird auch bei ‚Musik im Riesen‘ 2015 fortgeführt werden.“
„Die vergangene Woche im Zeichen der menschlichen Klangwelten war geprägt von sehr persönlichen und inspirierenden Musikerlebnissen, von der Möglichkeit, namhafte Künstler mit erstklassigen Programmen intensiv, hautnah, und in einem sehr speziellem Umfeld zu erfahren. ‚Musik im Riesen‘ wird an einem lebendigen und aufregenden Ort hörbar gemacht“, resümiert Stefan Isser, Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten, und gibt gleichzeitig einen Ausblick, was kommen wird: „Mit dieser Verschmelzung von Kunst und Kultur wollen wir unsere Besucher verzaubern, sie auf Zeit in eine funkelnde, kristalline Welt aus dem Alltag entführen. Immer wieder neue Momente des Staunens in unseren Standorten zu kreieren ist unser oberstes Ziel und diesen Weg setzen wir konsequent fort. Die 12. Auflage von ‚Musik im Riesen‘ wird bereits in den erweiterten Swarovski Kristallwelten stattfinden, und zwar von 26. bis 31. Mai 2015.“
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