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Fehlende Kennzeichnungspflicht: 15.000 Verbraucherinnen fordern Transparenz bei Tampons

16.04.201412:43 UhrMode, Trends, Lifestyle
Bild: Fehlende Kennzeichnungspflicht: 15.000 Verbraucherinnen fordern Transparenz bei Tampons
Biotampons von Organyc sind zu 100% aus biologischer Baumwolle.
Biotampons von Organyc sind zu 100% aus biologischer Baumwolle.

(openPR) Über 15.000 Frauen weltweit haben bereits Petitionen unterzeichnet, die mehr Transparenz bei Frauenhygieneprodukten fordern. Die erdbeerwoche unterstützt diese Forderung und setzt sich gemeinsam mit Organyc für eine Deklaration aller Inhaltsstoffe in Tampons und Binden ein.



Wien, 16.4.2014: Anlässlich des internationalen Earth Days am 22. April macht die erdbeerwoche, die österreichische Bewusstseinsplattform zum Thema Nachhaltige Frauenhygiene, auf schockierende Fakten aufmerksam: Der Großteil konventioneller Tampons und Binden, die im Handel erhältlich sind, bestehen aus einem Mix aus Zellulose und Kunststoff sowie künstlicher Duft- und Zusatzstoffe und sind somit weder umweltfreundlich noch gesund. Die Problematik dabei: Frauen kaufen die Katze im Sack, da die Inhaltsstoffe von Monatshygieneprodukten nicht auf der Packung ausgewiesen sein müssen.

Fehlende gesetzliche Kennzeichnungspflicht: Nur wenige Hersteller deklarieren Inhaltsstoffe
Annemarie Harant, Gesellschafterin der erdbeerwoche, fordert: „Frauen haben ein Recht darauf, zu erfahren, woraus die Produkte, die sie monatlich an der empfindlichsten Stelle ihres Körpers tragen, bestehen. Wir fordern daher alle Hersteller von Tampons und Binden auf, ihre Inhaltsstoffe offen zu legen. Eine Marke, die dies bereits vorbildlich tut, ist Organyc.“ Tampons und Binden der italienischen Marke Organyc bestehen aus zertifizierter biologischer Baumwolle; der Abziehstreifen der Binden ist aus Mater-Bi, einem biologischen Kunststoff. Somit sind die Produkte zu 100% biologisch abbaubar, was auf konventionelle Monatshygiene, die häufig Plastik enthält, nicht zutrifft. „Auf der Verpackung der Organyc-Produkte sind sowohl die Inhaltsstoffe, als auch die Gütesiegel sichtbar. Eine derartige Transparenz würden wir uns von allen Tamponproduzenten wünschen,“ ergänzt Bettina Steinbrugger, Gesellschafterin der erdbeerwoche.

15.000 Frauen fordern mehr Transparenz von Tamponherstellern
Weder in den USA noch in der EU sind Hersteller von Damenhygieneartikeln dazu verpflichtet, ihre Inhaltsstoffe auf der Verpackung zu deklarieren. Eine Petition in den USA hat bereits rund 15.000 Unterschriften gesammelt, um insbesondere die großen Firmen dazu zu bewegen, ihre Inhaltsstoffe offen zu legen. Vor kurzem hat nun auch eine deutsche Endverbraucherin eine Petition zum Thema Transparenz bei Monatshygiene gestartet.

Gefährliche Inhaltsstoffe, die laut eines im November 2013 veröffentlichten Berichtes der Organisation Women for the Earth in Tampons, Binden und Slipeinlagen enthalten sein können, sind unter anderen Chemikalien wie Dioxin- und Furanrückstände, die aus dem Bleichprozess mit Chlor stammen können und als krebserregend gelten, oder unbekannte Duftstoffchemikalien, die Störungen im Hormonsystem oder allergische Hautausschläge auslösen können.

Organyc Biotampons und –binden als Alternative
Diese Stoffe sind laut Bericht vor allem deshalb gefährlich, weil die Haut im Intimbereich besonders empfänglich für Substanzen ist, die sich für mehrere Stunden am oder im Körper befinden. Durch die vielen Blutgefäße und Lymphgefäße gelangen Giftstoffe direkt in den Blutkreislauf und können so gefährliche Folgen haben. Dies bestätigt auch Dr. Christian Matthai, Gynäkologe und mehrfacher Buchautor: „Die Vagina ist ein stark resorbierendes Organ, das Schadstoffe leicht aufnehmen kann. Aus diesem Grund sind nachhaltige Produkte, z.B. aus 100% Biobaumwolle, eine Alternative für alle Frauen.“ Solange Frauen sich also nicht sicher sein können, woraus die Tampons und Binden, die sie im Handel kaufen, bestehen, sollten sie auf gekennzeichnete Bioprodukte, wie jene von Organyc umsteigen. Bei den Organyc Biotampons und -Binden können sich Frauen sicher sein, dass diese aus 100% Biobaumwolle bestehen, frei von Kunststoffen, Pestiziden und Chemikalien sind und somit auch ökologisch sinnvoll sind. Eine aktuelle Umfrage der erdbeerwoche unter 200 Frauen hat ergeben, dass 85% mit den Organyc-Produkten sehr zufrieden sind. Bei über 95% der Nutzerinnen hat sich der Umstieg auf Organyc-Tampons, -Binden und -Slipeinlagen positiv auf den Körper ausgewirkt (weniger Hautirritationen und Juckreiz). Die meisten Frauen schätzen die Atmungsaktivität sowie das angenehme Tragegefühl der Organyc- Produkte aus 100% Biobaumwolle.

Über die erdbeerwoche
Die erdbeerwoche ist das erste auf nachhaltige Frauenhygiene spezialisierte Unternehmen in Österreich und wurde 2011 von Bettina Steinbrugger und Annemarie Harant gegründet.
Die erdbeerwoche setzt den Fokus auf Bewusstseinsbildung im Bereich Monatshygiene und auf den Handel mit nachhaltigen Frauenhygieneprodukten, wie etwa Biotampons und -binden von Organyc. www.erdbeerwoche.com

Die Organyc-Produkte sind erhältlich unter www.organyc-online.com und www.erdbeerwoche-shop.com.


Quellen:
Petition aus den USA: „Always & Tampax: Fully disclose the ingredients of your tampons & sanitary pads“: https://www.change.org/en-CA/petitions/procter-gamble-to-fully-disclose-the-ingredients-of-their-tampons-sanitary-pads

Petition aus Deutschland: „Johnson & Johnson: Was ist in unseren O.B.-Tampons?“
http://www.change.org/de/Petitionen/johnson-johnson-was-ist-in-unseren-o-b-tampons

Women´s Voices For The Earth (November 2013): Chem Fatale - Potential Health Effects of Toxic Chemicals in Feminine Care Products
http://www.womensvoices.org/wp-content/uploads/2013/11/Chem-Fatale-Report.pdf

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