(openPR) Im Rahmen einer Feier wurden am 21. Februar 34 Biomedizinischen Assistenten (BMA) am Rheinischen Bildungszentrum Köln (RBZ) verabschiedet. Diplombiologin Eva Tordy, überreichte als Ausbildungsleiterin zusammen mit Bernd Jacobs vom TÜV Saarland und Dr. Hans-Peter Döring, Lehrbeauftragter, die Zeugnisse, TÜV-Zertifikate und Zertifikate für Molekularbiologie. Die Klassenbesten Anne Dohrn (22) aus Bergisch-Gladbach und Markus Piotrowsky (22) aus Esslingen erhielten ein Buchpräsent. Die Absolventen nutzen diese Weiterbildung, um sich gründlich auf ein Medizinstudium vorzubereiten und Wartezeiten auf einen Studienplatz zu überbrücken.
Eva Tordy resümierte die dreisemestrige berufsqualifizierende Weiterbildung. Trotz eines strammen Lehrplanes mit Blockklausuren, Praktika und Samstagsunterricht sei noch Zeit für die eine oder andere Party gewesen. Bernd Jacobs bescheinigte den Absolventen, dass sie sich in ca. 1700 theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden sowie in einem sechswöchigen Krankenpflegepraktikum ein gutes Fundament für die Zukunft ver-schafft haben. Hans-Peter Döring erinnerte daran, dass diese Klasse die erste war, die die Klausuren im Fach Molekularbiologie elektronisch am Computer geschrieben habe.
Bis auf zwei Absolventen möchten alle so bald wie möglich Medizin studieren und hoffen auf einen Studienplatz. Bis dahin bleiben elf BMA-Absolventen am Institut. Sie lassen sich die Weiterbildung anrechnen und streben die staatliche Prüfung zum MTA an. Einer wechselt an die Rheinische Fachhochschule zum Studium der Medizin-Ökonomie. Drei Absolventen beginnen eine Ausbildung zum Rettungssanitäter, andere absolvieren ein Pflegepraktikum.
Momentan liegt die durchschnittliche Wartezeit eines Abiturienten auf einen Medizinstudienplatz bei über vier Jahren. Diese Zeit kann durch die Ausbildung für eine berufliche Qualifizierung sinnvoll genutzt werden. Zugleich werden Lücken in den Naturwissenschaften vor dem Studienbeginn geschlossen. Die kostenpflichtige Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten vermittelt in Kompaktform wesentliche Teile einer MTA-Ausbildung in Theorie und Praxis sowie aktuelle Lerninhalte der Molekularbiologie, Molekularen Medizin und Gentechnik. Sie befähigt zur Assistenz in biomedizinischen Labors und Forschungseinrichtungen. Die nächste Ausbildung beginnt am 28. August 2006.












