(openPR) Noch bis zum 29. Juni erleben Gäste des Bibelhaus Erlebnis Museums die Sonderausstellung „Jaffa – Tor zum Heiligen Land“. Die Ausstellung thematisiert Migration und Toleranz am Beispiel einer historischen Hafenstadt. Vermittelt werden unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse aus dem „Jaffa Cultural Heritage Project“. Gezeigt werden viele Originalfunde aus dem Heiligen Land. Ursprünglich sollte die Ausstellung vom 27. September 2013 bis 18. Mai 2014 im Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum zu sehen sein.
„Das Interesse an der Ausstellung ist weiter groß. Wir freuen uns, dass es durch die Kooperation mit der Israelischen Antikenverwaltung möglich ist, die Ausstellung mit allen Exponaten bis Ende Juni zu präsentieren“, sagt Bibelhaus-Direktor Dr. h.c. Jürgen Schefzyk. Zusammen mit dem Begleitprogramm, Führungen und Medien habe die Ausstellung den Museumsgästen nicht nur einen historischen Blick auf die Stadt gezeigt, sondern auch aktuelle Themen vermittelt. Dazu gehöre die Frage nach religiöser und kultureller Toleranz in der Gesellschaft.
Im Begleitprogramm gibt es weiter regelmäßig öffentliche Führungen und eine Reihe von Sonderveranstaltungen. Über Jaffa in der Spätbronzezeit spricht Professor Dr. Aaron A. Burke aus Los Angeles am Mittwoch, 19. März, im Bibelhaus (auf Englisch). In der Reihe der Expertenführungen wird am Mittwoch, 9. April, der Künstler und Kosmopolit Shmuel Kedi zu Gast sein. Er wuchs in Jaffa auf und beleuchtet die Hafenstadt auf seine persönliche Weise. Professor Dr. Wolfgang Zwickel, Dozent für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, blickt am Mittwoch, 21. Mai, auf die Geschichte der biblischen Stadt Jaffa. Alle drei Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr.
Zu den Highlights der Ausstellung zählt eine Weihinschrift Friedrichs II. aus dem Jahr 1229. Sie erinnert an einen Friedensvertrag, den der Kaiser mit dem Sultan al-Malik al Kamil geschlossen hat. Der Text in Latein und Arabisch war ursprünglich an der Stadtmauer Jaffas angebracht. Erhal-ten geblieben ist ein Teilstück des grauen Marmors von rund 36 mal 56 Zentimeter. Den Eingang zur Ausstellung bildet eine Nachbildung des sogenannten Ramses-Tores aus der späten Bronze-zeit. Es wurde bei einer Ausgrabung in Jaffa gefunden.
Die Sonderausstellung wird unterstützt durch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), das Bankhaus Metzler, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die EKHN-Stiftung, die Lotte-Ehrhardt-Stiftung und die Evangelische Zukunftsstiftung Frankfurt am Main. Medienpartner ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog bei „Nünnerich-Asmus Verlag & Media“ erschienen.
Mehr Informationen dazu gibt es unter www.jaffa-ausstellung.de.












