(openPR) Kundenmagazine eröffnen neue Welten: Sie schaffen Anreize für Neu- und Wiederkäufe und binden so Kunden nachhaltig. Wechsel und Themenvielfalt sind Basis für Glaubwürdigkeit und Vertrauensbildung. Frau Freitag, Kundenmagazine gibt es reichlich – solche mit journalistischem Anspruch aber kaum. Weshalb sollten Firmen denn überhaupt Medien herausgeben, die den Kriterien unabhängiger Publikationen genügen?
Wegen der Glaubwürdigkeit. Wegen des Leseanreizes. Und wegen der immer größeren Konkurrenz. Denn der Leser – in dem Fall also bestehende und potentielle Kunden eines Unternehmens – konsumiert längst nicht mehr jedes bunte Blättchen. Sein Anspruch ist gestiegen. Er will spannende und exklusive Inhalte – auch von einem Magazin, das ihm kostenlos von einer Firma zugestellt wird.
Spielt denn das PR-Instrument Kundenmagazin tatsächlich solch eine große Rolle? Warum sonst sollten es so viele Firmen einsetzen und nicht unerhebliche Summen investieren? Sie sehen in den Magazinen ein starkes und erfolgreiches Kommunikationsmittel, das fast genauso wichtig ist, wie der persönliche Kontakt zum Kunden – das besagt nicht nur die Erfahrung unserer täglichen Redaktionsarbeit, sondern es ist auch durch einschlägige Studien belegt.
Wenn Sie von journalistischem Qualitätsanspruch sprechen – was ist damit genau gemeint? Es gilt, Werbebotschaften zu vermeiden und mit redaktionellen Inhalten Interesse zu wecken. Das erfordert zum einen das Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse und Lesegewohnheiten der Zielgruppe. Zum anderen erfordert es solides redaktionelles Handwerk: aufwändige Themenrecherche, hochwertige Interviews und Fotos, abwechslungsreiche Gestaltung der Darstellungsformen, und die inhaltliche Ausrichtung auf das Story-Telling, das Geschichtenerzählen. Nicht Fakten gehören in den Vordergrund, sondern Menschen. Darüber hinaus ist natürlich die Verpackung entscheidend – also das Layout.
Verstehen die Unternehmen denn diesen Anspruch – der ja nicht mal von allen unabhängigen Medien tatsächlich gelebt wird? Nicht umsonst wird auf speziellen Fachtagungen die These diskutiert, dass Corporate-Publishing-Produkte die klassischen Medien qualitativ inzwischen überholt haben. Es haben sich zwar bislang erst eine Handvoll Firmen diesem Qualitätsanspruch verschrieben – aber der Erfolg gibt ihnen Recht. Nach und nach werden sicher auch diejenigen dahinter kommen, die bislang inhaltlich auf Masse statt Klasse setzen.
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