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Zweite RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland

26.02.201412:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Zweite RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland
Der Begriff ?gute Geschäftsmoral? wird von Verbrauchern und Unternehmern konkret mit guten Arbeitsbe
Der Begriff ?gute Geschäftsmoral? wird von Verbrauchern und Unternehmern konkret mit guten Arbeitsbe

(openPR) Sankt Augustin. Internationale wie nationale Skandale schüren regelmäßig die Diskussion um Moral und Werte in Deutschland. Wer aber vermittelt in der heutigen Gesellschaft Werte? Was zeichnet moralisches Verhalten aus? Und was verbinden Verbraucher und Unternehmer mit dem Begriff „Geschäftsmoral“?



Diesen und weiteren Fragen rund um Moral im alltäglichen Miteinander und in der Geschäftswelt hat sich RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten INNOFACT und respondi in der
zweiten RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland gewidmet. Die Studie basiert auf einer quantitativen bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung von 1042 Verbrauchern, erweitert durch eine quantitative Online-Umfrage unter 314 Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen.

Kirche, Politik und Wirtschaft sind kein Moralkompass mehr
Nur 6 Prozent der Gesamtbevölkerung sind der Ansicht, dass Moral heute von der Politik vermittelt wird, 9 Prozent trauen dies der Wirtschaft zu und 10 Prozent gestehen dies der Kirche zu. Auch Web-Communitys geben aus Sicht der Verbraucher nicht die Richtung vor: Nur 9 Prozent meinen, dass Werte und Anstand heute vor allem von Plattformen wie Facebook vermittelt werden. Moralische Instanzen gibt es praktisch nicht mehr. Stattdessen sieht sich jeder Einzelne für die Einhaltung der gesellschaftlichen Werte verantwortlich.
Über die Werte herrscht Konsens: Moral bedeutet für die Verbraucher vor allem Integrität und soziales Verhalten. Ehrlich, verlässlich, rücksichtsvoll und anständig zu sein sind die Top-Antworten auf die Frage, was diese mit dem Begriff „Moral“ verbinden.

Moralisches Verhalten im Geschäftsleben
Befragt nach der Bedeutung von Moral im Geschäftsleben sind 80 Prozent der Verbraucher der Überzeugung, dass ein Unternehmen erst dann moralisch handelt, wenn „Anerkennung und Wertschätzung auch im Kleinen“, zum Beispiel beim Umgang mit den Mitarbeitern, eine Rolle spielen. Aus Verbrauchersicht formen das Miteinander im Unternehmen und die Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter das moralische Bild eines Unternehmens sogar noch stärker als glaubwürdige CSR-Aktivitäten.
Mit 88 Prozent stützen auch Unternehmer die Aussage, dass moralisches Handeln mit Anerkennung und Wertschätzung verbunden ist. An zweiter Stelle steht für Unternehmer ein hoher und gleichbleibender Qualitätsstandard - noch vor dem langfristigen Engagement für eine gute Sache. Verbraucher und Unternehmer finden übereinstimmend, dass sich moralisches Verhalten wie ein roter Faden durch das Unternehmen ziehen sollte. Der Begriff „gute Geschäftsmoral“ wird dabei von Verbrauchern und Unternehmern konkret mit guten Arbeitsbedingungen, Vertragstreue, Qualität und Verlässlichkeit verbunden.

Unternehmen sollten Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen überwachen lassen
69 Prozent der Verbraucher meinen, dass Unternehmen die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen überwachen lassen sollten. Qualität ist wieder ein Wert. Die „Geiz ist geil“-Mentalität scheint vorbei zu sein: Die Hälfte der Deutschen ist bereit, für gute Qualität einen höheren Preis zu bezahlen. Mit der Bereitschaft, einen höheren Preis für qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu bezahlen, leisten Verbraucher ihren Teil zu einer guten Geschäftsmoral.

Der „ehrliche Kaufmann“ wird belohnt
Für Unternehmer ist moralisches handeln nicht primär wirtschaftlich motiviert, sondern ein persönliches Anliegen. Gleichzeitig zeigt sich, dass der „ehrliche Kaufmann“ belohnt wird, weil moralisches Verhalten und werteorientierte Unternehmensführung als wichtig für den Erfolg eines Unternehmens und die langfristige Bindung von Kunden erachtet werden.

RAL Gütezeichen als verlässliche Orientierungshilfe
Dr. Wolf D. Karl, Hauptgeschäftsführer von RAL, erläutert, was RAL zur Umsetzung der Studie motiviert hat: „Das Kennzeichnungssystem der RAL Gütesicherung ist nicht nur buchstäblich in der MoRAL verankert – es basiert auf einer Werteorientierung. Moralisches Verhalten ist die „DNA“ der Gütesicherung: Mit einer RAL Gütesicherung verschreiben sich Unternehmer moralischen Grundwerten, wie zum Beispiel Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz.
So verpflichten sich diese Unternehmen freiwillig zur Einhaltung von strengen Güte-bestimmungen und deren stetiger neutraler Überprüfung.“


Der Studienband der zweiten RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland
ist auf der RAL Gütezeichen Website kostenlos abrufbar:
http://www.ral-guetezeichen.de/moral-studie-2014.html

Das Video zur zweiten Trendstudie zur Moral in Deutschland ist auf dem RAL Gütezeichen Youtube-Kanal zu sehen: http://bit.ly/1lZXDHw

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