(openPR) Ort: Berliner Volksbank Filiale 330, Schloßstraße 46,
12165 Berlin - Steglitz
Thema: Sicherungseinrichtungen für Tresorraum unzureichend - Geschädigte fordern ihr Eigentum zurück bzw. eine Entschädigung
Die Interessengemeinschaft Tunnelraub ist ein Zusammenschluss zahlreicher durch den Tunnelraub bei der Steglitzer Filiale der Berliner Volksbank am 14.1.2013 geschädigter Bankkunden. Sie führt zur Durchsetzung von Entschädigungsleistungen der Bank ihre erste Demonstration am 14.1.2014, dem Jahrestag des Tunnelraubs, um 12.00 Uhr vor der Filiale der Berliner Volksbank, Schloßstraße 46, 12165 Berlin, durch!
Mit einer Demonstration vor der Volksbankfiliale wollen die Geschädigten des Tunnelraubes auf die Missstände in der Aufklärung und Entschädigung der Bestohlenen seitens der Bank aufmerksam machen.
Bisher erhalten die Geschädigten von der Volksbank keine, widersprüchliche oder falsche Informationen über wesentliche Details des Einbruchs, sowie über die aufgefundenen Wertgegenstände und das Bargeld. Es sollen noch ca. 1.480 aufgefundene Wertgegenstände im Besitz der Bank sein, die angeblich aufgrund unzureichender Beschreibungen keinem Eigentümer zugeordnet werden können. Auf den Vorschlag eine Gesamtliste allen Geschädigten vorzulegen und bei Mehrfach-Ansprüchen durch Gegenüberstellungen den Eigentümer zu ermitteln, geht die Bank nicht ein.
Hintergrund: Am 14.1.2013 haben mehrere Täter bei dem sogenannten Tunnelraub in Berlin-Steglitz vom benachbarten Parkhaus aus einen Stollen bis zur Bankfiliale gegraben und ein Einstiegsloch durch die Außenwand gebohrt.
Insgesamt wurden ca. 300 Schließfächer aufgebrochen und der Inhalt gestohlen.
Die Geschädigten fordern Schadenersatz und einen transparenten Informationsfluss von der Bank, die sich bis dato jedoch mehr als „bedeckt“ hält.
Laut Staatsanwaltschaft seien die Sicherungseinrichtungen für den Tresorraum und die Schließfachschränke zudem unzureichend gewesen.
Demnach gab es keine Erschütterungs- und Sabotagemelder, die Schließfachschränke waren nicht in den Wänden verankert, Bewegungsmelder waren falsch positioniert bzw. eingestellt und es gab auch keine Kameraüberwachung für nachts und an Wochenenden. Mit dem Sicherheitsdienst bestanden keine eindeutigen Regelungen wie im Falle einer Alarmmeldung verfahren werden soll; z. B. über Benachrichtigung der Bank und/oder Polizei. Obwohl ein Alarm ausgelöst wurde, ging niemand der möglichen Ursache nach.
Hinzu kommt, dass das freistehende Bankgebäude der Volksbankfiliale erhöhter Einbruchsgefahr ausgesetzt ist.
Nimmt man bei insgesamt 1600 Schließfächern, einen durchschnittlichen Inhaltswert von 40.000 Euro an, ergäbe das einen zu sichernden Wert von mehr als 64 Millionen Euro, den die Volksbank offenbar nicht ausreichend gesichert hat.









