(openPR) Ein Klassiker unter den Weihnachtsgeschichten und ein zeitloses Lehrstück : »Der Weihnachtsabend« von Charles Dickens – Die Geschichte des Ebenezer Scrooge!
Jeder kennt die Geschichte des garstigen, geizigen Geschäftsmannes Ebenezer Scrooge, der Weihnachten hasst und auch sonst wenig von Feiern und Nächstenliebe hält. Bis er von dem Geist seines verstorbenen Kompagnons Jacob Marley in der Nacht vor Weihnachten unliebsamen Besuch erhält. Und der kündigt ihm, schwer behängt mit den Ketten seiner im Leben begangenen Fehler, ein hartes Los im Jenseits an, wenn er nicht rechtzeitig beginnt seine Hartherzigkeit zu bereuen. Der Besuch von drei Geistern soll ihm den richtigen Weg weisen… 1843 geschrieben, hat der Klassiker »Der Weihnachtsabend« von Charles Dickens bis heute nichts an Faszination verloren. Versehen mit wunderbaren zeitgenössischen Farbzeichnungen des berühmten englischen Illustrators Arthur Rackham, zieht die eben erschienene nostalgische Neuausgabe des reprint Verlages Leipzig mitten hinein in den Bann der weihnachtlichen Geistergeschichte.
Der Geist der Weihnacht: Eine besinnliche Gruselgeschichte
Mit seiner Geistergeschichte verlieh der berühmte englische Romancier Charles Dickens dem berüchtigten Geist der Weihnachten eine Stimme – Arthur Rackham gab ihr mit seinen Illustrationen eine Gestalt. Kein goldlockiger Engel sucht den alten Scrooge da heim, sondern das beklemmende Spiegelbild einer verirrten Seele. Mahnend und schrecklich, weil der kapitalistische Menschenfeind Scrooge zur Besinnung gebracht werden muss, bevor es zu spät ist. Dickens Parabel auf diese wortwörtlich genommene besinnliche Weihnacht hat in den Zeichnungen von Rackham, der auch durch seine Illustrationen für »Peter Pan« oder »Alice im Wunderland« bekannt wurde, eine einzigartige Übersetzung in die Welt der Bilder gefunden. Unnachahmlich fängt er die atmosphärische Dichte der Erzählung ein – ein Klassiker im Klassiker.
Eine kluge Parabel, zeitlos aktuell und nostalgisch illustriert
Charles Dickens wollte 1843 mit »Der Weihnachtsabend« auf die schlechte soziale Lage der englischen Unterschichten aufmerksam machen. Tatsächlich hat diese Parabel aber wohl zeitlosen Charakter. Hervorragend illustriert von Arthur Rackham entführt die bibliophile Neuauflage der Ausgabe Zürich von 1918 zurück in die Welt von Dickens und verweist uns doch auch auf die Schauplätze unserer modernen Welt. Ein zeitloses Lehrstück, wunderbar bebildert – jetzt zu Weihnachten.
Charles Dickens (1812–1870) ist der englische Romancier des 19. Jahrhunderts. Seine brillante Erzähltechnik trug ebenso zu seinem Ruhm bei wie sein sozialkritischer Blick auf die englischen Zustände seiner Zeit.
Arthur Rackham (1867–1939) arbeitete nach seinem Kunststudium als Reporter und Illustrator für eine Zeitung und später als Buchillustrator. Er illustrierte neben „Peter Pan“ und „Alice in Wonderland“ Werke wie, „Undine“ und Grimms Märchen und schuf einen Zyklus von 34 Farbtafeln zu Richard Wagners Rheingold. 1906 wurde er auf der Weltausstellung in Mailand für seine Leistungen mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Charles Dickens: Der Weihnachtsabend. Illustriert von Arthur Rackham. Neu gesetzt nach der Ausgabe Zürich 1918. Aus dem Englischen von Richard Zoozman. 2013 reprint Verlag Leipzig. Etwa 128 Seiten, mit 12 farb. und 15 s/w-Illustrationen, geb., € 19,90 [D], ISBN 978-3-8262-3060-8













