(openPR) Der Brite Peter James wird vom Online-Magazin Krimi-Couch.de mit dem „Krimi-Blitz“ ausgezeichnet
[08.02.2006] Essen. Wie schon im vergangenen Jahr bat das Online-Magazin Krimi-Couch.de seine Leser an die Wahlurne: Welcher Titel war der beste Krimi 2005? Zwanzig Titel hat die Redaktion vornominiert, darunter auch Bestseller wie Val McDermids „Tödliche Worte“ (Knaur) oder Arne Dahls „Tiefer Schmerz“ (Piper). Letztendlich hat jedoch ein Außenseiter das Rennen gemacht: Peter James, erfolgreicher Film-Produzent und bis dato eher als Autor von phantastischen Horror-Romanen in Erscheinung getreten, begeisterte mit seinem ersten reinrassigen Thriller „Stirb ewig“ (Scherz).
Das Ergebnis überrasche, weil Peter James eigentlich ein recht unbeschriebenes Blatt auf dem deutschen Markt war, findet Krimi-Couch-Chefredakeur Lars Schafft, der „Stirb ewig“ bereits im August besprochen hatte und woraufhin die Redaktion den Titel zum „Volltreffer des Monats“ kürte. Schafft befand seinerzeit, eine der Thriller-Entdeckungen des Jahres in der Hand gehabt zu haben, zwar „fies, perfide und hinterhältig“, aufgrund der frischen Idee aber eben auch „gnadenlos gut“. Und mit dieser Meinung sollte er letztendlich nicht allein bleiben.
„Ich habe auf ´Stirb ewig´ gehofft, es war auch mein persönlicher Favorit“, erläutert Schafft, fügt aber auch an, dass er eigentlich mit anderen Titeln gerechnet hatte. Autoren wie Ian Rankin, Val McDermid oder auch Arne Dahl seien schon schwere Kaliber und dazu schlichtweg bekannter: „McDermids ´Tödliche Worte´ auf Platz 1 hätte mich allein aufgrund der Auflage und der gerade im ZDF laufenden Serie ´Die Methode Hil´, die ja auf den Romanen der Schottin basiert, nicht gewundert.“
Neben der Freude darüber, dass die Leser die Begeisterung der Krimi-Couch zu „Stirb ewig“ teilten, biete der Krimi-Blitz 2005 aber noch einige weitere Erkenntnisse: „Die Zeit des Skandinavien-Krimi-Hypes ist offensichtlich vorbei“, resümmiert der Chefredakteur, „die Leser wissen pfiffige Plots und originelle Charaktere zu schätzen“. Auffallend sei weiterhin, dass die ersten drei Plätze komplett von britischen Schriftstellern, praktisch dem Mutterland des Kriminalromans, stammen. Und was das Ergebnis auch belege: Deutschsprachige Krimis wie von Jan Seghers, Horst Eckert oder Stefan Slupetzky kämen im internationalen Vergleich keineswegs so schlecht weg, wie sie vom Feuilleton manchmal gemacht werden.
Der Trend des letzten Jahres zu einer Art Globalisierung im Krimi-Genre würde durch die Wahl zum Krimi-Blitz 2005 jedenfalls bestätigt: „Wenn man sich das Ergebnis genauer anschaut, ist vor allem die Vielfalt bemerkenswert. Ein Brite, der über Mordfälle in Spanien schreibt. Eine Französin, die ihren Protagonisten nach Kanada schickt. Der Südafrikaner Deon Meyer und der Isländer Viktor Arnald Ingolfsson runden dieses Bild ab“, bilanziert Lars Schafft und freut sich nicht nur auf den Nachfolger von „Stirb ewig“, der im Herbst unter dem Titel „Stirb schön“ ebenfalls bei Scherz erscheint, sondern vor allem auf viele Titel abseits des Mainstreams, die es bestimmt auch 2006 wieder zu entdecken gäbe.
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Lars Schafft
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Der Krimi-Blitz 2005 en detail
1) „Stirb ewig“ (Peter James) Scherz 13,00%
2) „So soll er sterben“ (Ian Rankin) Goldmann 11,24%
3) „Tödliche Worte“ (Val McDermid) Knaur 10,46%
4) „Die Schatten und der Regen“ (Hakan Nesser) btb 9,09%
5) „Der vierzehnte Stein“ (Fred Vargas) Aufbau 8,50%
6) „Tiefer Schmerz" (Arne Dahl) Piper 6,84%
7) „Die Braut im Schnee“ (Jan Seghers) Rowohlt 6,65%
8) „Crescendo“ (Elizabeth Corley) Scherz 5,96%
9) „617 Grad Celsius“ (Horst Eckert) Grafit 5,47%
10) „Ich töte“ (Giorgio Faletti) Goldmann 4,99%
11) „Die Toten von Santa Clara“ (Robert Wilson) Page & Turner 3,81%
12) „Der Köder“ (P.J. Tracy) rororo 2,74%
13) „Lemmings Himmelfahrt“ (Stefan Slupetzky) rororo 2,25%
14) „Das Rätsel von Flatey“ Viktor Arnar Ingolfsson) Lübbe 1,96%
15) „Das Herz des Jägers“ (Deon Meyer) Rütten & Loening 1,86%
16) „Des Todes dunkler Bruder“ (Jeff Lindsay) Knaur 1,76%
17) „Tödlicher Pfad“ (Jon Evans) dtv 1,27%
18) „1974“ (David Peace) Liebeskind 1,27%
19) „Hotel Sphinx“ (Arthur Phillips) Goldmann 0,59%
20) „Zacharias“ (John La Galite) Europa 0,29%
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