(openPR) Mit der Handyortung über das GSM-Signal kann eigentlich jedes Handy geortet werden, das ein Signal besitzt, bzw. mit einem Funkmasten verbunden ist. Dabei ist die Genauigkeit unterschiedlich und hängt von der Anzahl an Verbindungen zu Funkmasten ab.
Das Resultat der Handyortung bekommt man in Form eines Umkreises geliefert. Innerhalb dieses Kreises befindet sich das Handy. Die Genauigkeit variiert dabei stark und beträgt von 2 Kilometern bis hin zu 15 Metern vom tatsächlichen Standort. Deshalb ist die Handyortung in Städten (mit vielen Funkmasten) genauer als in ländlichen Gebieten.
Sobald ein Handy eingeschaltet wird, stellt es eine Verbindung zu einem Funkmast her. Ist das nur einer, ist der Umkreis relativ hoch und das Resultat ziemlich ungenau. In großen Städten wie Frankfurt jedoch ist das Resultat fast immer gut, da das Handy zu verschiedenen Funkmasten verbunden ist. Anhand der unterschiedlichen Verbindungsstärken kann der tatsächliche Standort sehr leicht bestimmt werden. Um die Berechnung hinzukriegen wird die Dreieckspeilung angewendet (mathematische Formel).
Das Thema Legalität
Seit 2001 darf laut dem Telekommunikationsgesetz jeder Besitzer über einen Dienst für die Handyortung sein eigenes Handy orten. Dazu muss auch eine Erlaubnis per SMS vorliegen, die vom Anbieter für die Handyortung gespeichert wird.
Fremde Handys dürfen unter gewissen Umständen auch geortet werden. Dazu erteilt die fremde Person ebenfalls die Erlaubnis per SMS (er wird dabei ganz normal auch per SMS angefragt). Strafbar macht sich allerdings jeder, der die Handyortung ohne Einverständnis ausführt oder die Erlaubnis selbst erteilt. Allerdings sind die Strafen so gering, dass immer mehr Menschen die heimliche Handyortung ausführt.
Missbrauch bei der Handyortung
Die Handyortung wird von vielen Menschen missbraucht und deshalb kommt es zur Handyortung ohne Einverständnis. Wie erwähnt, kann die Anfrage SMS umgangen werden und Ortungen ohne das Wissen des Handybesitzers durchgeführt werden. Noch „effizienter“ ist die illegale Handyortung über Spionageapps, die im Internet angeboten werden. Diese müssen beim „Opfer“ installiert werden. Neben dem Handystandort können so auch Daten vom Handy heruntergeladen werden. Der Datenklau bringt allerdings, falls er herauskommt, viel härtere Konsequenzen als die bloße Handyortung. Deshalb sollte man diese Methode am besten nicht durchgeführt werden.
Was die Handyortung bringt
Auch wenn das Thema Handyortung sehr brisant ist und äußerst häufig diskutiert wird, überwiegen die vielen nützlichen Vorteile.
So konnten viele Menschen, die in gefährliche Notfallsituationen geraten sind, gerettet werden. Des Weiteren spielt die Handyortung auch eine große Rolle bei dem Wiederfinden seines verlorenen oder gestohlenen Handys.
Eine wahre Erleichterung ist die Handyortung auch für besorgte Eltern, die ein wachsames Auge über ihre Kinder haben möchten.
In Zukunft werden die meisten Apps auch mit Hilfe der Handyortung funktionieren, was uns unseren Alltag stark erleichtern wird.
Die Kosten der Handyortung
Die Kosten für die Handyortung variieren stark von Anbieter zu Anbieter. Einzelortungen kosten meist zwischen 50 Cent und einem Euro. Als Alternative bieten sich Verträge ab 10 EUR im Monat an, die zahlreiche Einzelortungen beinhalten.
Cleverer ist es aber sich für die kostenlose Handyortung zu registrieren, die mittlerweile viele Anbieter im Repertoire haben. Dabei kann die Probezeit von 14 Tagen kostenlos genutzt werden. Nach der Kündigung geht man dann einfach zu einem anderen Anbieter, der ebenfalls eine Probezeit anbietet.
Vorteile überwiegen
Natürlich hat die Handyortung auch ihre Nachteile, beispielsweise die ungewollte Ortung durch Unternehmen, die aber bestimmten Personen nicht zugeordnet werden kann. Wenn man sich mit dem Thema Handyortung gut auseinandersetzt, die richtigen Sicherheitseinstellungen benutzt und ein wenig Acht gibt, wird die Vorteile komplett sorgenfrei ausnutzen können. Am besten lernt man die Handyortung kennen, indem man sie selbst nutzt und informative Artikel im Internet durchliest.








