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IgE und IgG sind keine Allergie-Indikatoren

18.01.200608:30 UhrGesundheit & Medizin
Bild: IgE und IgG sind keine Allergie-Indikatoren

(openPR) Die Antikörper IgE und IgG werden in der schulmedizinischen Tradition oft als Indikatoren für Allergien angesehen. Wir sind der festen Überzeugung, dass es sich bei dieser Bewertung um eine gravierende Fehleinschätzung handelt. Dieser Artikel erläutert Ihnen, was uns zu dieser Sichtweise veranlasst.



Immunglobuline (=Antikörper) dienen nach Auffassung der Schulmedizin zur Abwehr von körperfremden Erregern. Sie werden nach Art ihres Aufbaus und ihrer Funktionen in fünf Klassen eingeteilt: IgG, IgA, IgM, IgD und IgE. Die zentrale Idee: Der Nachweis von IgE bzw. in einigen Fällen IgG soll angeblich ein Anzeiger für vorhandene Allergien sein. Gegen diese Annahme spricht zunächst einmal die Tatsache, dass trotz niedriger IgE-Werte trotzdem Allergien vorhanden sein können. Weiterhin gibt es nachweislich Fälle, in denen trotz hoher IgE-Werte überhaupt keine Allergien zu beobachten sind.

Freund-Feind-Beziehungen?
Die Vorstellung von Antikörpern und einem auf Abwehr ausgerichteten Immunsystem basiert auf der Idee, der menschliche Körper hätte angeblich einfache Freund-Feind-Beziehungen und müsse sich gegen äußere Bedrohungen schützen. Wir halten diese Betrachtungsweise für ein realitätsfremdes Schwarz-Weiß- Bild, welches der Komplexität des menschlichen Körpers mit seinen vielschichtigen, sich selbst regulierenden Prozessen nicht annähernd gerecht wird.

Ein Immunsystem zur Abwehr feindlicher Eindringlinge?
Wäre das menschliche Immunsystem tatsächlich ein Response-System mit der Aufgabe, externe Einflüsse abzuwehren, so müsste es im Falle ausbleibender Eindringlinge auf ein Minimum schrumpfen. Das Fehlen “gefährlicher Eindringlinge” müsste zu einem Fehlen von IgE oder IgG führen. Dies ist jedoch nicht der Fall und veranlasst uns zu der Annahme, dass es zwischen IgE/IgG und Allergien keinen kausalen Zusammenhang gibt. Diese Betrachtungsweise wird vereinzelt bereits anerkannt, z.B. von Prof. Dr. Walter Sebald, Würzburg. Allerdings meint eine Würzburger Arbeitsgruppe, dass es ein einzelnes Hormon1 gäbe, das uns angeblich allergisch macht.

Intelligente, sich selbst regulierende Systeme
Unsere Auffassung des Immunsystems folgt im Gegensatz dazu H. Maturana und F. Varela, die von miteinander kommunizierenden Systemen2 (Autopoiesis) ausgehen. Danach kommuniziert der Mensch als biologisches System nicht nur mit Menschen, sondern auch mit seiner Nahrung und mit seiner Umwelt. Im Rahmen dieser Kommunikation erfolgt ein steter Abgleich mit der Fragestellung “Ist dieses Nahrungsmittel oder Objekt gut für mich?" Die Frage wird nicht mit einem starren “Ja/Nein” beantwortet. Es gibt stattdessen unscharfe Fließgleichgewichte nach dem Muster “Vielleicht so. Vielleicht anders”. Salz ist unter bestimmten Bedingungen in Ordnung. Unter anderen Bedingungen - beispielsweise zu großen Mengen - wird es vom Körper automatisch abgelehnt. Der Mensch besteht so aus komplexen, sich intelligent und flexibel selbst regulierenden Systemen.

Autoimmunerkrankung: Wenn der Körper sich selbst bekämpft
Gegen die Idee eines Immunsystems, welches gegen äußere Feinde kämpft, sprechen auch Autoimmunerkrankungen wie z.B. AIDS oder MS. Das Immunsystem wird hier aktiv, obwohl es keine äußeren Feinde gibt. Das Immunsystem bekämpft hier den gesunden Körper in selbstzerstörerischer Weise. Im Falle von AIDS löst der HIV beispielsweise eine sich selbst verstärkende Deregulierung des Immunsystems aus, welche in vielen Fällen zum Zusammenbruch des gesamten Systems führt.

Gestörte Regulations-Mechanismen als Allergie-Ursache
Fazit: Die wahre Ursache für Allergien liegt aus unserer Sicht weder in Freund-Feind-Abwehrmechanismen noch in “schädlichen Stoffen”, sondern stattdessen auf der Ebene von “Software”, welche die komplexen Regulationsprozesse unseres Körpers steuert. Ist diese “Software” im übertragenen Sinne fehlprogrammiert, in der Systemtheorie würde man von einer gestörten Homöostase3 sprechen, so werden ”gesunde Stoffe” und im Falle von Autoimmunerkrankungen sogar der menschliche Organismus selbst als “feindlich” fehlinterpretiert.

1 http://www.uni-wuerzburg.de/blick/2002-1/021d03.html
2 kommunizierenden Systemen
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6ostase

Über Allergie-Immun®:

Das private Forschungsinstitut Allergie-Immun® wurde im Jahr 1999 von Heinz Grundmeyer mit dem Ziel gegründet, die Steuerungs- und Regulationsprozesse des menschlichen Körpers speziell bei Vorliegen allergischer Reaktionen und chronischer Erkrankungen zu erforschen.

Aus Sicht der heute noch stark materialistisch geprägten Schulmedizin verfügt der Mensch fast ausschließlich über biochemische Einflussgrößen. Allergie-Immun® vertritt die Auffassung, dass die Biochemie nicht ausreicht, um die komplexen Steuerungs- und Regulationsprozesse des menschlichen Körpers zu erklären. In Anlehnung an die Forschungsarbeiten von F.-A. Popp (siehe auch: GEO-Interview) nimmt Allergie-Immun® die Existenz einer weiteren Wirkebene an, welche wie im Falle der Akupunktur nichtmaterieller Natur ist und von Allergie-Immun® mit dem Begriff “Bioenergie” umschrieben wird. Ultraschwaches Licht bzw. Biophotonen scheinen in der körpereigenen Kommunikation eine wichtige Rolle zu spielen und viele Indizien sprechen dafür, dass der Begriff “Information” in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist.

Im Zeitraum 1999 bis 2005 haben über 2.000 Menschen an unserer Forschungsarbeit teilgenommen und eine PSP-Therapie durchgeführt. Bestandteil der PSP-Therapie ist eine abschließende Erfolgskontrolle per Fragebogen. Im Durchschnitt unserer Befragungen gaben ca. 80% der Teilnehmer an, dass ihnen die PSP-Therapie geholfen hat, während 20% angaben, dass ihnen die PSP-Therapie nicht geholfen hat. In der “Gruppe 80%” befinden sich Menschen mit Gluten-, Weizen-, Kuhmilchunverträglichkeit sowie allergischen Reaktionen als Folge von Heuschnupfen, Neurodermitis und chronischem Asthma, die zuvor als “nicht heilbar” galten. Nicht alle Teilnehmer dieser Gruppe geben an, vollständig beschwerdefrei zu sein. Ein Teil berichtet, dass die starken allergischen Reaktionen zwar verschwunden sind, jedoch nach wie vor schwache Reaktionen wie z.B. eine verstopfte Nase im Falle von Heuschnupfen zu beobachten sind.

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