(openPR) Bis ein ForestFinance-Baum erntereif ist, braucht es viel Geduld, Pflege und vor allem Zeit, nämlich rund 25 Jahre. ForestFinance-Mitarbeiterin Katharina Gutsche war mit Kamera in den Mischwäldern des Unternehmens in Panama unterwegs und hat ein Video gedreht. Es zeigt das Werden eines Baumes von der Baumschule bis zur Ernte. Erfahren Sie das Wichtigste über Anzucht, Pflanzung, Pflege und Ernte: www.forestfinance.de/unsere-waelder/videos/
Artenvielfalt statt Holzfabrik bei ForestFinance:
Die Bonner ForestFinance forstet in Panama und anderen Ländern ausschließlich ökologische Mischwälder nachhaltig auf, die Tieren und Pflanzen neuen Lebensraum bieten. Im Gegensatz zu Monokulturen laugen diese Mischwälder den Boden nicht aus. Die hohe Artenvielfalt der ForestFinance-Mischwälder macht diese zudem weitaus weniger anfällig für Schädlingsbefall und Krankheiten als Monokulturen. Beispielsweise beherbergen die ForestFinance Forste zahlreiche Vogelarten, die sich wiederum von Schadinsekten ernähren. Auch die Gefahr von Feuer- und Sturmschäden ist in Mischwäldern geringer, da sich Feuer deutlich langsaml ausbreiten und die Bäume fester verwurzelt sind. Darüber hinaus profitierten auch die Investoren von dem ökologischen Mischwaldsystem: Ein ForestFinance-Forst enthält bis zu sieben verschiedene Nutz-Edelholzarten und eine Auswahl aus 50 verschiedenen weiteren heimischen Arten. Dieses Portfoliomodell ermöglicht es, flexibler auf den Holzmarkt zu reagieren und trägt so zur Risikominderung bei.
Neben eigenen Mischwald-Aufforstungen erwirbt ForestFinance auch bestehende Akazien-Monokulturen in Vietnam, um diese nach der Ernte in artenreichen Wald umzuwandeln. Dafür eignet sich die Akazie hervorragend, denn sie bindet Luftstickstoff im Boden und verbessert damit die Bodenqualität. So können die Monokulturplantagen auf mittlere Sicht beseitigt und an ihrer Stelle ökologisch wertvolle Mischwälder geschaffen werden. Das Investment bietet für Anleger zudem die Möglichkeit jährlicher Erträge bei nur wenigen Jahren Laufzeit, siehe www.GreenAcacia.de
Studie belegt: ForestFinance Forstkonzept fördert Artenvielfalt !
Im Rahmen ihrer Diplomarbeit untersuchte Forstingenieurin Carola Paul in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Waldbau der TU München die Artenvielfalt der ForestFinance Forste in Las Lajas, Panama. Das Ergebnis: Sowohl die Artenvielfalt bei Pflanzen, als auch die Akzeptanz der Tiere ist dank des Mischwaldkonzeptes größer, als in konventionellen Plantagen. Die umfangreiche und wegweisende Studie wurde mit dem Förderpreis der Münchner Forstwissenschaftlichen Gesellschaft e. V. ausgezeichnet. "Dank ihrer vorbildlichen Bewirtschaftung boten sich die ForestFinance Forste in Panama dazu an, die praktische Umsetzung und Wirkung ökologischer Richtlinien hier zu erforschen", erklärt Paul. Untersuchungen zu den Verbreitungsmechanismen der im Unterwuchs entdeckten Pflanzenarten ergaben, dass 90 Prozent dieser Arten durch Tiere verbreitet werden. Dies entspricht der Verbreitungsstruktur natürlicher Ökosysteme und zeigt, dass die ForestFinance Bestände einen akzeptierten Lebensraum für Tiere darstellen und sich damit positiv auf die Artenvielfalt auswirken. Dieser Erfolg beruht auch darauf, dass das Bonner Unternehmen bei der Anlage der Bestände bestehende Einzelbäume und Waldreste in die Plantagen integriert. "Holzplantagen bieten vielfältige Möglichkeiten zum Schutz von Biodiversität. Das Beispiel von ForestFinance zeigt, dass solche Managementmaßnahmen praktisch umsetzbar sind und sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile liefern können", resümiert Paul.
Wiederaufgeforsteten Weideflächen kommt beim Artenschutz eine besondere Bedeutung zu, denn unter normalen Umständen wäre auf den ausgelaugten Böden kein Wachstum möglich. Die neu angelegten Forste schaffen Rückzugsgebiete für viele Arten und ermöglichen Wanderungen zwischen den Naturwäldern. Inwieweit Plantagen die Artenvielfalt unterstützen, hängt allerdings stark von ihrer Bewirtschaftung ab. Daher haben eine Reihe von internationalen Organisationen wie die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) und die ITTO (International Tropical Timber Organization) Richtlinien für den Schutz der Artenvielfalt in Holzplantagen formuliert. Zu diesen gehört u. a., dass einheimische statt exotische Arten nicht in großflächiger Monokultur, sondern wie bei ForestFinance in Mischkultur angebaut werden.













