(openPR) Netzsch Instrument North America, LLC (Netzsch) bringt ein neues Hochtemperatur-Knopfzellenmodul für das MMC 274 Nexus auf den Markt. Knopfzellen finden direkten Einsatz in Konsumgütern, sind aber auch ein wichtiger Baustein in der Entwicklung großformatiger Akkus. Es gibt viele Parameter, die die Leistungsfähigkeit aufladbarer Akkus beeinflussen, wie z.B. Temperatur oder Lade- und Entladebedingungen. „Für Wissenschaftler in diesem Bereich sind Informationen über den Wärmehaushalt während der Lade- und Entladezyklen entscheidend, um die Energieeffizienz der Zelle zu bewerten und somit Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Sicherheit der Zelle verbessern zu können“, kommentiert Peter Ralbovsky, Kalorimeter-Experte bei Netzsch.
Das neue Kalorimeter-Modul ist speziell auf die Untersuchung von Knopfzellenbatterien ausgelegt und lässt sich einfach mit einem umfassend ausgestatteten Batterieanalysator koppeln. Im isothermen Modus kann der Anwender in-situ Lade- und Entladezyklen durchführen, um einen Einblick in den Gesamtzustand des Akkus zu gewinnen. Untersuchungen der Sicherheit und Zersetzungsdynamik sowie kinetische Auswertungen bis 300 °C sind dem Anwender im Scanning-Modus möglich. Diese Informationen tragen zu einem besseren Verständnis des Batterieverhaltens bei und unterstützen auf diese Weise Forscher und Wissenschaftler in F&E und QK/QS.
“Unser einzigartiger Wärmefluss-Sensor basiert auf dem Prinzip einer Differenzmessung. Dies zeigt sich in einer verbesserten Stabilität und Empfindlichkeit, womit sich selbst schwache Signale der Knopfzelle erfassen lassen. Es ist einfach, eine ganze Knopfzelle auf dem Sensor anzubringen“, so Francois Mauger, Direktor F&E bei NETZSCH. „der Sensor ist sogar robust genug, um zerstörende Tests an Knopfzellenbatterien durchführen zu können – Messungen, wie sie vorher mit konventioneller Kalorimetrie nicht möglich waren.“









