(openPR) Esslingen am Neckar, 07.08.2013 – Die Energie-Vergleichsportale Verivox und CHECK24 weiteten ihre Werbespendings im vergangenen Jahr erheblich aus: jeweils über sechs Millionen Euro investierten die beiden Betreiber in Werbung. Diese Summe bedeutet vor allem für das Heidelberger Unternehmen Verivox eine unglaubliche Steigerungsrate. Im Vorjahr lagen die Werbespendings noch bei weniger als 100.000 Euro.
Die „Werbemarktanalyse Energie 2013“ untersucht die Werbeausgaben aller Unternehmen in sämtlichen Energiemärkten. Dabei werden folgende Produktkategorien unterschieden: Kraft- und Schmierstoffe, Energie-Dienstleistungen und Energie-Versorger mit den Bereichen Gas, Strom-Discounter, Strom-Konzerne, Strom-Ökostrom, Strom-Stadtwerke/Regionale Anbieter, Image, Pflichtveröffentlichungen, Range und Sonstige.
Innerhalb eines Jahres haben die Unternehmen für mediale Kommunikation insgesamt über 214 Millionen Euro ausgegeben, was einen Rückgang um 14% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig ist die Anzahl der werbenden Unternehmen um 16 auf insgesamt 735 Unternehmen gestiegen. Der europäische Energieversorgungskonzern RWE steht mit rund 40 Millionen Euro Werbespendings an der Ausgabenspitze.
Energiegigant E.ON schöpft aus dem Vollen
Die Imagepflege gehört mit 61 Millionen Euro Werbespendings zum größten Produktmarkt nach Volumen und nach Anzahl der Werbenden. Dieser Markt ist durch immense Bewegungen gekennzeichnet. Allein die Anzahl der werbenden Unternehmen erhöhte sich im Beobachtungszeitraum um 44 auf 371.
E.ON verteidigt trotz Ausgabenkürzungen seinen ersten Platz im Image-Ranking nach Werbevolumen. Zugleich hat der Konzern im Gesamtmarkt den größten absoluten Anstieg und ist zweitplatzierter nach Höhe des Gesamtwerbevolumens direkt nach der Essener RWE AG. Im Imagemarkt macht Photovoltaik-Spezialist IBC SOLAR durch eine erhebliche Aufstockung seiner Image-Werbespendings auf über drei Millionen Euro auf sich aufmerksam.
Verivox zieht an CHECK24 vorbei
Aufsteiger und nun Erstplatzierter im Bereich Energie-Dienstleistungen ist das Vergleichsportal Verivox, welches seine Werbespendings auf über sechs Millionen Euro gesteigert hat. Innerhalb der Top-Ten der Energie-Dienstleistungen gibt es vier Newcomer, vier Aufsteiger und zwei Absteiger. Insgesamt haben hier sowohl die Spendings, als auch die Anzahl der werbenden Unternehmen zugenommen. Die Botschaft der Werbetreibenden auf dem Energie-Dienstleistungsmarkt ist vor allem die Senkung der Energie-Kosten. Verivox und der eng dahinter liegende Konkurrent CHECK24 werben medial hauptsächlich durch Internet- und Fernsehwerbung.
ENTEGA bleibt an der Ökostromspitze
Auch im Jahr zwei nach Fukushima vereinen die Ökostromanbieter nur ein geringes Werbevolumen auf sich. Die Top-Platzierung wurde vom Darmstädter Öko-Energieversorger ENTEGA verteidigt. Wie bei den Energie-Dienstleistern gab es auch in diesem Produktmarkt innerhalb der Top-Ten vier Newcomer, vier Aufsteiger und zwei Absteiger. Die Werbung in diesem Produktmarkt spielt sich hauptsächlich im Internet ab. Überraschend, dass Ökostrom auch nach der deutschen Energiewende nur einen geringen Anteil an medialer Kommunikation hat. Insgesamt gingen die Werbespendings in diesem Bereich um über 16% zurück.
Yello Strom katapultiert sich im Gasmarkt nach vorne
Im Produktmarkt Gas katapultierte Yello Strom sich aus dem Stand heraus unter die großen Werbetreibenden Statoil und ExxonMobil. Innerhalb eines Jahres investierte die Kölner Stromdiscount-Tochter des Energiekonzern EnBW annähernd drei Millionen Euro in Werbung und liegt somit knapp hinter dem erstplatzierten Anbieter Statoil Deutschland.
Verringerung der Stromdiscounter-Werbespendings um 50%
Die Strom-Discounter haben ihre Werbespendings durchschnittlich um annähernd 50% verringert. Yello Strom steht, trotz erheblicher Budgetkürzungen, mit fast zehn Millionen Werbeinvestitionen immer noch an der Spitze des Rankings. Der prozentuale Anteil der Werbespendings von Yello Strom gemessen am gesamten Produktmarkt liegt bei über 80%.
ARAL zieht an der Konkurrenz vorbei
Der Produktmarkt Kraft- und Schmierstoffe wird von Kraftstoffanbieter ARAL angeführt, welcher seine Werbespendings im vergangenen Jahr verdoppelte. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit SHELL und ExxonMobil im Vorjahr, ließ ARAL in diesem Jahr die Konkurrenz weit hinter sich. Die Werbeausgaben von SHELL und ConocoPhillips blieben größtenteils auf dem Vorjahresstand, ExxonMobil (Esso) verringerte die Ausgaben drastisch. TOTAL investierte deutlich mehr und ein weiterer Aufsteiger im Kraftstoffmarkt ist der Betreiber der Tankstellenmarke Star: ORLEN Deutschland.
Über die Studie:
Die „Werbemarktanalyse Energie 2013“ von Ebiquity und research tools untersucht die Werbeausgaben der Anbieter im Betrachtungszeitraum von März 2012 bis Februar 2013. Sie
gibt auf 318 Seiten Einblick in Trends, Benchmarks und Strategien auf dem Energiemarkt in den Bereichen Kraft- & Schmierstoffe, Energie-Dienstleistungen und Energie-Versorgung und betrachtet insgesamt elf Produktmärkte. Neben der Analyse quantitativer Entwicklungen produktmarktübergreifend und auf den einzelnen Produktmärkten werden im zweiten Teil Rankings hinsichtlich Werbevolumen und Dynamik erstellt. Eine Analyse der Werbestrategien wichtiger Werbungtreibender rundet die Untersuchungen ab.










