(openPR) Herzzerreißend und lebensecht schildert Martin Nyenstad, Begebenheiten aus seiner Kindheit, die von seinem alkoholkranken Vater stark geprägt wurde. Es sind, neben anderen, Erzählungen, wie der Umgang mit der tagtäglichen Angst vor einer Zwangsentfernung durch die Fürsorge, die ständige Geldnot oder aber das Verlassen werden durch die leibliche Mutter, weshalb dieses Buch einen bleibenden Eindruck beim Leser hinterlässt. Schmerzerfüllt und voller Sorge möchte man sich dem Buch hingeben und hofft inniglich auf eine endlich nahende, positive Wendung.
Vor allem durch die eindrucksvolle, bildliche Sprache gelingt es Martin Nyenstad, den Leser in seine Kindheit mitzunehmen und ihm hautnah das Gefühl zu vermitteln, das diesen Buben auf seinem Weg zum Erwachsen werden stets begleitete. Verzweiflung, Angst, Ohnmacht, aber auch Hoffnung, alle Facetten sind in diesem Buch verpackt, um am Ende doch zu zeigen, dass es immer auch ein Entkommen aus eingefahrenen Situationen gibt und schlussendlich das Leben mit allen Vorerfahrungen schlussendlich aber doch genau das ist, was jeder für sich selbst daraus macht.













