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Anlagebarometer für das dritte Quartal 2013: Aktien weiter positiv, Rohstoffe bleiben schwach

(openPR) Umfeldanalyse

Die Entwicklungen an den Finanzmärkten werden auch im dritten Quartal 2013 von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken getrieben. Aus der globalen konjunkturellen Entwicklung kommen insgesamt nur wenige Impulse für die Finanzmärkte. Das globale Wirtschaftswachstum bleibt zwar positiv, aber unterdurchschnittlich. Vor dem Hintergrund dieser schwachen wirtschaftlichen Dynamik ist auch nicht mit steigenden Zinsen zu rechnen. Für die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten wird insbesondere die Entscheidung der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve, ob das Anleihekaufprogramm „QE3“ fortgesetzt wird, entscheidend sein. Eine Abkehr der Fed von ihrer Geldpolitik ist aber für die kommenden Monate wenig wahrscheinlich.



Handlungsempfehlungen

Aktien
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Im bisherigen Jahresverlauf haben die globalen Aktienmärkte – mit regionalen Unterschieden – eine insgesamt gute Entwicklung gezeigt. Japan führt die Aktienmarktentwicklung vor den USA und Deutschland an. Zuletzt ist es zu zahlreichen Gewinnmitnahmen gekommen, die zu vorübergehenden Kursverlusten geführt haben. Für das dritte Quartal 2013 ist mit einer leichten Seitwärtsbewegung der Aktienmärkte zu rechnen. Für das Gesamtjahr bleibt der Ausblick positiv, Aktien bleiben also ein attraktives Investment.
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Wir empfehlen bei der Aktienauswahl für das kommende Quartal vor allem Industrie- und Finanzwerte. Europäische Aktien haben gegenüber US-Titeln noch Aufholpotenzial und sollten stärker gewichtet werden. Attraktiv sind auch Aktien aus den Euro-Peripheriestaaten, allerdings herrscht eine höhere Volatilität in diesen Märkten. Zuletzt eine gute Performance gezeigt haben defensive Werte beziehungsweise Substanzwerte. Demgegenüber haben „Growth“-Aktien und Aktien aus Emerging Markets ein gewisses Aufholpotenzial, sollte die wirtschaftliche Erholung weiter voranschreiten.
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Der japanische Aktienmarkt ist derzeit getrieben durch die offensive Geldpolitik der Bank of Japan. Die Entwicklungen am dortigen Aktienmarkt sind rational schwer nachvollziehbar. Auch drückt für europäische Anleger die Euro-Yen-Entwicklung die Performance deutlich. Aufgrund der hohen Schwankungen und der unsicheren zukünftigen Entwicklung: untergewichten.

Anleihen
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Bei Staatsanleihen mit Top-Bonität hat sich die Situation in den vergangenen Monaten kaum geändert. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld bescheren die Renditen dieser Anleihen den Anlegern eine negative Realverzinsung und sollten gemieden werden.
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Attraktiv sind aktuell High-Yield-Unternehmensanleihen, Staatsanleihen von Schwellenländern und Anleihen von Unternehmen aus Schwellenländern. Anleihen aus Schwellenländern sollten aus Gründen der Risikostreuung aber über Investmentfonds abgebildet werden.

Bei bonitätsstarken Anleihen mit längeren Laufzeiten besteht die Gefahr von Kursverlusten, wenn bei konjunktureller Erholung die Zinsen zu steigen beginnen. Auch kann bei Staatsanleihen von Schwellenländern in lokaler Währung die Inflation die Performance drücken.

Rohstoffe

In der nach wie vor unterdurchschnittlichen globalen Konjunkturentwicklung haben Rohstoffe nur wenig Potenzial. Die Rohstofflager sind gut gefüllt, das chinesische Wirtschaftswachstum als Preistreiber ist nicht mehr so stark wie noch vor einigen Jahren. Meiden.
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Gold hatte zuletzt einen deutlichen Kursrückgang zu verzeichnen, die Anleger verlieren das Vertrauen in das Edelmetall. Auch von den letzten Kursverlusten an den Aktienmärkten konnte der einstige „sichere Hafen“ Gold diesmal nicht profitieren. Normalerweise gibt es hier eine stärkere negative Korrelation. Ein günstiger Einstiegszeitpunkt ist der niedrige Goldkurs aber nicht, die weitere Entwicklung sehen wir skeptisch.

Währungen

Klassische Fluchtwährungen wie der Schweizer Franken, die Norwegische Krone sowie der Australische oder der Neuseeländische Dollar sind mittlerweile klar überbewertet und zu teuer für einen Einstieg. Einige dieser Währungen sind eng an die Entwicklung der Rohstoffpreise gekoppelt, da ihnen volkswirtschaftliche Kennzahlen zu Grunde liegen, die von der Rohstoffpreisentwicklung beeinflusst werden. Rohstofflastige Währungen geraten somit unter Druck.

Das Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar hat sich wieder normalisiert und stabilisiert.

Positive Entwicklungen sind bei einigen asiatischen Währungen zu erwarten, etwa beim chinesischen Renminbi oder dem Singapur-Dollar. Diese Währungen sind aber für private Anleger oft nur schwer zu erwerben, wir empfehlen daher, diese Währungen über entsprechende Fonds im Portfolio abzubilden.

Das BTV Anlagebarometer
Das Anlagebarometer der BTV VIER LÄNDER BANK analysiert im Quartalsabstand die aktuelle Lage an den Finanzmärkten und gibt Privatanlegern Orientierung für ihre Vermögensanlage.

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