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Gesund dank Golf: 20 Gründe für den Golfsport

28.05.201312:47 UhrSport
Bild: Gesund dank Golf: 20 Gründe für den Golfsport
Bildquelle: VcG/Thinkstock
Bildquelle: VcG/Thinkstock

(openPR) 2013 feiert die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) ihr 20jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums erfuhr Deutschlands größter Golfverein von namhaften Experten verschiedener Fachrichtungen 20 gute Gründe für den Golfsport:

1. Golfen macht glücklich: Golfen bewirkt durch den starken Anstieg des Dopamin- und des Serotonin-Spiegels eine Art Glücksrausch: „Beim Golf sind die Werte häufig höher als beim Marathon, Tennis oder Fußball“, weiß Dr. med. Petra Sommer. „Bei diesem Sport kommt es zur Hormonausschüttung auch dann, wenn man einfach nur so gespielt hat. Und das selbst auf einer kurzen 9-Löcher-Runde!“



2. Golfen wirkt lebensverlängernd: „Die Hormonausschüttung bei einem gelungenen Schlag hat Suchtpotenzial!“ weiß PGA Master Professional Peter Koenig. Und „Sucht“ ist hier überaus positiv zu sehen: „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich die Sterblichkeitsrate halbiert, wenn man vier Kilometer in der Woche geht“, führt Peter Koenig weiter aus. Beim Golfen sind es bis zu zehn Kilometer pro Runde – ideal.

3. Golfen killt Kalorien: Eine 18-Löcher-Runde dauert in der Regel vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit werden zwischen 100 und 200 Schwünge absolviert. „Durch die ganzkörperliche Beanspruchung beim Gehen und Schlagen verbrauchen Golfer im Durchschnitt mehr als 1.200 Kilokalorien“, weiß Sportmediziner Dr. Holger Herwegen.

4. Golfen trainiert Herz und Kreislauf: „Golfen ist durchaus eine Alternative zu Sportarten wie Nordic Walking, Wandern oder Schwimmen“, sagt der Kardiologe und Sportmediziner Prof. Dr. Herbert Löllgen. „Durch die lange Dauer einer Runde ist Golf ein gutes und moderates Herz-Kreislauftraining für Menschen jeden Alters“, erklärt Golf-Physiotherapeutin Anja Rietmann.

5. Golfen senkt Cholesterin und Blutzucker: „Durch die Anregung des Fettstoffwechsels werden nicht nur Kalorien verbrannt. Auch der Cholesterin- und der Blutzuckerspiegel sinken“, stellt Dr. Holger Herwegen fest.

6. Golfen stärkt die Haltung: „Golf bietet eine moderate Beanspruchung verschiedener Bereiche“, so Dr. Holger Herwegen. „Insbesondere wird die Rumpfmuskulatur und somit die Haltung intensiv trainiert. Golf hat sich zur Kräftigung und Steigerung der Beweglichkeit der Haltemuskulatur der Wirbelsäule bewährt.“

7. Golfen trainiert das Gehirn: Das Golf-Training fördert die Auge-Hand-Koordination, wie eine Studie von Dr. Ladina Bezzola und Prof. Lutz Jäncke belegt. Das Golfen rief bei den Testpersonen deutliche strukturelle Veränderungen in der grauen Hirnsubstanz hervor. Besonders stark wuchsen Gehirnareale, die sowohl beim Erlernen von motorischen Fertigkeiten als auch beim Zusammenspiel von Auge und Motorik eine wichtige Funktion übernehmen: Die Koordination zwischen Hand und Auge hat sich deutlich verbessert.

8. Golfen ist ideal für Sportanfänger: „Golf ist der optimale Einsteigersport“, sagt Dr. Holger Herwegen. „Denn das Golfen bietet eine moderate Beanspruchung verschiedener Bereiche.“

9. Golfen wirkt effektiv gegen Bluthochdruck: Golf bietet einen therapeutischen Effekt bei zu hohem Cholesterin oder Bluthochdruck. „Regelmäßige Runden auf dem Grün könnten sogar dazu führen, dass entsprechende Medikamente reduziert werden können“, stellt Dr. Herwegen in Aussicht.

10. Golfen macht Spaß: „Walken und Ähnliches kann manchem schnell langweilig werden. Aber bringen Sie einen kleinen Ball und einen Golfschläger ins Spiel, dann haben Sie einen Sport, der die Kreativität und damit den Spaß und die Motivation fördert“, so Dr. Holger Herwegen.

11. Golfen fördert soziale Kontakte: Der Golfsport ist ausgesprochen komm-nikativ. „Bei kaum einer anderen Sportart kann man anregende Gespräche so gut integrieren, knüpft man leichter Freundschaften“, weiß VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. Und Freunde sind nachgewiesenermaßen förderlich für die Gesundheit.

12. Golfen trainiert das Gleichgewicht: „Das Ausbalancieren in verschiedenen Schlagpositionen verbessert den Gleichgewichtssinn – eine hervorragende Sturzprophylaxe“, so Sportphysiotherapeut Klaus Eder.

13. Golfen gleicht aus: „Golfen ist ein idealer Sport als Ausgleich zum Arbeitsalltag. In der Natur lässt sich wunderbar abschalten. Die Ruhe auf dem Golfplatz entspannt erstklassig“, erklärt VcG-Geschäftsführer Marco Paeke.

14. Golfen verbessert die Stresstoleranz: „Auf der einen Seite entspannt Golfspielen, auf der anderen Seite verbessert es aber auch die Stresstoleranz. Denn bei jedem Schlag sind Ruhe und Ausgeglichenheit erforderlich”, so VcG-Marketingleiter Johannes Podszun. „Bei Golfern ist während des Spiels ein starkes Absinken des Cortisol-Spiegels festzustellen. Ein eindeutiges Zeichen, dass beim Golfen Stress abgebaut werde“, ergänzt Dr. med. Petra Sommer.

15. Golfen hält im Alter fit: Der Golfsport führt insgesamt zu einer Steigerung des Wohlbefindens und der Fitness und eignet sich somit auch zur Erhaltung der Beweglichkeit und der geistigen Fitness im Alter“, weiß Golf-Physiotherapeutin Anja Rietmann.

16. Golfen bedeutet Muskeltraining von Kopf bis Fuß: Golf hilft beim Muskelaufbau. „Bei einem korrekt durchgeführten Abschlag spannen sich im Körper 124 von insgesamt 343 Muskeln an“, weiß Sportphysiotherapeut Klaus Eder.

17. Golfen schult die geistige Leistungsfähigkeit: Auf dem Platz sind Konzentration und Nervenstärke gefragt. „Das Spiel fördert die Durchblutung und somit die Sauerstoffversorgung im Gehirn – dadurch wird die Konzentrationsfähigkeit gesteigert“, erklärt Sportphysiotherapeut Klaus Eder.

18. Golfen als Rehabilitationssport: „Golf ist durchaus eine Sportart mit präventivem Charakter“, weiß Prof. Dr. Herbert Löllgen. Doch nicht nur das: „Einige Kardiologen setzen Golfen auch in der Rehabilitation ein.“

19. Golfen unterstützt eine gesunde Lebensweise: „Mittlerweile gibt es spezielle Präventionskurse, die das Thema Golf zum Anlass nehmen, eine gesunde Lebensweise zu erlernen. Die Kurse vermitteln den Spaß an der Bewegung und verhelfen zu Erfolgserlebnissen“, so VcG-Geschäftsführer Marco Paeke.

20. Golfen trainiert die Handgelenke: Ein fester Griff um den Schläger gehört zu einem perfekten Abschlag. „Wer den korrekten Schwungablauf gemäßigt zusammen mit einem Golf-Pro auf der Driving Range trainiert, wird sich den kräftigen Händedruck über lange Zeit erhalten“, stellt Sportphysiotherapeut Klaus Eder in Aussicht.


Befragte Experten:

Dr. Ladina Bezzola, forscht als medizinisch-technische Assistentin und Postdoktorandin an der Universität Zürich im Kompetenzzentrum für Plastizität im Alter. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Trainingsinduzierte neuronale Plastizität. Kontakt: Tel. +41 44 635 74 05, Mail: E-Mail

Klaus Eder, arbeitet als Sportphysiotherapeut und ist Mitgründer der Eden Reha, einer Rehabilitationsklinik für Sport- und Unfallverletzte. Seit 1988 betreut er die deutsche Fußballnationalmannschaft als Physiotherapeut und ist seit 1990 Mitglied des Dennis Davis Cup Teams. Er hat bereits zahlreiche Veröffentlichungen rund um das Thema Sportphysiotherapie geschrieben. Kontakt: EDEN REHA Lessingstraße 39 - 41, 93093 Donaustauf. E-Mail: E-Mail

Dr. med. Holger Herwegen, arbeitet als niedergelassener Sportmediziner in Köln sowie als Vertretungs-Professor an der Fachhochschule Remagen. Der Chirurg und Sportwissenschaftler ist spezialisiert auf den Bereich der Haltungs- und Bewegungs¬diagnostik und -therapie. Er ist Initiator der nationalen wissenschaftlichen Bestrebungen in der aufstrebenden Sportart Golf. Dr. med. Holger Herwegen ist Mitglied der DGSP. Kontakt: Tel. 0171 – 5280952 / Mail: E-Mail

Prof. Dr. rer. nat. Lutz Jäncke, ist Ordinarius für Neuropsychologie an der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Gebiete Gehirn und Musik, Spatial Presence, Synästhesie, funktionelle Neuroanatomie sowie kognitive-motorische Integration. Kontakt: Tel. + 41 44 635 74 01 / Mail: E-Mail

Peter Koenig, Führte als Trainer die Damen-Golfnationalmannschaft zur Vize-Golfweltmeisterschaft, ist PGA Master Professional, Diplom-Sportlehrer (DSH) und A-Lizenz-Trainer (DOSB). Bietet in seiner Golfschule „Erfolgreich golfen“ beim Mainzer Golfclub und in der Golf-Indoorhalle Mainz Kurse an. www.erfolgreich-golfen.de

Prof. Dr. H. Löllgen, Facharzt für innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin Cardiology Consultant of ESA. Prof. Dr. H. Löllgen. Kontakt: Tel. 02191 - 610671, Mail: E-Mail

Anja Rietmann, Offizieller Stützpunkt Gesundes Golfen der EAGPT Physiogolf, Praxis für Golf-Physiotherapie, Lymphdrainage und Krankengymnastik. Kontakt: Tel. 0163-6158426, www.physiogolf-hamburg.de

Dr. med. Petra Sommer, arbeitet als leitende Ärztin im Kurhaus am Maasberg in Bad Sobernheim, einem Medical Wellness & Golf Resort. Dort konzentriert sie sich auf eine Kombination von Schulmedizin, Naturheilkundeverfahren und die traditionelle chinesische Medizin. Kontakt: Golf & Health Club Maasberg, 55566 Bad Sobernheim, Tel.: 06751 87631, Mail: E-Mail


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