(openPR) Am 22. Mai 2013 ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt – meistens verkürzt als „Tag der Artenvielfalt“ bezeichnet. Erinnert wird an den 22.05.1992, an dem in Nairobi Einigkeit über den Text des UN-Übereinkommens über biologische Vielfalt erzielt wurde. ForestFinance unterstützt – neben seinen grundsätzlichen Aktivitäten zum Artenschutz – einen Monat lang diesen Aktionstag mit gezielten Aktivitäten rund um die Themen Artenvielfalt und Artenschutz. Denn die Vielfalt der Arten ist – ausschließlich durch Menschen verursacht – in sehr kurzer Zeit stark rückläufig: Der "Living Planet Index" des WWF stellte beispielsweise in einer weltweiten Langzeitanalyse fest, dass die Artenvielfalt auf der Erde nur zwischen 1970 und 2005 um 27 Prozent zurück gegangen ist.
ForestFinance und sein Beitrag zur Biodiversität:
Alle Wald-Investmentprodukte des Bonner Anbieters nachhaltiger Waldinvestments ForestFinance beruhen auf ökologisch-nachhaltiger Waldwirtschaft. Grundidee ist, dass Waldinvestments mit hohem ökologischen Anspruch für alle Beteiligten – d.h. Natur und Menschen – positives bewirken können. Trotz der sehr engen Verpflechtung mit dem Geschäftsansatz ist ForestFinance bestrebt, beim Schutz der Artenvielfalt laufend besser zu werden. Die Erhebung relevanter Daten zur Artenvielfalt ist hierfür Grundvoraussetzung. Aus diesem Grund entschied sich ForestFinance 2010, aktiv bei der Initiative „Biodiversity in Good Company“ mitzuwirken. Gemeinsam mit Unternehmen verschiedener Branchen wird in dieser Initiative an praktischen Ansätzen zum Schutz der Artenvielfalt gearbeitet. Im Rahmen der Mitgliedschaft wurde diesjährig ein Biodiversitäts-Fortschrittsbericht erstellt. Sie finden diesen Bericht unter http://goo.gl/SvDWW
Eine Übersichtsseite über weitere Aktivitäten zur Artenvielfalt von ForestFinance finden Sie unter http://goo.gl/evbuP
Arten sterben unbemerkt – und mit ihren enorme Möglichkeiten und Potenziale !
Das weltweite Artensterben geschieht fast immer unbemerkt und ohne mediale Aufmerksamkeit. Mit jeder ausgestorbenen Tier- und Pflanzenart stirbt jedoch auch eine Chance auf einen neuen Medikamenten-Wirkstoff oder eine neue Materialart. Die Vernichtung von Tier- und Pflanzenarten kommt die Menschheit so teuer zu stehen. Alleine die Bestäubungsleistung von Insekten hat einen Wert von 110 Milliarden Euro, ergab der aktuelle TEEB-Bericht (The Economies of Ecosystems and Biodiversity). Anlässlich des Tages zum Erhalt der Artenvielfalt fordert der Bonner Anbieter von Waldinvestments ForestFinance daher Politik und Wirtschaft dazu auf, diesen Wert auch bei volkswirtschaftlichen Rechnungen einzubeziehen und mehr Verantwortung im Artenschutz zu zeigen.
„Neben dem Erhalt bestehender Lebensräume können Wiederaufforstungen immens zum Artenschutz beitragen, sofern sie in nachhaltiger Weise erfolgen“, so Harry Assenmacher, Geschäftsführer der ForestFinance Gruppe. Das Bonner Unternehmen forstet in den Tropen auf ehemaligen Brach- und Weideflächen dauerhaft artenreiche Mischwälder auf, die nachhaltig bewirtschaftet werden. „Gerade forstwirtschaftliche Unternehmen stehen daher in der Pflicht, für einen verantwortlichen Umgang mit der Natur Sorge zu tragen.“
Dass Forstwirtschaft und Artenvielfalt kein Widerspruch sind, wird am Beispiel der ForestFinance Wälder deutlich. Mehr als 15 Prozent der Flächen dienen dem Naturschutz und bilden zusammen mit den wiederaufgeforsteten Brachflächen Trittsteinbiotope für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. So beobachteten Wissenschaftler der Universität von Panama in ForestFinance-Aufforstungswäldern 15 Arten der Roten Liste bedrohter Tierarten. Möglich wird diese Artenvielfalt durch die nachhaltige Bewirtschaftung der Mischkulturen
Studie belegt hohe Biodiversität in ForestFinance Wäldern:
Auch eine Untersuchung der TU München belegt die hohe Biodiversität in den ForestFinance Forsten. Sowohl die Pflanzenvielfalt als auch die Akzeptanz der Tiere ist dank des Mischwaldkonzeptes größer als in konventionellen Plantagen. Die Studie wurde mit dem Förderpreis der Münchner Forstwissenschaftlichen Gesellschaft e. V. ausgezeichnet. "Dank ihrer vorbildlichen Bewirtschaftung boten sich die ForestFinance Forste in Panama dazu an, die praktische Umsetzung und Wirkung ökologischer Richtlinien zu erforschen", erklärt Forstingenieurin Carola Paul.
Wiederaufgeforsteten Weideflächen kommt beim Artenschutz eine besondere Bedeutung zu, denn unter normalen Umständen wäre auf den ausgelaugten Böden kaum Artenvielfalt möglich. Die neu angelegten Forste schaffen Rückzugsgebiete für viele Arten und ermöglichen Wanderungen zwischen den Naturwäldern. Inwieweit Plantagen die Biodiversität unterstützt, hängt allerdings stark von ihrer Bewirtschaftung ab. Daher haben eine Reihe von internationalen Organisationen wie die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) und die ITTO Richtlinien für den Schutz der Biodiversität in Holzplantagen formuliert. Zu diesen gehört u. a., dass einheimische statt exotische Arten nicht in großflächiger Monokultur, sondern wie bei ForestFinance in Mischkultur angebaut werden und bestehende Waldreste erhalten bleiben. Dies ist besonders wichtig, da tropische Regenwälder die höchste Artendichte aufweisen.
Über Biodiversität und den internationalen Tag zum Erhalt der Artenvielfalt:
Biodiversität ist die Kurzform des Begriffs „biologische Vielfalt“ und hat sich im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Gebrauch durchgesetzt. Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnen gemäß dem Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) die Artenvielfalt auf der Erde, die genetische Vielfalt sowie die Vielfalt von Ökosystemen. Biodiversität umfasst sowohl die Vielfalt innerhalb der Arten ("Artenvielfalt“) als auch zwischen den Arten und die Vielfalt von Ökosystemen. Artenvielfalt ist daher ein Teil der Biodiversität, wird jedoch oft fälschlicherweise synonym für Biodiversität verwendet. Die Biodiversität ist eine existenzielle Lebensgrundlage für das menschliche Wohlergehen. Dabei treffen die Folgen einer abnehmenden Biodiversität oft als erstes die Armen der Welt, da diese häufig auf die aus der Natur gewonnenen Erzeugnisse angewiesen sind. Ein zentraler politischer Begriff wurde Biodiversität seit der Konvention zur Biologischen Vielfalt, die von mittlerweile 190 Staaten ratifiziert wurde. Anlässlich der Konventionsverabschiedung wurde dieser Tag, der 22. Mai, zum "Internationalen Tag zur Erhalt der Biodiversität" bestimmt.
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