(openPR) Thema: Palast der Republik / Abriss / Bundestag
Datum: 13.12.2005
„Vandalismus“ trifft es eher
Die Berliner Senatsbauverwaltung will den Abriss des Palastes der Republik weltweit als „Attraktion“ im Internet vermarkten. Dazu erklärt Petra Pau, Berlin-Beauftragte der Linksfraktion:
Jeder blamiert sich, wie er kann. Denn beim geplanten Abriss geht es nicht um eine Attraktion. „Vandalismus“ trifft es eher. Wobei Berlin nur ausführendes Organ ist. Zuständig bleibt der Bundestag.
Er muss seinen Abriss-Beschluss korrigieren. Zumal zwei entscheidende Prämissen für die getroffene Entscheidung inzwischen hinfällig sind: Es gibt kein solides Finanzierungs-Konzept für den künftigen Schloss-Platz und es gibt keinerlei Garantie mehr für seine öffentliche Nutzung als „Humboldt-Forum“.
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Petra Pau
Mitglied des Deutschen Bundestages
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Berlin, Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel: (030) 227 – 710 95
Fax: (030) 227 – 700 95
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