(openPR) Das Knäblein in der Krippe und der tote Mann am Kreuz - was haben die beiden gemeinsam? Sie können nicht reden! Ein Zufall? Sicher nicht!, so die Überzeugung der beiden Autoren Dieter Potzel und Matthias Holzbauer, was den Umgang der kirchlichen Priester und Theologen mit der Person des Jesus von Nazareth betrifft. Denn für sie und ihren Status sei der redende Jesus gefährlich. Und genau das ist für die Autoren, ein Theologe und ein Journalist, der Grund, warum Jesus in den Institutionen Kirche heute „immer noch am Kreuz hängt“ und zur Abwechslung einmal im Jahr wieder in die Weihnachtskrippe zurück gelegt wird. Dem halten sie den „mutigen jungen Mann“ entgegen, der Er zweifelsohne war – „nicht das Krippen-Jesulein, nicht der tote Mann am Kreuz“. „Stumm soll Er sein, zum Schweigen soll Er gebracht werden, damit niemand erfährt, dass Er in Wirklichkeit der geistige Revolutionär war, der den Priestermännern bereits vor 2000 Jahren die Stirn bot“, heißt es in der Ankündigung dieser Neuerscheinung.
Im Buch werden Evangelienberichte der Bibel in ein für kirchlich geprägte Leser noch wenig vertrautes Licht gestellt. Einer der Autoren, selbst ehemaliger evangelischer Pfarrer, fasst die Thematik wie folgt zusammen: „Jesus besaß den unglaublichen Mut, der damaligen Priesterkaste vor dem Volk das Recht abzusprechen, sich als ‚Mittler’ zwischen Gott und die Menschen zu stellen.“ Und der Autor schlussfolgert: „Der Mensch braucht keine Mittler, wenn er Gott näher kommen will. Gott, der All-Geist, ist in jedem Menschen selbst gegenwärtig. Das war und ist die Lehre des Nazareners. Er hat weder Priester eingesetzt noch eine Kirche gegründet.“
Mit der Zielrichtung dieses Buches wird ein heißes Eisen aufgegriffen, denn die Glaubwürdigkeit heutiger Priester wurde durch die Aufdeckung zahlloser Sexualverbrechen von Priestern an Kindern in den letzten Jahren ohnehin massiv erschüttert. Und die Anzahl der Gläubigen, die ihrer bisherigen Kirche den Rücken kehren, bleibt im Dauer-Hoch.
Die Autoren sind sich sicher, dass die Zeit reif ist für ihr Buch: „Der Name Jesus wird von den heutigen Theologen und Priestern missbraucht, die sich auf Ihn berufen, in Wirklichkeit aber Traditionen und Kulte aus antiken Götzenkulten übernommen haben. So wird Seine klare Lehre vernebelt. Es ist an der Zeit, den Nebel aufzulösen und Jesus, den mutigen Mann des Volkes, wieder so zu sehen, wie Er wirklich war.“
Das Buch ist gewidmet „Jesus von Nazareth und allen wahren Gottespropheten sowie den vielen Millionen Männern, Frauen, Kindern, ... Indianern, Sklaven, Atheisten, ethnischen Minderheiten und Nachfolgern des Jesus von Nazareth und allen Menschen, die zu Ketzern erklärt, gefoltert und ermordet wurden, und allen von den Priestern auf ewig verdammten Mitmenschen – zur Zeit ca. 6 Milliarden Menschen“.
ISBN 978-3-89201-354-9, geb., 166 S., € 12,90













