Die kalte Jahrszeit ist im Anmarsch, Mensch und Tier rücken näher zusammen. Dadurch steigt die Gefahr, Krankheiten auszutauschen, die von Tier auf Mensch übertragbar sind. An vorderster Front steht hier die Pilzinfektion der Haut. Erste Anzeichen kann der Besitzer an seinem Haustier selber erkennen. Dr. Tina Kugler, Veterinärin beim DEUTSCHEN TIERHILFSWERK (DTHW) e.V. erklärt, worauf zu achten ist: „Haarlose, kreisrunde Stellen teilweise mit Juckreiz einhergehend deuten auf einen Pilzbefall hin. Besonders Jungtiere oder Vierbeiner mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet.“
Beim Menschen macht sich eine Pilzkrankheit durch schuppige, rötlich juckende Areale be-merkbar. Auf keinen Fall sollte man kratzen. Erreger werden hierdurch in tiefere Hautschich-ten transportiert, die Ernsthaftigkeit der Erkrankung nimmt zu. An den Fingernägeln anhaf-tende Bakterien können zudem Sekundärinfektionen auslösen. Es müssen sowohl ein Hautarzt für Menschen als auch ein Tierarzt aufgesucht werden, um die Ausbreitung des Pilzes einzu-dämmen. Die Sporen der Pilze sind sehr widerstandsfähig und können über ein Jahr infektiös bleiben. Das DEUTSCHE TIERHILFSWERK e.V. empfiehlt, gemeinsam mit den Ärzten abhängig von der jeweiligen Pilzart Hygienemaßnahmen abzustimmen.
Das DEUTSCHE TIERHILFSWERK ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Kugler, DTHW-Veterinärin, Tel.: 089-89146676 (

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