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Globalisierung als Chance – Umfrage der IHK’s: Auslandsverlagerung schafft Arbeitsplätze im Inland

(openPR) Bonn/Düsseldorf – Die Globalisierung hat in Deutschland einen schweren Stand. In der Stunde der Not scheuen Politiker nicht vor populistischen Parolen zurück, die beispielsweise zum Kauf deutscher Produkte aufrufen. Der designierte Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) führte sich mit der so unsinnigen wie wohlfeilen Mahnung in sein Amt ein, die Bundesbürger sollten mehr Urlaub im Inland machen. Wirtschaftsexperten halten solche Vorschläge für eine Milchmädchenrechnung. „Es ist kein Ausweis ordnungspolitischer Stringenz, einerseits durch diverse Steuererhöhung das Wachstum abzuwürgen und dann darauf zu hoffen, dass steigende Urlauberzahlen im Schwarzwald oder an der Nordsee die Wirtschaft wieder ans Laufen bringen“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de.

Nach einer bundesweit durchgeführten Umfrage der Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit Unterstützung der Steinbeis-Hochschule Berlin http://www.stw.de unter rund 4.400 im Auslandsgeschäft tätigen Unternehmen ist hingegen das wachsende Auslandsengagement die Stütze der Konjunktur im Inland; eine These, die bei den schrecklichen Vereinfachern unter den Globalisierungsgegnern sicher nicht gut ankommt. „Die Globalisierung könnte aber noch viel positivere Auswirkungen auf den Standort Deutschland haben, wenn nicht kostenbedingt Produktion ins Ausland verlagert würde“, schreibt Die Wirtschaft, das Magazin der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg http://www.ihk-bonn.de. Bei der Markterschließung oder Exportunterstützung vor Ort – so ein wichtiges Ergebnis der Umfrage „Going International 2005“ – können Auslandsinvestitionen zu Folgeaufträgen und Beschäftigungsaufbau in Deutschland führen.

Als Beleg führt die Studie an, dass die im Ausland aktiven Unternehmen ihren inländischen Personalstand seit Beginn ihres Auslandsengagements ausgebaut haben. Während vier von zehn Betrieben ihr Personal aufgestockt haben, haben nur 24 Prozent ihre Belegschaft verringert. „Unternehmen, die im Ausland investieren, weisen insgesamt sogar ein besseres Beschäftigungsverhalten auf als die auslandsaktiven Unternehmen insgesamt“, schreibt die Wirtschaft. Ausschlaggebend für eine Tätigkeit in den zehn neuen EU-Mitgliedsstaaten oder in Asien sind die niedrigeren Arbeitskosten (57 Prozent), weniger Bürokratie (37 Prozent) sowie geringere Steuern und Abgaben (36 Prozent). Die Kapazitäten für Forschung und Entwicklung (FuE) folgen dabei oft der Verlagerung der Produktion ins Ausland.

„Globalisierung ist nicht an sich gut oder schlecht“, so Nadolski. „Es kommt darauf an, dass die deutschen Unternehmen sich diesem Phänomen nicht reaktiv, sondern aktiv zuwenden. Wenn die Unternehmen in Zukunft verstärkt wegen verschlafener Reformen bei den Faktoren Steuer, Arbeit, Soziales und Bildung ins Ausland abwandern, ist das für den hiesigen Standort allerdings schlecht.“

***

medienbüro.sohn
V.i.S.d.P: Gunnar Sohn
Ettighoffer Strasse 26a
53123 Bonn
Germany

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