(openPR) Eschwege, 28. Oktober 2012: Immer mehr Kommunen geraten in finanzielle Schwierigkeiten. Trotzdem glauben nicht wenige kommunale Entscheider, dass es so weitergeht wie bisher, die Kommunen also ihren Geldbedarf schon irgendwie decken werden.
Dies könnte sich als Fehleinschätzung erweisen. Nicht nur für Kommunen, sondern auch die Kreditwirtschaft ändert sich das Umfeld drastisch (Stichworte: Basel III/Leverage Ratio). Risiko und Preis für Geld sind unmittelbar verbunden. Gerade für regionale Kreditinstitute können sich aus der Kreditvergabe an Kommunen zudem wirtschaftliche Klumpenrisiken ergeben.
In einem Ende dieses Jahres erscheinenden Fachbuch schildern Bürgermeister, Kämmerer, Stadträte sowie Banker und Berater aus ganz Deutschland ihre jeweilige und sicher kontroverse Sicht zur Zukunft kommunaler Finanzen. Mein Co-Autor und ich gehen in unserem Beitrag unter anderem auf die Gefährdung der kommunalen Selbstverwaltung ein.
In einem aktuellen Fall hat die Kommunalaufsicht einer Stadt mit knapp 10.000 Einwohnern den Haushalt nicht genehmigt. Die Aufnahme neuer Kredite passe nicht zur finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommune, war die Begründung. Wie gehen Kreditinstitute zukünftig mit Kreditanfragen von Kommunen um? Auf diese und viele andere Fragen versucht das neu erscheinende Fachbuch Antworten zu geben.
In der Zeitschrift 'Kredit & Rating Praxis' ist vor einigen Wochen mein Beitrag "Kommunalkredit - Einheitspreise auf dem Prüfstand" erschienen. Dieser wagt einen Ausblick auf die zukünftige Zusammenarbeit von Banken und Kommunen sowie Veränderungen des kommunalen Selbstverständnisses. Diesen Beitrag stelle ich Interessierten auf Anfrage gern als PDF zur Verfügung.










