(openPR) Der Sonnenstein ist der größte aztekische Steinschnitt der jemals entdeckt wurde.
Er zelebriert die Geburt des aztekischen Reiches und die Schaffung einer neuen kosmischen Ära.
Die Skulptur ist aus Basalt, misst 3,8 Meter im Durchmesser, ist 1,22 Meter tief, wiegt 24 Tonnen und befindet sich heute im Anthropologischen Nationalmuseum in Mexiko City.
Ab Freitag 19. Oktober 2012 kann diese außerordentliche Repräsentation der Geburt des aztekischen Reiches und die Schaffung einer neuen kosmischen Ära in der Frida Kahlo Ausstellung „Viva La Vida“ gesehen werden, reproduziert in seiner Originalgröße und Farbe.
Der Sonnenstein wurde von dem Azteken-Kaiser Moctezuma zwischen 1502 und der Eroberung von Mexiko im Jahr 1521 beauftragt.
Nach der Niederlage der Azteken versuchten die Spanier die aztekischen Tempel und Monumente zu zerstören, weil diese als Symbole der pre-kolumbianischen heidnischen religiösen Überzeugungen galten.
Aus ungeklärten Gründen ist der Sonnenstein jedoch verschont geblieben.
In der Zeit der Spanischen Eroberung Mexikos war der Stein vor der Kathedrale in Mexiko City auf dem Boden gelegt worden, so dass die Besucher der Kathedrale den Stein respektlos mit den Füssen betreten mussten.
Ende der 1550er Jahre wurde dann der Stein mit dem gemeißelten Gesicht nach unten einen Meter unter der Erde vergraben.
Der Stein wurde am 17. Dezember 1790 neu entdeckt als die Kathedrale in Mexiko City restauriert wurde. In 1964 wurde der Sonnenstein in das Museo Nacional de Antropología versetzt.
Der Transport des riesigen Steins geschah nachts durch die Strassen von Mexiko City und erregte dabei eine große Anteilnahme der Bevölkerung.
Viele Fragen umgeben den Sonnenstein:
War der Sonnenstein ein Gedenkstein? Eine kosmische Uhr? Ein Jubiläums-Rad? Kann man darin "lesen" wie in Literatur? War er ein Kalender?
Die Antwort ist: JA!
Der Sonnenstein ist all diese Dinge und vieles mehr.
Einige behaupten, dass der Sonnenstein nicht nur die komplexen Kalender-Zyklen der Sonne, vom Mond und der Venus enthält, sondern auch einen pre-kolumbianischen Verweis auf das Ende eines "Fünften Zeitalters" im Dezember 2012.
Die Nahua, die größte indigene Volksgruppe in Mexiko, glauben dass die Azteken in den Sonnenstein die Schritte vermerkt haben, die uns bis in das heutige „Fünfte Zeitalter“ bringen.
Jetzt liegt es an uns zu definieren, wie wir die sechste Ära, die am 22. Dezember 2012 beginnen soll, gestalten wollen.
Artefakte aus der pre-kolumbianischen Periode hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf Frida Kahlos Gemälde. Sie waren überall im Blauen Haus von Kahlo und Rivera.
Diego Rivera sammelte Maya und Aztekische- Skulpturen und Frida Kahlo sammelte Schmuck aus der Zeit.
Unter dem Einfluss von Diego Rivera trug Frida Kahlo vorwiegend mexikanische Trachten und pre-kolumbianischen Schmuck, den ihr Diego Rivera schenkte. Dieser Schmuck und die mexikanische Trachten sind in zahlreichen Exponaten sowie Fotografien in der Frida Kahlo Ausstellung in Baden-Baden zu sehen.
Ab Freitag 19. November kann eine Reproduktion vom Sonnenstein in Originalgröße gesehen werden, zusätzlich zu den über 500 Exponaten der Ausstellung (Frida Kahlo Gemälde als Repliken, Fotographien, Kleider, Schmuck, Maya- und Aztekische Artefakte, mexikanische Votiv-Bilder, Möbel der Zeit von Frida Kahlo und Diego Rivera).
Eine sehr ausführliche Erklärung und Interpretation vom Sonnenstein und seine kosmische Bedeutung im Bezug auf den 21. Dezember 2012 wird den Museumsbesuchern kostenfrei in der Ausstellung zur Verfügung gestellt.
Der Sonnenstein wird in der Ausstellung bis zum 6. Januar 2013 bleiben.











