(openPR) Junge Firmen müssen Abmahnungen ernst nehmen, sollten aber nicht verzweifeln
Offenbach, 06.11.2005 - Junge Unternehmen trifft eine Abmahnung meistens doppelt hart. Zum einen haben sie noch wenig Erfahrung im Wirtschaftsverkehr, zum anderen in der Regel gar keine bezüglich Abmahnungen. Wie soll man sich in einer solchen Situation verhalten, um Schaden und Kosten möglichst gering zu halten? „Schnell reagieren und in jedem Fall einen Rechtsbeistand ein-schalten“, so lautet der Rat von Ralf Kühne, Geschäftsführer von DieNeuenUnternehmen.de, einem jungen Internet-Branchenbuch, das diese Erfahrung gerade hinter sich hat.
Die junge Firma wirbt mit dem Untertitel „Das Branchenbuch der Jungunternehmen“. Und genau dies wollte ein „großes“, bereits etabliertes Branchenbuch verbieten. Begründung: Das Branchenbuch sei mit knapp 200 Einträgen zu klein für diese Bezeichnung.
„Als wir die Begründung der Abmahnung und die festgesetzten Termine sahen, saß der Schock im ersten Moment ziemlich tief“, gibt Ralf Kühne zu. „Eine Unterschrift unter die Unterlassungserklärung wäre einer Geschäftsaufgabe gleichgekommen und die Frist hat uns umgehauen: Eingang am Don-nerstagmittag per Fax, Erklärung unterschreiben am darauf folgenden Dienstag, dazwischen noch zwei Tage Wochenende“.
Als Mitglied bei openBC, einem großen Online Business-Netzwerk, setzte Kühne nach dem Erhalt der Abmahnung im Internet-Forum sofort einen „Hilferuf“ an die Community ab. Schon wenige Minuten später kamen die ersten Antworten. Eine Rechtsanwältin aus München von der Kanzlei Maas Merget & Kollegen, die schon konkrete Vorschläge für ein Vorgehen gab, wurde schließlich ausgewählt. Noch am gleichen Abend lud Kühne die Vertretungsvollmacht von der Website der Anwaltskanzlei herunter und beauftragte die Kanzlei per Fax mit dem Rechtsbeistand. Am nächsten Morgen folgten zahlreiche Telefonate und E-Mails zur gegenseitigen Abstimmung und noch am selben Tag ging ein Schreiben an die gegnerischen Anwälte raus. Der gesetzte Termin verstrich ohne Reaktion und kurz darauf kam die Entwarnung - die Abmahnung war vom Tisch.
„Eine Abmahnung ist immer extrem zeitkritisch und erfordert schnelles Handeln“ erklärt Katja Fle-schütz, Rechtsanwältin bei der Kanzlei Maas Merget & Kollegen in München. Sie stand der jungen Firma in der Notsituation bei. „Im Nachhinein betrachtet reduziert sich eigentlich alles auf eine einzige Frage: Wie komme ich in der gebotenen Eile an einen wirklich kompetenten Rechtsanwalt?“, fügt Ralf Kühne hinzu. „Anders als im Fernsehfilm ruft man in der Realität nämlich meistens nicht mal eben lässig seinen Anwalt an. Für uns war es wie ein richtiger Befreiungsschlag, als wir die Anwältin beauf-tragten. Nicht, dass damit eine Garantie für ein positives Ergebnis verbunden war, aber allein den Zeitdruck aus dem Kreuz und das Gefühl der Ohnmacht überwunden zu haben, war sehr wichtig für uns und wiegt die Anwaltsgebühren auf jeden Fall auf“, schließt Ralf Kühne seine Erfahrung ab.
www.DieNeuenUnternehmen.de, das Branchenbuch der Jungunternehmen in Deutschland, wird herausgegeben von Bendl & Kühne GbR, Offenbach/Main.
www.Maas-Merget.de, ein Zusammenschluss der Sozietät Maas & Mayer und der Kanzlei Merget & Kollegen, Tattenbachstraße 9 80538 München
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