(openPR) Der Goldpreis hält Sparer, Anleger und Investoren in Spannung, denn die wichtige Hürde von 1.800 US-Dollar je Feinunze ist in Sichtweite. Im Tagesverlauf konnte man bereits Werte sehen, die nahe an der Widerstandslinie waren, aber kleine Rücksetzer haben bisher den Ausbruch beim Goldkurs verhindert. Trotzdem ist eine Seitwärtsbewegung im Bereich von 1.790 Dollar eine aussichtsreiche Position, denn es gibt genügend mögliche Anlässe, die dem Goldpreis einen weiteren Auftrieb verleihen könnten.
Hilft Mario Draghi dem Goldpreis über die Schwelle?
Der EZB-Chef Mario Draghi wiederholte während der EZB-Sitzung in Slowenien noch einmal die Absicht, dass die Europäische Zentralbank in unbegrenzter Höhe Staatsanleihen von überschuldeten Euroländern aufkaufen werde. Er betonte noch einmal, dass der Euro "unumkehrbar" ist. Diese Aussage hatte schon einmal dem Goldpreis geholfen und auch jetzt gab es wieder signifikante Ausschläge beim Goldkurs in Richtung Norden zu sehen.
Geht Spanien unter den ESM Rettungsschirm?
Auch die Spanier könnten dem Goldpreis einen Turbo verschaffen, wenn sie einsehen, dass nicht nur den Banken geholfen werden musste, sondern das Land die Staatsaufgaben ohne fremde Hilfe nicht mehr bestreiten kann. Anleihenkäufe der EZB von spanischen Staatsanleihen, die dazu beitragen sollen, dass die Zinsen für die Finanzierung des Staatshaushaltes gesenkt werden, sind allerdings mit Auflagen verbunden, die dann von den stolzen Spaniern erfüllt werden müssten.
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RuMaS-Redaktion




